Kurz und kompakt – Spannende Mandate im Juli 2022
Milliardendeal im Infrastruktursektor, ein Asset Manager mit neuer BaFin-Lizenz, ein Berliner Startup in französischer Hand – Die spannendsten Deals des Monats hier übersichtlich zusammengestellt.
Milliardendeal im Infrastruktursektor, ein Asset Manager mit neuer BaFin-Lizenz, ein Berliner Startup in französischer Hand – Die spannendsten Deals des Monats hier übersichtlich zusammengestellt.
Stada steckte fest, Linde und Osram ebenso, zuletzt auch Deutsche Wohnen. Wenn öffentliche Übernahmeangebote an der Mindestannahmeschwelle hängenbleiben, die die Bieter vorab festlegen, ist erst einmal Schluss, denn ändern oder ganz streichen lassen sich diese Bedingungen nur bis kurz vor Ablauf der Angebotsfrist.
Lange hat M.M. Warburg gezögert, in Sachen Cum-Ex eigene Fehler einzugestehen. Auch wenn längst andere Häuser, auch Landesbanken in den Fokus geraten, hat mit dem neuen AR-Chef und Ex-Vormann der Volksbank Hamburg Reiner Brüggestrat ein neuer Ton Einzug gehalten.
Andreas Hähndel ist auf Werbetour. Am Mittwoch stellte sich der neue Chef des Prüfungsverbands deutscher Banken den Fragen von rd. 30 Häusern aus Süddeutschland und präsentierte seine Strategie für die kommenden Monate. Es war bereits die zweite regionale Veranstaltung dieser Art.
Was die Spatzen vom Dach gepfiffen haben ist nun hochoffiziell. Axa Deutschland veräußert einen Teilbestand von rd. 900 000 konventionellen Lebens- und Rentenversicherungen an Athora Deutschland. Die Transaktion umfasst Deckungsrückstellungen in Höhe von 14 Mrd. Euro.
Das BGH-Urteil zu den AGBs hat die Sparda-Banken in Deutschland überdurchschnittlich hart getroffen. So sank der Jahresüberschuss nach Steuern aller elf bundesweit aktiven Institute im vergangenen Jahr auf 55,2 (Vj.: 70,7) Mio. Euro. Für Florian Rentsch, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Sparda-Banken, ist es dennoch ein „gutes Ergebnis“, schließlich habe man auch noch mit den Nachwehen der Corona-Pandemie sowie der Negativzinspolitik der EZB zu kämpfen.
Die angespannte Stimmung unter den Verantwortlichen der Pensionskassen hält an. Daran ändert auch die Hoffnung auf wieder deutlich höhere Zinsen wenig. Mit Blick auf die künftige Zinsentwicklung weist Tim Voetmann, Leiter der Pensionskassenberatung bei Willis Towers Watson (WTW), darauf hin, dass die Märkte aktuell weiterhin von hoher Volatilität geprägt sind. „Für Pensionskassen ist es daher sinnvoll, verschiedene Szenarien zu prüfen und die längerfristigen Auswirkungen eines weiteren Zinsanstiegs zu eruieren“, rät Voetmann.
Bald kommt der Sheriff. So könnte man die Einigung der Teilnehmer am EU-Trilog auf eine Endversion der Markets in Crypto Assets (MiCA)-Verordnung verstehen, wenn man dem französischen Finanzminister Bruno LeMaire zuhört, der wie viele andere auch vom „Wilden Westen“ sprach, wo nun endlich Ordnung einkehrt. An Wildwest-Zustände erinnern zahlreiche Geschichten aus der Krypto-Welt in der Tat, vom millionenschweren Bitcoin-Raub über Token-Betrüger mit goldenen Zungen bis zu Privatanlegern, die mit Spekulationen Haus und Hof verloren.
