Europäische Zentralbank (EZB)

Geldpolitik

Kampeter trommelt für solide Finanzen

Obwohl die SPD seit Gründung der Bundesrepublik mit zehn die meis-ten Bundesfinanzminister gestellt hat, ist das BMF vergleichsweise solide geblieben. Unter dem amtierenden CDU-Minister Wolfgang Schäuble erst recht. Dessen umtriebiger parlamentarischer Staatssekretär Steffen Kampeter ist wie Schäuble davon überzeugt, dass solide Staatsfinanzen für das Wachstum gut sind.

Geldpolitik

Konjunktur – Von Gelb auf Grün

Seit seinem Oktober-Tief hat der DAX knapp 1 700 Punkte bzw. 20% gewonnen. Die Börse hat ein Gespür für den völlig veränderten Blickwinkel. Beherrschten vor gerade mal sechs Wochen noch negative Konjunkturausblicke des IWF und der OECD sowie Deflationssorgen der Notenbanken die öffentliche Debatte, verstärkt von negativer Begleitmusik der zig politischen Krisenherde, ist heute von alledem kaum mehr etwas zu spüren.

Asset Management

Union Investment sieht Finanzbranche in der Pflicht

Das Sparverhalten der deutschen Mittelschicht wird weniger als bisher angenommen vom verfügbaren Einkommen und dem Bildungsniveau beeinflusst. Ist das der Grund dafür, dass sich das Geldvermögen der Deutschen im Vergleich zu dem anderer großer Volkswirtschaften nur unterdurchschnittlich entwickelt?

Geldpolitik

EZB – Letzter Schuss muss sitzen

Präsident Mario Draghi hatte zuletzt noch einmal mächtig Druck gemacht. Die Notenbank sei bereit, notfalls auch unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, um schnellstmöglich die niedrige Preissteigerung und die Inflationserwartungen anzuheizen, ließ Draghi in eindringlichem Tonfall verlauten.

Asset Management

Baufinanzierungszinsen bleiben auch 2015 niedrig

Nach Ansicht der Bausparkassen und Baufinanzierungsbanken können Wohnungskäufer und Häuslebauer weiter gelassen bleiben. Die historisch niedrigen Bauzinsen bleiben auch 2015 weiter im Keller. Die Niedrigzinsphase sei noch lange nicht zu Ende, so Carsten Brzeski zu PLATOW. Nach Ansicht des Chefvolkswirts der ING-Diba in Frankfurt werde sich das Konjunkturbild in Europa nicht so schnell aufhellen, was weitere Maßnahmen der EZB zur Folge habe. Von wenig veränderten Hypothekenzinsen auf Sicht von zwölf Monaten geht dabei die Bausparkasse Deutscher Ring aus. Einen noch längeren Zeitraum für niedrige Bauzinsen hält indes die genossenschaftliche Bausparkasse Schwäbisch Hall für möglich, die innerhalb der nächsten zwölf bis 24 Monate nicht mit einer Änderung des Zinsumfeldes rechnet.

Geldpolitik

Billiges Öl, niedrige Zinsen, stabile Preise, schwacher Euro

Für die Unternehmen und den Verbraucher ist schon Weihnachten. Wann hat es das jemals gegeben? Die Zinsen sind so tief gefallen wie nie. Gleichzeitig halten sich die Preise auf niedrigstem Niveau stabil, was zu Zeiten der Deutschen Bundesbank für unmöglich gehalten worden wäre. Damit nicht genug: Der Euro hat, von der EZB gesteuert, seit Mitte des Jahres gut 10% gegenüber dem Dollar verloren. Um das Glück für die Wirtschaft vollkommen zu machen: Dieser Währungseffekt hat für die Europäer nicht etwa zu einer Verteuerung des in Dollar abgerechneten Öls geführt. Nein, der Ölpreis fiel auf Grund des von Saudi-Arabien angezettelten Preiskriegs mit den USA, um dort die Fracking-Wirtschaft in die Knie zu zwingen, noch stärker, so dass auch in Europa das Öl stark vergünstigt ankommt.

Geldpolitik

Fallender Ölpreis – Das Kreditrisiko der Banken steigt

Öl ist in jeder Beziehung das Schmierfett der Weltwirtschaft. Fallende Preise lassen die großen Verbraucher des flüssigen Goldes jubilieren, aber sie wirken auch negativ bis tief in die Wirtschaft hinein. Der abrupte Einbruch der Notierungen, die 2008 in der Spitze sogar die Marke von 140 US-Dollar je Barrel durchstoßen hatten, auf gestern nur noch 76,12 Dollar für Brent und 72,17 Dollar für die Sorte WTI hat schwerwiegende Folgen für die Ölindustrie, deren wirtschaftlicher Output leidet, mit Folgen für die Bonität und die Zahlungsfähigkeit.

Geldpolitik

EZB droht zum Risikofaktor für die Finanzstabilität zu werden

Der alljährliche Bericht der Bundesbank zur Finanzstabilität gilt als eher trockene Materie. Doch angesichts des angespannten Verhältnisses zwischen den beiden Frankfurter Zentralbanken birgt der von den Bundesbank-Vorständen Claudia Buch (Finanzstabilität) und Andreas Dombret (Bankenaufsicht) präsentierte Report diesmal durchaus einigen Zündstoff. Hat die Bundesbank doch ausgerechnet die extrem niedrigen Zinsen als größten Gefahrenherd für die Finanzstabilität ausgemacht.

