Zinspolitik / Einlagengeschäft

Bankenwesen

Commerzbank – Knof verspricht Milliardengewinn und Dividende

Im Sauseschritt hat der seit Anfang 2021 amtierende Vorstandschef Manfred Knof die Commerzbank radikal umgebaut und in die Gewinnzone zurückgeführt. Für das lfd. Jahr stellt Knof einen Konzerngewinn von mehr als 1 Mrd. Euro und die Ausschüttung einer Dividende in Aussicht.

Was wir lesen

Das lasen wir im Dezember 2021

Das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) setzt den Payment-Sektor auf seine Agenda, die Sparda-Bank Berlin warnt nach dem Urteil des Landgerichts Berlin vorm „Systemsprenger Niedrigzinsen“ und Ombudsstellen lassen Legal Tech auflaufen – Während unserer Recherchen zur Dezemberausgabe von PLATOW Legal + Finance sind wir auch auf diese spannenden Themen gestoßen, hier aufbereitet von den Kollegen der Börsen-Zeitung, des bm bank und markt – Magazin für Banking sowie des Handelsblatts.

Aktuelles

Review von Solvency II geht in die entscheidende Phase

Der jüngste Richtlinienentwurf der EU-Kommission zum Reviewprozess für das Aufsichts- und Kapitalregelwerk Solvency II hat die Diskussion über die Überlebenschancen von Lebensversicherungen neu entfacht. Im Vorschlag der EU-Kommission geht es um eine neue Berechnung der erwarteten Zinsentwicklung, aus der sich veränderte Verpflichtungen für die Versicherer bei den Eigenmitteln ergeben. Auch Umweltrisiken sollen von der Branche künftig berücksichtigt werden.

Versicherungswirtschaft

Review von Solvency II geht in die entscheidende Phase

Der jüngste Richtlinienentwurf der EU-Kommission zum Reviewprozess für das Aufsichts- und Kapitalregelwerk Solvency II hat die Diskussion über die Überlebenschancen von Lebensversicherungen neu entfacht.

DekaBank-Zentrale in Frankfurt
Finanzdienstleister

DekaBank sieht sich auf Augenhöhe mit Union Investment

Bei der DZ Bank, die am Montag starke H1-Zahlen präsentieren wird (s. PLATOW v. 20.8.), hat Union Investment längst Schwäbisch Hall als Perle im Portfolio abgelöst. Niedrigzins sei Dank. Ähnlich sieht es bei den Sparkassen aus, wo die Landesbausparkassen sich mühen, während der DekaBank die Anlegermilliarden nur so zufliegen.

Kreditinstitut

Taunus Sparkasse prosperiert weiter

Dass er trotz Corona eine so gute 2020er Bilanz vorstellen kann, hat selbst Oliver Klink, Chef der Taunus Sparkasse, überrascht, wie er jetzt auf der virtuellen Bilanz-PK gestand. Der kräftige Sprung der Bilanzsumme von 29% auf 7,6 Mrd. Euro geht zu einem gewichtigen Teil (1,1 Mrd. Euro) zwar auf das Konto des TLTRO-Programms der EZB. Doch auch darum bereinigt stünde ein Plus von 10% zum Vj. zu Buche, betonte Klink.

Zentralbank

Zinswende ante Portas – Banken wittern Morgenluft

Mit deutlichen Kursaufschlägen reagierten die Aktien der Deutschen Bank (in der Spitze +3,6%) und der Commerzbank (4,1%) auf die jüngsten Botschaften der amerikanischen Notenbank. So bestätigte Fed-Präsident Jerome Powell, dass sich die US-Notenbank auf ihren kommenden Zinssitzungen mit der Planung einer allmählichen Drosselung ihrer Anleihekäufe beschäftigen werde. Damit rückt ein Ausstieg aus den Anleihekäufen im kommenden Jahr näher.

Top-Thema

Commerzbank – Knof schafft die Wende in Rekordzeit

Dieses Kunststück hatte dem erst seit Jahresanfang amtierenden Commerzbank-Chef Manfred Knof wohl kaum jemand zugetraut. Trotz Pandemie und hoher Umbau-Kosten (465 Mio. Euro) schaffte die Commerzbank im ersten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone. Unterm Strich verdiente das Institut 133 Mio. Euro nach einem Vorjahresverlust von 291 Mio. Euro.

