Bankhaus Metzler

6. Mai 2015 Geldpolitik

Aktien kaufen – Jetzt erst recht

Der DAX steckt mitten in einer kräftigen Korrekturphase. Konjunktur-Sorgen in den USA, steigende Staatsanleihe-Renditen in der Euro-Zone, der sich erholende Euro, die schwierigen Schulden-Verhandlungen mit Griechenland und die Parlamentswahlen in Großbritannien machen dem deutschen Leitindex das Leben schwer.

19. März 2015 Banken

Wolfgang Kirsch – Talent zu Integration

Als Wolfgang Kirsch 2002 von der Deutschen Bank in den Vorstand der DZ Bank wechselte, hatte das genossenschaftliche Spitzeninstitut eine turbulente Fusion hinter sich, die auch beim Führungspersonal schmerzhafte Wunden hinterließ. Spätestens 2006, mit der nicht von jedem erwarteten Berufung zum Vorstandsvorsitzenden, entfaltete Kirsch sein Talent zur kollegialen Führung und zur Integration. Das Ergebnis konnte am vergangenen Donnerstagabend beim großen Fest, das der Aufsichtsrat anlässlich des 60. Geburtstags des DZ Bank-Lenkers im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens ausrichten ließ, begutachtet werden: Harmonie auf ganzer Linie. Kirsch ist es gelungen, innerhalb der komplexen Organisation Gräben zuzuschütten und Brücken zu bauen. Diesen Erfolg würdigten mit Helmut Gottschalk, dem AR-Chef der DZ Bank, und Uwe Fröhlich (BVR-Präsident) die obersten Repräsentanten der genossenschaftlichen Gruppe unisono in ihren Ansprachen.

18. Februar 2015 Asset Management

DZ Bank glänzt auch 2014 wieder beim Ergebnis

Wie wir vorab hören, hat die DZ Bank im vergangenen Jahr am oberen Ende der von Wolfgang Kirsch avisierten Ergebnisspanne von 1,3 Mrd. bis 2,2 Mrd. Euro abgeschnitten. Der DZ Bank-Lenker hatte vor einem Jahr die Erwartungen etwas gedämpft, nachdem 2013 stark von Wertaufholungen bei Staatsanleihen profitiert und das genossenschaftliche Zentralinstitut mit 2,2 Mrd. Euro ein Rekordergebnis vor Steuern erreicht hatte. Nach unseren Informationen hat die Bank 2014 aber erneut in dieser Größenordnung abgeschnitten und mindestens 2 Mrd. Euro vor Steuern verdient. Die Bilanz-PK findet am 4. März statt. Geholfen hat im vergangenen Jahr das gute Abschneiden der Fonds-Tochter Union Investment, die im derzeitigen Umfeld Rückenwind hat, wie auch das stark verbesserte Ergebnis der Versicherungs-Tochter R+V, bei der 2014 ein sehr schadenarmes Jahr gewesen ist. Auch in der DZ Bank selbst ist es im abgelaufenen Jahr gut gelaufen.

10. Dezember 2014 Banken

Politik hat Banken weiter auf dem Kieker

Auch für einen CDU-Politiker wie Michael Meister, Parl. Staatssekretär im BMF von Wolfgang Schäuble, haben Banken durch ihr Verhalten in der Finanzkrise ihre Unschuld verloren. Meister kann sogar ungehalten werden, wenn er daran denkt, dass die derzeit aufzuarbeitenden Fälle von Index-Manipulationen aus den Jahren nach Lehman stammten, einer Zeit also, in der Banken stets beteuerten, es mit einer neuen Kultur alles besser machen zu wollen.

5. Juni 2014 Banken

Metzler – Wertschöpfung aus dem Bilderbuch

Bei einem idealen Deal profitieren alle. Der Umzug der Privatbank Metzler vom Stammsitz Große Gallusstraße 18 in die Untermainanlage 1 ist ein solcher. Das der Familie und der Bank gehörende Grundstück im Bankenviertel wurde zunächst durch den Zukauf des benachbarten Areals der LHB auf 2 400 qm „veredelt“.

