Deutsche Börse verpflichtet neuen Chief Compliance Officer
Zum Jahreswechsel übernimmt Marc Peter Klein den Posten des Managing Director Group Compliance bei der Deutschen Börse.
Zum Jahreswechsel übernimmt Marc Peter Klein den Posten des Managing Director Group Compliance bei der Deutschen Börse.
Ist das Ärgste schon vorbei? Statt knapp 350 Euro/MWh kostet Erdgas an der niederländischen Terminbörse aktuell um die 200 Euro. Immer noch weit mehr als in den Vorjahren, erst im Dezember 2021 kletterte der Gaspreis dauerhaft über 50 Euro. Trotzdem geben die ersten Stimmen schon Entwarnung. Die Abschaltung der Nordstream 1-Pipeline sei inzwischen eingepreist, für LNG-Ersatz müsse man nicht mehr jeden Preis bezahlen, und am Ende werde alles nicht so schlimm.
Jahrelang entwickelten sich die Volumina bei den Fonds-Verwahrstellen nur in eine Richtung: aufwärts. Der Rückgang ggü. Ende 2021 um 12% auf 2,574 Mrd. Euro, von dem der Fondsverband BVI zur Jahresmitte berichtet, dürfte angesichts der Entwicklung der Aktienmärkte sogar noch glimpflich ausgefallen sein.
Lange schien es, als sei ausgerechnet die eher kleine Privatbank M.M. Warburg das Epizentrum des Cum-Ex-Skandals, der als größter Steuerbetrug in der Geschichte der Bundesrepublik gilt. Mehrere ehemalige Warburg-Mitarbeiter wurden bereits im Zusammenhang mit illegalen Geschäften rund um den Dividenden-Stichtag gerichtlich verurteilt, zum Teil zu langjährigen Haftstrafen, und der ehemalige Vorstandschef und Haupteigentümer Christian Olearius steht unter Anklage. Doch mittlerweile haben die Staatsanwälte ihren Fokus auch auf weitaus prominentere Institute ausgedehnt, die offensichtlich ein noch viel größeres Cum-Ex-Rad gedreht haben als Warburg.
Nach Deutscher Bank, Barclays, Citi und anderen, auf die in den USA je 200 Mio. Dollar Strafe für die Nutzung privater Messengerdienste für geschäftliche Kommunikation zukommen, nehmen SEC und US-Derivateaufsicht CFTC weitere Häuser ins Visier. So hat u. a. auch die UBS im Q2 bereits rd. 150 Mio. Dollar für drohende Strafen zurückgestellt.
Bei der Präsentation der Halbzeitbilanz am Mittwoch hat Rainer Neske trotz konjunktureller Eintrübung, hoher Inflation und Unsicherheit hinsichtlich Gasversorgung und Lieferketten den Ausblick kräftig von einem mittleren dreistelligen Mio.-Betrag auf über 1 Mrd. Euro v. St. angehoben.
Am Donnerstag legt Dekabank-Vormann Georg Stocker seine Halbzeitbilanz vor. Das Fondshaus der Sparkassen hatte bereits angedeutet, dass es ein gutes Ergebnis wird und man die ursprüngliche Gesamtjahresplanung von 550 Mio. Euro schon nach sechs Monaten erfüllt hat (s. PLATOW v. 13.7.).
Lange hat M.M. Warburg gezögert, in Sachen Cum-Ex eigene Fehler einzugestehen. Auch wenn längst andere Häuser, auch Landesbanken in den Fokus geraten, hat mit dem neuen AR-Chef und Ex-Vormann der Volksbank Hamburg Reiner Brüggestrat ein neuer Ton Einzug gehalten.
Offiziell präsentiert die DekaBank ihre Halbjahresergebnisse erst am 25. August. Einen ersten Einblick in das Zahlenwerk gewährte Vorstandschef Georg Stocker aber schon beim traditionellen Presse-Empfang im Frankfurter Palmengarten.
Sparen ist in aller Munde. Gemeint ist in Krisenzeiten wie diesen vor allem das Energiesparen. Doch auch das klassische Geldsparen in Form von Sparplänen dürfte schon bald wieder auf die Agenda der Privathaushalte kommen.