Die 2007 beginnende globale Banken- und Finanzkrise wirkte sich nicht nur negativ auf die Realwirtschaft und die Aktienmärkte aus, sondern hat auch weitreichende Konsequenzen für bestehende Betriebsrentensysteme. Denn die aufgrund der Zinsentwicklung der vergangenen Jahre rasant steigenden Pensionsrückstellungen werden zunehmend zur bilanziellen Belastung. Möglichkeiten des De-Risking – im wesentlichen Maßnahmen zur bilanziellen Auslagerung dieser Rückstellungen – rücken daher für viele Unternehmen in den Fokus. Doch welche Methode, z.B. Pensionsfonds, CTA oder die seit kurzem wieder stärker beworbene Rentnergesellschaft, für ein Unternehmen am sinnvollsten ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Nicht einmal eine Woche nach dem Jahresabschluss-Debakel der Adler Group war schon der erste Klageschriftsatz eingereicht. Mit der Einzelklage eines Anlegers steht der Stuttgarter Anwalt Maximilian Weiss bisher allerdings noch ziemlich alleine da, auch wenn Anlegerkanzleien emsig prüfen, wie sich aus dem Fall Adler Ansprüche ableiten lassen könnten.
Mehr Biss zeigen sollte die BaFin nach dem verheerenden Wirecard-Debakel, lautete der Arbeitsauftrag des damaligen Finanzministers Olaf Scholz an Behördenchef Mark Branson. Auch die Staatsanwaltschaft hatte sich bei Wirecard nicht mit Ruhm bekleckert.
Mitte der Woche gab Coinhaus den Einstieg von Oddo BHF im Rahmen einer neuen 40 Mio. Euro Finanzierungsrunde bekannt. Mit der Summe, die zu einem Gutteil von Oddo gezeichnet wurde, soll u. a. die internationale Expansion des nach eigenen Angaben führenden französischen Krypto-Dienstleisters finanziert werden.
Das für die Finanzindustrie magische Datum rückt näher. Ab August müssen Anlage- und Versicherungsexperten lt. EU-Verordnung in ihren Beratungsprozessen auch ESG-Qualitätskriterien einbauen. Die sogenannte Nachhaltigkeitspräferenzabfrage wird Pflicht.
Insgesamt 16 sog. Industriepartner hat der Mittelstandsfinanzierer Rantum Capital mit den Jahren rekrutiert, von Hendrik Borggreve, vormals Vorstand bei ABN Amro, RBS u. a., über Alfred Tacke, Ex-Steag-CEO, Staatssekretär und Berater von Ex-Kanzler Gerhard Schröder, bis Frank-Jürgen Weise, ehemals Chef der Bundesagentur für Arbeit.
Die finanzielle Unbeständigkeit u. a. durch Corona-Pandemie und Lieferengpässe löste 2021 beim Factoring einen wahren Boom aus – und das trotz leichter konjunktureller Erholung in Deutschland (BIP +2,7%).
Das für die Finanzindustrie magische Datum rückt näher. Ab August müssen Anlage- und Versicherungsexperten lt. EU-Verordnung in ihren Beratungsprozessen auch ESG-Qualitätskriterien einbauen. Die sogenannte Nachhaltigkeitspräferenzabfrage wird Pflicht.
Nur selten erfuhr die Öffentlichkeit in der Vergangenheit davon, wenn die BaFin ein Institut wegen zweifelhafter Geschäftspraktiken rügte oder einer Bank mit besonders hohem Risikoappetit verschärfte Eigenkapitalanforderungen aufbrummte. Seit Jahresanfang hat sich das jedoch radikal verändert.
Schwere Anschuldigungen des Wirecard-Jägers Fraser Perring, das verweigerte Bilanz-Testat des Wirtschaftsprüfers KPMG, Massen-Rücktritt im Verwaltungsrat, der brutale Absturz des Aktienkurses, eine Sonderprüfung der BaFin und ein Milliarden-Verlust im vergangenen Jahr. Die Parallelen zum Wirecard-Skandal sind zumindest auf den ersten Blick frappierend.
Dass zur selben Zeit Staatsanwälte, BKA- und BaFin-Ermittler wegen Geldwäscheverdachts die Doppeltürme durchsuchten, war Deutsche Bank-Rechtsvorstand Stefan Simon nicht anzumerken.
Über sieben Stunden lang durfte das Publikum die RWE-Hauptversammlung am Bildschirm verfolgen, und wer im langen Mittelteil öfter mal ein Gähnen unterdrücken musste, war sicher nicht allein.
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