3. Juni 2014 Banken

BNP Paribas löst State Street als Nr.1 ab

In seiner soeben veröffentlichten Depotbank-Statistik für Deutschland per 31.12.2013 nennt der BVI die State Street Bank noch als Nr. 1 mit 204 Mrd. Euro verwahrten Assets, knapp vor BNP Paribas mit 201 Mrd. Euro und J.P. Morgan (141 Mrd. Euro). Der bereits im Juli vergangenen Jahres angekündigte Verkauf des Depotgeschäfts der Commerzbank im Umfang von rd. 90 Mrd. Euro an BNP Paribas katapultierte allerdings nach PLATOW-Recherchen inzwischen die Franzosen klar an die Spitze, vor State Street.

29. Mai 2014 Geldpolitik

Alle reden von Blasen

Ob der Euro-Wechselkurs oder Wachstumssorgen in Europas Süden die wahren Motive sind, die Mario Draghi dazu veranlassen, am kommenden Donnerstag nochmals an der Zinsschraube zu drehen, bleibt Interpretation und muss zwischen den Zeilen seines Statements gelesen werden. Offiziell wird es mindestens eine lupenreine geldpolitische Begründung von ihm geben, zumal der bis dahin vorliegende Datenkranz auch den notwendigen Input liefert.

29. Mai 2014 Banken

Berenberg und Metzler – Wie Feuer und Wasser?

Privatbanken sind verschlossen wie Austern. Ein Vergleich auf Basis der wenigen veröffentlichten Zahlen ist schwierig. Wohl auch deshalb kursieren Gerüchte. Metzler gilt nach Stimmen aus der Community als konservativ und grundsolide, Berenberg, seit nicht mehr die Gründerfamilie, sondern Hans-Walter Peters dort das Sagen hat, als experimentierfreudiger „Hecht im Karpfenteich“, wo unzufriedene Mitarbeiter auch mal gehen.

27. Mai 2014 Geldpolitik

Europa ruckelt sich zusammen

Was haben die sich für die kommende Woche abzeichnende EZB-Zinssenkung und das Wählervotum bei der Europawahl gemeinsam? Der voraussichtliche Zinsentscheid und der Wahlausgang tragen dazu bei, dass am Haus Europa weiter gebaut werden kann. Die EZB gibt mit ihrer nochmaligen geldpolitischen Lockerung Zuckerbrot.

11. Mai 2014 Geldpolitik

Die Allmachtsfantasien des Mario Draghi

EZB-Präsident Mario Draghi wäre nicht der erste Top-Notenbanker, dem der eigene Erfolg zu Kopfe gestiegen ist. Galt der langjährige Fed-Chef Alan Greenspan auf dem Höhepunkt seines Ansehens doch als „Magier des Geldes“, dem es gelungen war, die amerikanische Wirtschaft mit einer gigantischen Geldschwemme aus der Rezession zu ziehen und den USA einen scheinbar unendlichen Konjunkturaufschwung zu bescheren.

24. April 2014 Banken

Frankfurter Zukunftsrat – Bühne frei für Manfred Pohll

Es gibt Organisationen, die gut beraten wären, ihre Existenz häufiger mit Taten als mit wohl formulierten Worten zu rechtfertigen, soll der Eindruck vermieden werden, sie dienten in erster Linie der Befriedigung von Eitelkeit ehemaliger Funktionsträger aus Wirtschaft und Staat. Neben dem „Konvent für Deutschland“ gehört der „Frankfurter Zukunftsrat“ unbedingt in diese Kategorie selbsternannter „innovativer Denkfabriken“. Beide Einrichtungen sind noch nicht alt.

10. April 2014 Banken

Metzler setzt auf eigene Strategien bei Managed Futures

Die traditionsreiche Privatbank Metzler hat auf ihren Märkten in Deutschland durchaus ein Alleinstellungsmerkmal. Das Metzler Asset Management genießt in der Branche einen ausgezeichneten Ruf bei Aktien, Wertsicherungen und Absolute-Return-Strategien. Gerade beim Letzteren schickt sich Metzler an, auch außerhalb Deutschlands für Furore zu sorgen. Im Bereich der Managed Futures geht das Bankhaus eigene Wege und ist damit erfolgreich.

11. Februar 2014 Banken

E.ON und RWE – Mutige greifen zu

Einst waren sie die substanzstarken Perlen im DAX. Als um die Jahrtausenwende die New Economy-Blase platzte und die Telekom in die Knie ging, erwiesen sich die Aktien von E.ON und RWE als Horte der Stabilität, mit guter Kursentwicklung und hoher Dividendenrendite. Wer sich freilich heute die Charts der beiden Energieversorger anschaut, fühlt sich erinnert an Zeiten der Blasen-Ökonomie.