Der wirtschaftliche Druck auf die Unternehmen und Haushalte nimmt im 2. Hj. und darüber hinaus noch einmal zu. Eine gefährdete Energieversorgung, rekordhohe Inflationsraten sowie eine schwächelnde Weltkonjunktur bilden einen gefährlichen Mix, der auch die deutschen Unternehmen hart treffen wird, wenngleich für das Q2 und Q3 noch einmal mit höheren Gewinnen zu rechnen ist.
Am Dienstag haben Umwelt- und Wirtschaftsausschuss der EU die EU-Kommission düpiert und überraschend beschlossen, Atomkraft und Gas trotz fortschreitendem Klimawandel kein Nachhaltigkeitslabel in der EU-Taxonomie auszustellen.
Was Krypto-Anlagen betraf, liefen die Gräben beim PLATOW/Euro Finance-Investorentag am Mittwoch (18.5.) in Frankfurt mitten durch den Saal. „Wir stecken da keinen Pfennig rein, ganz einfach“, erklärte Reinhard Panse, Mitgründer und CIO des Family Offices Finvia.
Lautes Seufzen dürfte in der RWE-Konzernzentrale im Essener Norden zu hören sein, wenn Aufsichtsratschef Werner Brandt wieder einmal einen Brief von Benedikt Kormaier auf den Tisch bekommt. Der Mann hinter der Beteiligungsgesellschaft Enkraft, die deutlich unter 0,1% der Aktien an dem Energieversorger hält, fordert seit geraumer Zeit die Abspaltung des Geschäfts mit Kohle- und Atomstrom und lässt nicht locker, auch wenn die großen Anteilseigner bislang wenig von solchen Vorschlägen halten.
Als detailverliebt, wenig international oder gar zu alt wurde Helmut Gottschalk (70) seit der Übernahme des AR-Vorsitzes bei der Commerzbank im April 2021 bereits kritisiert. Die Deka sieht in ihm nur eine Übergangslösung.
Die deutsche Fondsbranche blickt auf ein respektables Jahresauftaktquartal. Das lassen die ersten internen Zahlen der großen Fondshäuser erkennen. Überraschend ist das allemal, wenn man bedenkt, dass am 24.2. der Ukraine-Krieg ausgebrochen ist und in dessen Folge die Kapitalmärkte mehrere Wochen kräftig durchgeschüttelt wurden.
Ein letztes Mal führte Ulrich Lehner diese Woche durch die HV der Deutschen Telekom. Mit dem finalen Gong verabschiedet sich ein Grandseigneur der deutschen Wirtschaft von einem der wichtigsten AR-Posten im Land (Bundbeteiligung: 30%). Für so manchen ist an ein Aktionärstreffen ohne den Düsseldorfer in Bonn nicht zu denken. Seit 2008 saß Lehner dem Aufsichtsrat des Magenta-Riese vor (davor lange Henkel-CEO).
Der Krieg in der Ukraine lässt auch DekaBank-Chef Georg Stocker nicht kalt. Das Wertpapierhaus der Sparkassen blicke „in ein Jahr voller Unwägbarkeiten“ mit einer deutlich erhöhten Volatilität an den Aktienmärkten.
Für die DekaBank verlief 2021 sehr gut. Inflationssorgen und Börsenrally haben bei Ergebnis und Nettoabsatz dem Vernehmen nach für neue Bestwerte gesorgt. Damit unterscheidet sich das Wertpapierhaus der Sparkassen, das am kommenden Dienstag seine Jahresbilanz vorstellt, nicht von anderen Asset Managern wie Union Investment, DWS oder AGI. Während DWS und AGI stärker am institutionellen Geschäft hängen, ist bei Deka und Union vor allem das margenträchtige Privatkundengeschäft der Treiber hinter den guten Zahlen.
Aberdeen Standard Investments Deutschland hat für den European Property Growth Fund das Bürogebäude „EAST6“ von Deka Immobilien erworben.
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