DZ Bank

18. April 2013 Banken

Werner Böhnke – Der geschickte Rückzug des WGZ Bank-Chefs

Werner Böhnke, der die WGZ Bank seit 13 Jahren führt und seit 16 Jahren dem Vorstand angehört, wird mit der Hauptversammlung am 18.6. in den Aufsichtsrat der Bank wechseln. Nachfolger wird sein getreuer Weggefährte und Vorstandskollege Hans-Bernd Wolberg, der Böhnke schon 1997 nach dessen Wechsel zur WGZ als Chef der Volksbank Münster beerbt hatte. Einen besseren Zeitpunkt für seinen Abgang hätte der WGZ Bank-Chef kaum wählen können.

18. April 2013 Banken

Updates zu Danone und Hochtief

Mit einem überzeugenden Start in das laufende Geschäftsjahr hat der französische Nahrungsmittelhersteller Danone Analysten und Anleger zum wiederholten Male überzeugt. Trotz einer unverändert schwachen Nachfrage aus Europa konnte der Umsatz im ersten Quartal um 4,3%, bereinigt um Währungseinflüsse und Übernahmeeffekte um 5,6%, gesteigert werden, was über den Erwartungen des Marktes lag. Positiv entwickelte sich vor allem die Sparte Babynahrung, bei der gerade in Asien starke Zuwächse erzielt wurden.

4. April 2013 Banken

Palladium läuft, Telekom noch nicht

Unsere Spekulation auf eine Outperformance der Deutschen Telekom gegenüber dem DAX ist bis Redaktionsschluss noch nicht gestartet worden. Zur Erinnerung: Wir agieren hier mit einem Stopp-buy-Limit, kommen also erst zum Zug, wenn das Limit für den Alpha Long Turbo (DE000DZD6MY3) der DZ Bank berührt oder überschritten wurde. In den vergangenen Tagen hat sich der Schein der Marke von 0,88 Euro deutlich genähert, sie aber bislang noch nicht ganz erreicht.

21. März 2013 Banken

T-Aktie vor saisonal starker Phase

Für alle Leser, die beim Blick auf unsere heutige Depotaufnahme erst einmal ungläubig mit dem Kopf schütteln, haben wir vollstes Verständnis. Auf eine Outperformance der alles andere als dynamischen Aktie der Deutschen Telekom gegenüber dem zuletzt so robusten DAX zu setzen, erscheint wirklich sehr riskant. Der Kursverlauf der T-Aktie ist nicht nur absolut betrachtet, sondern erst recht im direkten Vergleich zum deutschen Leitindex klar abwärts gerichtet. Anders als beim Chart der Aktie selbst wurde im Ratio-Chart zum DAX zuletzt sogar ein neues Mehrjahrestief markiert. Eine mögliche Bodenbildung ist hier, wenn überhaupt, bisher nur im Ansatz zu erkennen. Und trotzdem unternehmen wir heute aus gutem Grund und mit vollster Überzeugung einen ersten Versuch, mit einer Outperformance-Spekulation Geld zu verdienen.

19. März 2013 Banken

DZ Bank/WGZ – Kirsch beerdigt die letzte Fusionsphantasie

Am Donnerstag kommt der Aufsichtsrat der DZ Bank zu einer regulären Sitzung zusammen, bei der es nicht nur um das recht ordentliche Zahlenwerk 2012 geht. Wie wir hören, wird bei der Gelegenheit auch ein Nachfolger für Firmenkundenchef Hans-Theo Macke bestätigt, der aus dem öffentlich-rechtlichen Lager kommen soll. Macke, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht, war 2009 nicht zuletzt auf Grund seines Alters von der DG Hyp in den Vorstand der DZ Bank gewechselt.

7. März 2013 Geldpolitik

Wolfgang Kirsch: „Die DZ Bank ist ein lohnendes Investment“

Allein im vergangenen Jahr hat die DZ Bank aus eigener Kraft rund 2,3 Mrd. Euro an zusätzlichem Eigenkapital geschaffen. Damit kommt das genossenschaftliche Spitzeninstitut aktuell auf eine harte Kernkapitalquote nach Basel III von 9,8%. Doch mit Blick auf die wahlkampfgetriebene Regulierungsdebatte sowie mögliche zusätzliche Kapitalpuffer für national systemrelevante Institute könnte sich die derzeitige Eigenkapitaldecke der DZ Bank schon bald als zu dünn erweisen.

