Angebotskrise im Immobiliensektor
Der deutsche Immobilienmarkt gerät immer stärker unter Druck. Auch die Nachrichten aus China (s. S. 4) stimmen nicht gerade hoffnungsfroh.
Der deutsche Immobilienmarkt gerät immer stärker unter Druck. Auch die Nachrichten aus China (s. S. 4) stimmen nicht gerade hoffnungsfroh.
Die Wirtschafts- und Finanzwelt blickt gebannt nach Jackson Hole. Dort wird Fed-Chef Jerome Powell an diesem Freitagnachmittag europäischer Zeit das von den Märkten heiß erwartete Update zur Geldpolitik geben.
Wenn Banken bei der Kreditvergabe immer stärker zur Vorsicht gezwungen sind, springen „Private Lending“-Anbieter gerne in die Bresche. Die mit Investorengeldern reich bestückten Debt Funds sind in den Jahren seit der letzten Finanzkrise enorm gewachsen, und ein Ende ist erst einmal nicht in Sicht.
Anshu Jain verlangte von anderen viel. Aber noch mehr Druck machte er sich selbst. Er wollte stets der Beste sein, beim Cricket. Dort verband ihn eine tiefe Freundschaft mit der indischen Legende dieser Sportart, Rahul Dravid. Oder auf der Karriereleiter der Deutschen Bank, in die er 1995 eintrat und die er gemeinsam mit Jürgen Fitschen als Co-CEO von 2012 bis 2015 führte.
Jede Banken-Vereinigung zählt nur so viel wie das Gewicht ihrer Mitglieder und des Kundenstammes, auf den die Institute bauen können. Gemessen daran, braucht sich der Bankenverband Nord-rhein-Westfalen mit seinen fast 60 Mitgliedern trotz Sonderstellung Hessens mit Frankfurt nicht zu verstecken.
Geschickt hat es Christian Olearius zuletzt mithilfe von Beratern und Anwälten verstanden, den Fokus im Cum-Ex-Skandal von sich ab- und in andere Richtungen zu lenken. Der stets scharf schießende Peter Gauweiler hat es erreicht, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte seine Beschwerde über die Behandlung von Olearius und Max Warburg im Verfahren vor dem LG Bonn zur Prüfung angenommen hat.
Das hat es noch nie gegeben. Mit einer Marktkapitalisierung von zuletzt gut 18 Mrd. Euro ist die Deutsche Bank nur noch etwa doppelt so schwer wie die 2018 in den MDAX abgestiegene Commerzbank.
Das Gastgewerbe will attraktiver werden. Am 1.8. treten die neuen Ausbildungsordnungen für die nunmehr sieben gastgewerblichen Ausbildungsberufe in Kraft. Für alle neuen Ausbildungsverträge gelten damit die modernisierten und neu strukturieren Rahmenpläne. Die Resonanz der Ausbildungsbetriebe, Schulen und Berufsberater auf die neu ausgerichteten Ausbildungsänge ist positiv, berichtet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga.
Nicht lange her, dass Axel Lehmann dem unter Dauerfeuer stehenden Credit Suisse-CEO Thomas Gottstein den Rücken gestärkt hat. Als Versicherungsmann (Zurich) brauchte VR-Chef Lehmann einen Banker an der Seite.
Kämpferisch gab sich Deutsche Bank-Chef Christian Sewing in seinem Hirtenbrief zum Zahlenwerk für das zweite Quartal. Er sei „überzeugt, dass wir es schaffen können, wenn wir alle so leidenschaftlich weiterarbeiten, wie wir es über die gesamte Transformation hinweg getan haben“, beschwor Sewing seine Mitarbeiter mit Blick auf das Rendite-Ziel von 8% für 2022. Denn angesichts von Inflation, Energieknappheit und drohender Rezession ist das Rendite-Ziel, gelinde gesagt, nicht mehr in Stein gemeißelt. Zudem hat der Kostendruck zugenommen.
