Kreissparkasse Köln – Rekord beim Ergebnis dank Zinsüberschuss
Als Profiteur der Zinswende steht die Kreissparkasse Köln (KSKK) nicht alleine da.
Als Profiteur der Zinswende steht die Kreissparkasse Köln (KSKK) nicht alleine da.
Der Einfluss der Geopolitik auf die Logistikinvestitionen wurde 2023 so deutlich wie nie. Die globalen Entwicklungen haben mehr denn je einen erheblichen Einfluss auf die Transport-, Verkehrs- und Logistikmärkte, so Thomas Beyerle, Group Head Catella Research.
Cornelius Riese, Co-Chef der DZ Bank, fand diesen Donnerstag klare Worte zum Signa-Engagement der Versicherungstochter R+V. „Am Ende muss man klar sagen, das war eine Fehlinvestition. Ich denke, da muss man gar nicht drumrumreden”, sagte er auf der Bilanz-PK der Holding.
Für PLATOW blieb es seit einer Reihe von Jahren ein Rätsel, wieso immer mehr Investoren sich auf Wohnportfolios insbesondere auch unsanierter Bestände fokussierten. Bereits bis ca. 2018 waren die Preise so stark gestiegenen, dass Wohnungsrenditen oft kaum noch den laufenden Aufwand rechneten.
Zu Jahresbeginn hatte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel mit dem Vorstoß für eine Vollendung der europäischen Bankenunion für Aufsehen gesorgt. Jetzt legte er noch einmal nach bei der Vorstellung des Geschäftsberichts der Bundesbank. Wieder nahm er das Reizwort „europäische Einlagensicherung“ in den Mund.
Der Aufsichtsrat der DZ Bank hat am Donnerstag die Bilanz für 2023 abgesegnet (PK am 29.2.). Wie wir vorab erfahren, steuern die Genossen auf ein erneutes Rekordergebnis zu. Der bisherige Bestwert wurde 2021 mit 3,1 Mrd. Euro v. St. erzielt, danach drückte die Zinswende das Ergebnis auf 1,8 Mrd. Euro. 2023 reicht offenbar wieder nah an den Rekord von 2021 heran.
Der italienische Notenbankchef Fabio Panetta, der als prominenter Verfechter einer lockeren Geldpolitik gilt, forderte jüngst so deutlich Zinssenkungen, wie bisher kein anderer EZB-Vertreter. „Die Zeit für eine Umkehr des geldpolitischen Kurses nähert sich rasch“, sagte er.
Lange haben Experten vor dem Szenario gewarnt, jetzt ist es auch bei der EZB eingetreten. Erstmals seit fast 20 Jahren verzeichnet sie einen bilanziellen Verlust von 1,3 Mrd. Euro. Grund ist die Zinswende, die die Bilanzen der Notenbanken weltweit mit vielen Milliarden belastet. Ohne die Auflösung von Reserven in Höhe von 6,6 Mrd. Euro wäre das Minus sogar noch deutlich höher ausgefallen.
„Reloading – die Stunde der Wegbereiter!“, lautete das Motto von „Quo Vadis 2024“, dem 34. Jahresauftakt für Immobilienentscheider des Heuer Dialogs. Der „Tschakka-Selbstmotivationsmoment“ blieb auf der traditionellen Tagung, für PLATOW-Leser nicht unerwartet, aus, berichten unsere Kollegen vor Ort.
Den Mitgliedern des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL) geht es ziemlich gut. Nach 14 Jahren Rückgang ist der Zinsüberschuss 2023 um fast 25% auf 3 Mrd. Euro geklettert.
Wer sieben sagt, muss auch acht sagen. Dass die nächste Überarbeitung des Risiko-Rahmenwerks der BaFin gerade sechs Wochen nach dem Stichtag startet, zu dem die Neuerungen der siebten Novelle vollständig umgesetzt sein mussten, wirkt trotzdem etwas plötzlich.
Als begnadeter Deal-Macher ist Volker Wissing bisher nicht bekannt. Der Streit mit der EU um E-Fuels und Verbrenner-Aus endete damit, dass der deutsche Verkehrsminister Stück für Stück zurückrudern musste; selbst sein Überraschungserfolg als Erfinder des 9 Euro-Tickets wird schon wieder in Anschlussfinanzierungs-Debatten zerrieben.
Fast ein Dreivierteljahr hatte der Aufsichtsrat der Hamburg Commercial Bank (HCOB) Zeit, um einen Nachfolger für den scheidenden Vorstandschef Ian Banwell zu präsentieren.
Für Geschlossene Immobilienfonds könnten durchaus schwierige Zeiten anbrechen, wenn die Mietverträge im Laufe der nächsten Jahre auslaufen oder die finanzierenden Banken den Mietvertragsauslauf antizipieren. Erfahrungsgemäß führt der Blick auf Nachvermietungsrisiken und anstehende ESG-Investitionen schnell zu einem vorsorglichen Ausschüttungsstopp oder zu Bitten um Eigenkapitalnachschüsse.
Während man am Immobilienmarkt noch darauf hofft, dass der Absturz eines Tages endlich vorbei ist, meldet die Fondsbranche für 2023 schon wieder eine spürbare Erholung.
Als Claudia Buch im vergangenen Herbst als neue Chefin der EZB-Bankenaufsicht nominiert wurde, gab es in der Finanzbranche durchaus skeptische Stimmen. Hinter vorgehaltener Hand kritisierten einige, dass sie wenig Erfahrung in der Aufsicht habe.
Ein großer internationaler Asset Manager nach dem anderen verstärkt sich im Private-Markets-Geschäft.
Überraschend positive Ergebnisse zeigt der brandaktuelle Bulwiengesa-Immobilienindex, die nur schwer mit der Markterfahrung in Einklang zu bringen sind. Der Gesamtindex für 2023 sieht segmentübergreifend eine nominale Seitwärtsbewegung von 0,0%.
Warnsignale aus dem US-amerikanischen Regionalbanken-Sektor.
Die Commerzbank zählte im vergangenen Jahr zu den größten Profiteuren der EZB-Zinswende und hängte bei der Kursperformance an der Börse sogar die Deutsche Bank ab. Doch seit sich an der Zinsfront der Wind zu drehen beginnt, mehren sich bei Analysten und Investoren die Zweifel, ob Vorstandschef Manfred Knof seine ehrgeizigen Renditeziele (11,5% bis 2027) erreichen und die voluminösen Ausschüttungspläne umsetzen kann.
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