7. März 2013 Banken

Deutz-Aktie mitten im Turnaround

Im Vorfeld der am 19. März anstehenden Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr äußern sich die meisten Analysten zum Dieselmotorenhersteller Deutz eher zurückhaltend. Das verwundert mit Blick auf die zahlreichen Enttäuschungen der vergangenen Jahre auch nicht. Noch bei den Neunmonatszahlen Anfang November wurden wegen des insbesondere in Europa schwachen konjunkturellen Umfelds Rückgänge bei Umsatz, Ergebnis und Auftragseingängen verkündet. Als Folge dessen reduzierte der Vorstand seine Jahresprognose bei Umsatz und „Betriebsergebnis“ auf die „untere Hälfte“ der ursprünglichen Zielvorgaben.

21. Februar 2013 Asset Management

Union Investment-Chef ruft zu mehr Mut zum Risiko auf

Sicherheit ist auch weiterhin das dominierende Anlagemotiv der Investoren. Doch angesichts dauerhaft niedriger Zinsen und steigender Aktienkurse reift zumindest bei den Profianlegern zunehmend die Erkenntnis, dass kaum noch ein Weg daran vorbei führt, kontrolliert mehr Risiken zu übernehmen, um die gewünschte Zielrendite von rund 4% zu erreichen.

14. Februar 2013 Banken

Bei Danone ist das Risiko gering

Am kommenden Dienstag wird Danone seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Und die Stimmung der Börsianer darf im Vorfeld durchaus als angespannt und nervös bezeichnet werden. Die Analysten von Nomura raten zwar zum Kauf der Aktie, sprechen in ihrer aktuellen Studie gleichzeitig aber von einer „Unsicherheit bezüglich der Margenentwicklung 2012“ und verweisen zudem auf die noch offenen Ziele des Unternehmens für das laufende Jahr.

7. Februar 2013 Banken

Widerstand gegen Schäubles Trennbanken-Vorstoß formiert sich

Es ist keine Überraschung, dass das von Wolfgang Schäuble vorgestellte Trennbanken-Gesetz in Bankenkreisen keinen Jubel auslöst. Jedem in der Community ist indes klar, dass Argumente in einem Wahljahr im Zweifel nur wenig Gehör finden. Sollte es im Herbst zu einem Regierungswechsel kommen, könnte am Ende sogar alles noch schlimmer werden. Ganz unwidersprochen wollen insbesondere Öffentlich-Rechtliche und Genossen die Trennbanken-Idee aber nicht stehen lassen. Hinter den Kulissen wird längst an Ausnahmeregelungen gearbeitet.

31. Januar 2013 Banken

ENI wird den Schock verdauen

Einen schweren Rückschlag erlitt am Mittwoch die Aktie der italienischen ENI. Nachdem die Tochter Saipem ihre Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 mehr als deutlich gesenkt hatte und dafür an der Börse mit einem Minus von rund 40% abgestraft wurde, fiel auch das ENI-Papier zeitweise um knapp 5% zurück. Im späteren Tagesverlauf konnte sich der Kurs zumindest leicht erholen.

24. Januar 2013 Banken

Euroland wird wiederentdeckt!

Wie in PLATOW Derivate vor einigen Wochen bereits angekündigt, werden wir Alpha-Turbos trotz Einstellung des eigenständigen Musterportfolios auch weiterhin aktiv in unsere Depotstrategie einbinden. An der Attraktivität dieser Produkte hat sich schließlich nichts geändert. Gerade wenn an den Märkten keine klaren Trends erkennbar sind, bieten marktneutrale Strategien interessante Möglichkeiten. In diesen Phasen lässt sich gut erkennen, welche Segmente von den professionellen Anlegern gerade bevorzugt werden. In den ersten Wochen des Jahres 2013 haben sich beispielsweise auf Indexebene neben der Schweiz und Japan vor allem die Börsen der krisengeschüttelten Länder der Eurozone besonders gut entwickelt. Mit zum Teil prozentual zweistelligen Zuwächsen konnten die Märkte in Italien, Spanien oder Portugal den zuvor klar besser gelaufenen DAX deutlich abhängen.