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Geldinstitut

Deutsche Bank – Eine Lanze für das Investmentbanking

Einmal mehr erinnert wurde Deutsche Bank-Chef Christian Sewing bei der Präsentation der überraschend starken Zahlen für das erste Quartal an sein Versprechen, das klassische Bankgeschäft (Privatkunden und Unternehmensbank) mit dem Investmentbanking einigermaßen in ein Gleichgewicht zu bringen.

empirica

Wohnimmobilien – Die Blase ist da

Es gibt wohl kein Drumherumreden mehr. „Selbstverständlich haben wir eine Immobilienblase am Wohnungsmarkt.“ Das bestätigt nach den früheren, vorsichtigeren Formulierungen über etwaige Korrekturpotenziale nun der empirica-Blasenindex.

Versicherer

Nürnberger Versicherung sichert sich geschickt ihre Freiheit

Mit Beitragseinnahmen von 3,6 Mrd. Euro (+2,2%) gehört die Nürnberger Versicherung in Deutschland nicht zu den großen Playern. Ihr Geschäftsmodell ist aber durchaus attraktiv. Lange bevor Niedrigzinsen das klassische Lebengeschäft mit seinen Garantieprodukten unrentabel gemacht haben, haben die vertriebsstarken Franken auf fondsgebundene Lebensversicherungen gesetzt. Daneben gibt es weitere profitable Nischen. Bei Einkommenssicherungsprodukten (u. a. Berufsunfähigkeit) etwa rangiert sein Haus mit einem Marktanteil von 7 bis 8%, so Vorstandschef Armin Zitzmann im Gespräch mit PLATOW, weit vorne in der Branche.

Gipfel

Wohnungsbau – Zwischen Niedrigzinsen und hohen Preisen

Eine positive Bilanz zog die Bundesregierung auf dem Wohnungsbau-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel und Bauminister Horst Seehofer (vgl. PLATOW v. 24.2.). Mit Blick auf die aktuelle Lage am Wohnimmobilienmarkt sind allerdings durchaus unterschiedliche und teils auch widersprüchliche Aussagen zu vernehmen.

Geldinstitut

Commerzbank in der Falle

Profitabilität vor Wachstum, lautet die Parole des neuen Commerzbank-Chefs Manfred Knof. Damit begründet Knof sein jüngst vom Aufsichtsrat abgesegnetes Sparprogramm mit dem Abbau von 10 000 Jobs und massiven Einschnitten ins Filialnetz.

Versicherer

Pensionskassen stehen vor neuer Belastungsprobe

Die Versicherungswirtschaft kommt auch dieses Jahr nicht zur Ruhe. Gleich zwei Meldungen aus den vergangenen vier Wochen beunruhigen die Branche und damit auch viele Sparer. Kurz vor Weihnachten warnte Allianz-Chef Oliver Bäte in einem Interview vor drohenden Pleiten von Lebensversicherern aufgrund andauernder Niedrigzinsen. Am vergangenen Donnerstag untersagte die BaFin sowohl der Kölner Pensionskasse als auch deren Schwester, der Pensionskasse der Caritas, die Erlaubnis zum Betrieb. Beide Gesellschaften werden damit abgewickelt.

Unternehmensverkäufe

M&A – Die einen haben Not, die anderen Kapital

Jüngst berichteten wir über den Zukauf von Fielmann, auch Philips macht mit einer Milliardenübernahme der US-Firma Biotelemetry Schlagzeilen und Teamviewer kündigt ebenfalls an, sich auf Einkaufstour begeben zu wollen. Dies sind nur einige Beispiele für einen Trend, der 2021 Fahrt aufnehmen dürfte – das M&A-Geschäft. Denn Corona hat eines gezeigt. Es gibt Gewinner und Verlierer oder anders: Die einen haben Kapital, die anderen Not.

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
Versicherer

GDV von neuen Solvency II-Regeln nicht überzeugt

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa hat einen umfangreichen Plan zur Überarbeitung der erst seit 2016 geltenden Solvency II-Regeln vorgelegt. Nach diesen Vorgaben müssen Versicherer ihr Kapitalgeschäft steuern. Damit bleibt der Review-Prozess trotz der Corona-Pandemie im Großen und Ganzen im Zeitplan.

EZB-Tower in Frankfurt
Zentralbank

EZB – Lagarde liefert nur das Erwartete

Keine vorweihnachtliche Überraschung hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde im Gepäck, als sie die jüngsten geldpolitischen Beschlüsse verkündete. Wie erwartet, erweitert die EZB ihr Pandemie-Notkaufprogramm PEPP um 500 Mrd. Euro auf 1,85 Billionen Euro und verlängert die Laufzeit bis mindestens Ende März 2022.

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