Quishing – Die neue Abzocke eskaliert immer mehr
Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkassen, DKB, Targobank: Kunden überall bekommen aktuell Briefe von ihren Geldhäusern – zumindest denken sie das.
Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkassen, DKB, Targobank: Kunden überall bekommen aktuell Briefe von ihren Geldhäusern – zumindest denken sie das.
Die Commerzbank ähnele mehr einer Großsparkasse als einer Großbank, behaupten Lästermäuler bereits seit vielen Jahren. Dass sie ebenso wie die Sparkassen zu den großen Gewinnern der hohen Zinsen zählt, dürfte diesen Eindruck eher noch verstärkt haben.
In Deutschland ist die Inflationsrate auf 1,9 % im August ggü. dem Vorjahr gesunken und damit stärker als erwartet (Juli: 2,3%). Ökonomen hatten mit einem Wert von 2,1 % gerechnet. Damit deutet sich auch für den gesamten Euro-Raum eine geringere Inflationsrate an, für den das Statistikamt Eurostat am Freitag (30.8.) Zahlen vorlegt.
Die Commerzbank ist im Umgang mit Künstlicher Intelligenz einen großen Schritt vorangekommen. Wie Julia Sterling, nach eigenen Angaben Head of AI Strategy & Governance, in einem englischsprachigen Beitrag auf LinkedIn verkündete, hat sich die verantwortliche Stabstelle mit dem Betriebsrat über „AI Principles“ geeinigt.
Die Zinswende der EZB hat vielen Banken einen Gewinnschub beschert. Die Institute gaben die höheren Zinsen schnell an die Kreditnehmer und langsam an die Sparer weiter. Das ändert sich nun.
Der seit Monaten schwelende und mühsam kaschierte Machtkampf zwischen Vorstandschef Manfred Knof und seiner CFO Bettina Orlopp um die künftige Führung der Commerzbank ist jetzt voll entbrannt.
Am 16.9. wird Klaus-Peter Müller 80 Jahre alt. Zehn Tage später am 26.9. feiert die Commerzbank den Ehrenvorsitzenden ihres Aufsichtsrats gemeinsam mit der Frankfurt School Stiftung, wo KPM Ehrenvorsitzender des Stiftungsrates ist.
Die britische Bank Standard Chartered hat Marion Reuter befördert. Sie ist künftig als Leiterin des Transaction Bankings in Europa und bei der Standard Chartered Bank AG mit Sitz in Frankfurt tätig. In ihrer neuen Rolle folgt sie auf Karin Flinspach, die die Bank aus uns unbekannten Gründen verlässt.
Die Finanzierung der BayWa bis Ende September steht. Per ad hoc hat der Vorstand rund um Marcus Pöllinger am Donnerstag informiert, dass seinem Haus durch verschiedene Maßnahmen 547 Mio. Euro zufließen werden. Entscheidend für das Zustandekommen der Vereinbarungen mit den Kreditgebern war der Beitrag der beiden Hauptaktionäre, BRB Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG (34%) und RAIG Raiffeisen Agrar Invest (28%).
Bei der LBBW hat sich das Personalkarussell in den vergangenen Monaten ordentlich gedreht.
Viele Banken werden den Trend mit Sorge verfolgen: Auch im „Heumonat“ kletterten die Insolvenzzahlen nach oben. Lt. einer Erhebung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle lag die Zahl der Firmenpleiten im Juli bei 1.406 (+37% zum Vorjahresmonat) und damit so hoch wie seit rd. zehn Jahren nicht mehr.
Unter Notenbankexperten gibt es ein beliebtes Spiel. Sie suchen stets nach Signalen über die Geldpolitik. Das fängt bei klassischen Dingen an, wie der Wortwahl im Eingangsstatement.
Am 16.8. präsentiert die BayernLB die Zahlen für das erste Halbjahr. Dabei könnte es einmal mehr eine positive Überraschung geben. Wir halten es für nicht ausgeschlossen, dass die Münchener ihre bisherige Ergebnisprognose von 1 Mrd. bis 1,2 Mrd. Euro v. St. für 2024 anheben. Darüber wird angeblich diskutiert.
Die niederländische ING sollte einen Obstkorb zur EZB schicken, denn wegen der steigenden Zinsen brummt das Geschäft. Aufgrund der höheren Zinserträge konnte die Großbank ihren Ausblick für das laufende Jahr auf „über 22 Mrd. Euro Gesamterlöse“ anheben. Das ist allerdings kein nennenswerter Anstieg gegenüber den zuvor angestrebten 22 Mrd. Euro und liegt weiterhin unter den Erwartungen einer Reihe von Analysten.
Auf einer kurzfristig einberufenen Versammlung an diesem Donnerstag wurden die Aktionäre der BRB Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG über den aktuellen Stand der BayWa-Rettung informiert. Die BRB ist mit 34% größter Aktionär.
Seit Tagen wird zwischen den kreditgebenden Banken und den Großaktionären der BayWa heftig um einen Rettungsplan für die angezählten Münchener gerungen. Die Verhandlungen, in die angeblich der BayWa-Vorstand um Marcus Pöllinger oft gar mehr nicht eingebunden ist, könnten sich noch bis zum Wochenende ziehen. Eine Insolvenz, die noch nicht ausgeschlossen ist, soll unbedingt vermieden werden.
Auf ihrer PK im Juli hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde einen Grundsatz besonders betont. Die Zinsentscheidung im September soll von den aktuellen Daten abhängen. Umso stärker achteten Experten auf die neuen Daten, die Inflation in Deutschland und das Wachstum für den Euro-Raum.
Die Kommentare von Ökonomen zu den neuen Zahlen des Ifo-Index, des wichtigsten deutschen Konjunkturfrühindikators, klingen alarmierend. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer spricht von einer „kalten Dusche“, sein ING-Kollege Carsten Brzeski sieht die deutsche Wirtschaft als „Problemkind“ in der Euro-Zone. Laut den Ifo-Zahlen verschlechterte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Juli anders als erwartet weiter.
Trotz eines ungünstigeren Zinsumfelds, steigender Insolvenzzahlen und verschärfter geopolitischer Risiken hat sich die Commerzbank im Q2 wacker geschlagen. Darauf deuten zumindest die jetzt von der Commerzbank publizierten Consensus-Schätzungen der Analysten hin, die einen ersten Einblick in das Zahlenwerk für das abgelaufene Quartal liefern, das die Commerzbank am 7.8. präsentiert.
Was man sonst nur aus Hollywood-Filmen kannte und bei der IT-Umstellung zur Jahrtausendwende (Y2K) befürchtete, wurde jetzt bittere Realität. Am Freitag legte die bislang wohl größte IT-Störung in weiten Teilen des Globus Flughäfen, Krankenhäuser, TV-Sender und Geldautomaten zeitweise lahm.
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