17. Januar 2013 Geldpolitik

DZ Bank – Kirsch moderiert Kapitalerhöhung an

DZ Bank-Chef Wolfgang Kirsch hat in einem Brief an die Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken den genossenschaftlichen Verbund auf eine Kapitalerhöhung des Spitzeninstituts eingestimmt. Die Umsetzung von Basel III sowie die Umstellung der aufsichtsrechtlichen Kapitalbetrachtung vom Rechnungslegungsstandard HGB auf IFRS werden die bisherige Eigenkapitalquote der DZ Bank „deutlich reduzieren“, da Nachranganleihen künftig nicht mehr als Eigenkapital anerkannt werden. Der Brief datiert bereits vom 7.1., sickerte aber erst jetzt via „Manager Magazin“ durch.

15. Januar 2013 Banken

DZ Bank – Frankfurter Volksbank-Chefin drängt in Aufsichtsrat

Seit April vergangenen Jahres steht mit Eva Wunsch-Weber erstmals eine Frau an der Spitze der Frankfurter Volksbank. Am kommenden Montag (21.1.) wird Wunsch-Weber zusammen mit ihrem Vize Peter Völker die Bilanz der Frankfurter Volksbank für das vergangene Jahr präsentieren, auch dies eine Premiere.

13. Dezember 2012 Banken

Back to basics für die Alphas

Anfang Februar 2011 erblickte das Alpha Turbo-Portfolio das Licht dieser Welt. Wir waren und sind damit der erste und einzige professionelle Börsenbrief, der seinen Lesern ein ausschließlich aus marktneutralen Produkten bestehendes Muster-Portfolio angeboten hat. Wie immer bei solchen Innovationen wurden Vorfreude und Euphorie zum Start auch von einer gewissen Unsicherheit begleitet. Denn trotz akribischer Vorbereitung fehlen bei derartigen Neuerungen immer ausreichende praktische Erfahrungswerte. Und so wurden wir zu Beginn denn auch „kalt erwischt“ und das Depot rutschte innerhalb der ersten zweieinhalb Monate direkt mit 12% in die Miesen. Nach diesem Fehlstart konnten wir die Performance bis in den Herbst hinein dann aber deutlich steigern und lagen zwischenzeitlich schon prozentual zweistellig im Plus, bevor eine damals zu einseitige Ausrichtung das Depot zum Jahresende wieder in die Verlustzone brachte.

6. Dezember 2012 Banken

Nur kleine Verluste bei RWE

Auch beim Stromversorger RWE waren wir fast sieben Monaten auf der Long-Seite engagiert. Im Gegensatz zu BASF wurden unsere Erwartungen aber nicht erfüllt.

6. Dezember 2012 Banken

Teilgewinnmitnahmen bei ENI

Gut zwei Monate liegt der Mini Long Future auf den italienischen Öl- und Gaskonzern ENI mittlerweile in unserem Musterdepot. Ende September hatten wir darauf gesetzt, dass die Aktie mit der Unterstützung des damals gestarteten kurzfristigen Aufwärtstrends den hartnäckigen Widerstand bei gut 18,50 Euro überwinden kann.

6. Dezember 2012 Banken

Gute Chancen bei Euro/Yen

Japan holt zum Gegenschlag aus. Weil der seit Jahren immer stärker werdende Yen die Exporte des Landes belastet und damit einem nachhaltigen Konjunkturaufschwung im Wege steht, hat die japanische Notenbank (BoJ) ihr Wertpapier-Kaufprogramm Ende Oktober auf 91 Billionen Yen ausgeweitet. Damit ist Japan endgültig in den Abwertungswettkampf der großen Währungen eingestiegen, nachdem auch in den USA und der Euro-Zone fleißig „Geld gedruckt“ wird, um die Zinsen niedrig zu halten, was die jeweilige Währung für strategische Investoren entsprechend unattraktiv macht.

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