21. Januar 2014 Banken

Back again – Norbert Enste mit Rupert Hengster

Norbert Enste und Rupert Hengster verstärken als Senior Advisor seit Jahresbeginn das Asset Management Team von Gauly Dittrich van de Weyer. Enste war mehr als 15 Jahre Partner und seit 1997 phG der Privatbank Metzler. Dort verantwortete er das Asset Management für institutionelle Anleger.

5. Januar 2014 Banken

Maria-Elisabeth Schaeffler – Zeit und gute Freunde

Große Mittelständler wie Schaeffler lassen sich nicht von Quartalshektik treiben. Sie setzen auf Zeit, solide Werte und gewachsene Verbindungen, durchaus auch zu Banken, ausgewählten natürlich, wie MM Warburg oder Metzler. All dies hat Maria-Elisabeth Schaeffler geholfen, die größte Krise, in die der Angriff auf Conti das fränkische Paradeunternehmen im Zuge der Lehman-Zäsur stürzte, zu überwinden.

12. Dezember 2013 Banken

Aktiv, aber mit Augenmaß

Bei Familienunternehmen wie der Privatbank Metzler, dem Versicherungskonzern ARAG (s. auch S. 1) und eben auch beim Maschinen- und Anlagenbauer Voith aus Heidenheim wird die Dividende von hinten raus gerechnet. Was für die 21 Voith-Teilhaber alljährlich bleibt, ist eine nun schon über Jahre immer wiederkehrende konstante Summe. Läuft es gut, wandert mehr in die Rücklagen, andernfalls  weniger.

17. Oktober 2013 Banken

Zwei Leuchttürme – Alte Oper und Städel

Wenn der Aufsichtsratvorsitzende der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, in der Bankenstadt Frankfurt am Main auf das Städel und die Alte Oper zu sprechen kommt, gerät er regelmäßig ins Schwärmen. Müller, der zugleich den Kuratoriumsvorsitz der Commerzbank-Stiftung innehat und diesen Job, wie ihm unschwer anzumerken ist, zunehmend liebt, hält Stephan Pauly, der seit 2012 Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper ist, für die Idealbesetzung.

15. September 2013 Banken

Bildung – Hilfe vom Privatsektor

Das staatliche Bildungsangebot funktioniert nur im großen Mittelbau einigermaßen reibungslos. Bei der Förderung der Eliten einerseits und der Benachteiligten andererseits ist es lückenhaft, privates Engagement unverzichtbar. Um die Elitenförderung muss sich weniger gesorgt werden. Hier ist die Wirtschaft vielfach bereit, mit Stipendien zu helfen und Eltern schicken ihre Sprösslinge auf Privatschulen oder Internate im Ausland, um dem Nivellierungswahn an deutschen Gymnasien zu entfliehen.

12. September 2013 Banken

VDA – Auf der IAA hält der Präsident Hof

Seit 2007 ist Matthias Wissmann als VDA-Präsident oberster deutscher Auto-Lobbyist und damit auch Gastgeber eines der Höhepunkte der IAA, des Präsidentenempfangs, der am Mittwochabend im glanzvollen Rahmen und mit einem gesetzten Essen für 300 geladene Gäste im Gesellschaftshaus des Palmengartens über die Bühne ging. Wissmann konnte nicht nur die nahezu komplette Spitze der Automobilwirtschaft begrüßen, mit den führenden Herstellern und Zulieferern, sondern auch den für die Branche so wichtigen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

5. September 2013 Geldpolitik

Geldanlage – Metzler beschwört Flucht in die Aktien

Die größten Posten der deutschen privaten Haushalte bei ihrer Geldanlage sind nach wie vor Bargeld und Sichteinlagen mit 41%. Direkt dahinter kommen Versicherungen und Pensionsanlagen mit 30%. Doch die investieren größtenteils in Anleihen – die wie Sichteinlagen derzeit keine bis wenig Rendite liefern. Direkt in Aktien halten die Deutschen nur 5% ihres Vermögens, dazu kommt noch ein Anteil aus Investmentfonds. Das Bankhaus Metzler rechnet einen Aktienanteil von 7,5 bis 10% vor. Und das sei ein Problem und viel zu wenig.

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