Steigende Kurse und Zinsflaute haben den großen Vermögensverwaltern lange Zeit in die Hände gespielt. Jetzt dreht sich das Blatt. Für 6 Monate Festgeld in US-Dollar zahlt Morgan Stanley vermögenden deutschen Privatkunden bereits wieder über 3% Zins. Gleichzeitig wächst angesichts zunehmender Rezessionsängste die Sorge vor weiteren Kurskorrekturen.
Die Greenwashing-Vorwürfe gegen die DWS haben auch auf die Reputation der Konzernmutter Deutsche Bank und deren Vorstandschef Christian Sewing abgefärbt. Dabei sieht sich die Deutsche Bank völlig zu Unrecht an den Pranger gestellt. Mit der Berufung des bisherigen Kommunikationschefs Jörg Eigendorf zum Chief Sustainability Officer will Sewing dieses Bild wieder gerade rücken und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.
Andreas Hähndel ist auf Werbetour. Am Mittwoch stellte sich der neue Chef des Prüfungsverbands deutscher Banken den Fragen von rd. 30 Häusern aus Süddeutschland und präsentierte seine Strategie für die kommenden Monate. Es war bereits die zweite regionale Veranstaltung dieser Art.
Rückschlag für die bislang so erfolgsverwöhnten US-Großbanken. Mehr Risikovorsorge, geringe M&A-Aktivitäten und turbulente Kapitalmärkte haben den Dickschiffen J.P. Morgan und Morgan Stanley im zweiten Quartal zu schaffen gemacht.
Trotz des anhaltend widrigen Kapitalmarktumfelds sind VW und die Haupteigentümer-Familie Porsche-Piëch fest entschlossen, den für Herbst geplanten Börsengang der Sportwagen-Tochter Porsche AG durchzuziehen. Dem aktuellen Zeitplan zufolge soll die endgültige Entscheidung im September fallen.
Seit dem Ausstieg der DZ Bank siecht die einst mit großen Ambitionen gestartete European Payments Initiative (EPI) vor sich hin. Doch ganz abgeschrieben haben die verbliebenen Gesellschafter der EPI-Interimsgesellschaft das europäische Zahlungsverkehrsprojekt noch nicht.
Für neue Gesetze braucht die Ampel in diesen Zeiten manchmal nur ein paar Tage. Nicht ganz so schnell, aber immer noch recht flott ging es mit der Dauerlösung für virtuelle Hauptversammlungen, die in der Nacht zum Freitag (8.7.) vom Bundestag verabschiedet wurde – der Corona-Notbehelf, nach dem die digitalen Aktionärsversammlungen bisher geregelt waren, läuft Ende August aus. Im Vorfeld hatten manche ob der Konfliktträchtigkeit des Themas schon damit gerechnet, dass Justizminister Marco Buschmann das Provisorium noch einmal verlängern würde.
Banken können Risiken managen, stellte Deutsche Bank-Chef Christian Sewing einmal mehr auf dem „Euro Finance Summit“ in Frankfurt fest. Ukraine-Krieg, Zinswende, Energiekrise, Pandemie, Fachkräftemangel und drohende Rezession, falls Kreml-Magnat. Wladimir Putin den Gashahn endgültig abdrehen sollte.
In die Hand versprochen hat Christian Sewing seinen gebeutelten Aktionären, dass die Deutsche Bank nach 2021 (0,20 Euro) auch für 2022 wieder eine Dividende zahlen werde. Im ersten Quartal hat der Deutsche Bank-Chef bereits einen Milliarden-Gewinn eingefahren und die steigenden Kapitalmarktzinsen machen Hoffnung auf sprudelnde Zinsüberschüsse in den folgenden Quartalen.
Wenn alle Betroffenen in etwa gleich unzufrieden sind, ist der Kompromiss vielleicht geglückt. Demnach sollte es für die Dauerlösung zur virtuellen Hauptversammlung eigentlich ganz gut aussehen. Gegen den Referentenentwurf war im Frühjahr v.a. die Aktionärsseite auf die Barrikaden gegangen. Den nachgebesserten Regierungsentwurf, der Ende Juni im Rechtsausschuss des Bundestags diskutiert wurde, kritisierten dagegen besonders die Unternehmen.
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