Geldpolitik

Mario Draghi – Der Unbeirrbare

Mit dem massenhaften Ankauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank und gewaltigen Konjunkturprogrammen auf Pump versucht Japans Regierungschef Shinzo Abe seit fast zwei Jahren, die lahmende Wirtschaft auf Touren zu bringen. Doch mehr als ein Strohfeuer konnte Abe, der jüngst vorgezogene Neuwahlen ausrief, bislang nicht entfachen.

Geldpolitik

Konjunktur – Das Rezessionsgespenst ist vorerst gebannt

Nach dem Durchhänger im zweiten Quartal wuchs in den vergangenen Wochen die Sorge, die Wirtschaft in der Euro-Zone und vielleicht sogar in Deutschland könnte in die Rezession abgleiten. Ganz so schlimm ist es allerdings nicht gekommen. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat wuchs die gesamtwirtschaftliche Leistung im Euroraum von Juli bis September um 0,2% gegenüber Vorquartal. Auch die deutsche Wirtschaft rettete sich mit einem Mini-Wachstum von 0,1% vor dem zweiten Minus-Quartal in Folge, das nach angelsächsischer Definition eine Rezession anzeigt.

Asset Management

Wege aus dem Zinstal – Risikoprämien abschöpfen

Warten auf die Erlösung. Mit der Zinswende verhält es sich ähnlich wie mit der Titelfigur in Samuel Becketts berühmtem Theaterstück „Warten auf Godot“. Sie will einfach nicht kommen. Daran ändert offensichtlich auch das Auslaufen der Anleihekäufe durch die amerikanische Notenbank Fed nichts, zumal EZB-Präsident Mario Draghi seinem Stab gerade erst Order gegeben hat, für den Notfall weitere unkonventionelle Maßnahmen vorzubereiten.

Asset Management

Niedriges Zinsniveau in Europa macht neues Denken erforderlich

In der Geldpolitik werden die EZB und die Fed in Zukunft getrennte Wege einschlagen. Hiervon geht auch Union Investment-Vorstandsmitglied Jens Wilhelm aus, der sich in Mainz eindeutig zu den bevorstehenden Zinsentscheidungen äußerte. Während die Frankfurter Währungshüter wohl frühestens am Ende dieser Dekade an der Zinsschraube drehen werden, dürfte in den Vereinigten Staaten dieser Schritt laut dem Kapitalmarktexperten bereits im 2. Halbjahr 2015 bevorstehen.

Asset Management

In der Schweiz sind die Berge höher und die Zinsen noch tiefer

Für das Klagelied der institutionellen Anleger aus Deutschland über die extrem niedrigen Zinsen hat Stefan Beiner nur ein müdes Lächeln übrig. Als Leiter Asset Management und Vize-Direktor der Schweizer Bundes-Pensionskasse PUBLICA hat Beiner mit noch viel niedrigeren Zinsen zu kämpfen. Ganze 0,4% Rendite werfen Schweizer Staatsanleihen derzeit noch ab.

Geldpolitik

„Draghi-Turbo“ treibt deutschen Export zu neuem Rekord

Mit aller Gewalt versucht EZB-Präsident Mario Draghi die Gemeinschaftswährung zu schwächen, um der lahmenden Konjunktur in den Euro-Krisenstaaten auf die Sprüngen zu helfen. Ein weicher Euro, so das unausgesprochene Kalkül des Top-Währungshüters, verbessert die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Konjunktur-Schwächlinge Frankreich und Italien, die damit wieder bessere Export-Chancen hätten.

Geldpolitik

Draghi lässt den Geld-Hubschrauber startklar machen

Die Entscheidung im Kampf zwischen EZB-Präsident Mario Draghi und seinen Kritikern um Bundesbank-Präsident Jens Weidmann um den massenhaften Ankauf von Staats- und Unternehmensanleihen scheint gefallen zu sein. Draghi hat sich im EZB-Rat auf ganzer Linie durchgesetzt.

Geldpolitik

Passt das 2%-Preisziel der Notenbanken noch in die heutige Zeit?

Kurz vor der Sitzung des EZB-Rats am morgigen Donnerstag hat das französische Direktoriumsmitglied Benoit Coeure deutlich gemacht, dass die EZB nicht gewillt sei, die niedrige Inflation im Euroraum von zuletzt 0,4% zu akzeptieren. Man werde alles tun, die Inflation zurück in Richtung der Zielmarke von knapp 2% zu bringen.

Geldpolitik

Nicht alles ist schlecht, Herr Kohl

Erst Joschka Fischer mit „Scheitert Europa?“ und jetzt Helmut Kohl mit „Aus Sorge um Europa“. Die prominenten Autoren, die in Form von Buchtiteln in Richtung Europa mahnend den Zeigefinger heben, häufen sich.

Geldpolitik

„Draghi-Effekt“ macht Bayer das Leben leichter

Im ersten Halbjahr stöhnte noch fast die gesamte deutsche Industrie unter der Last des starken Euro. Auch der international agierende Pharma- und Chemie-Konzern Bayer bekam die Wucht des Währungseffekts voll zu spüren. Doch seit EZB-Präsident Mario Draghi den Euro weichgekocht hat, laufen bei den Leverkusenern die Geschäfte noch besser als ohnehin schon.

Immobilien

gif-Workshop – Auguren schüren Deflationsangst

Beim jüngsten Workshop der gif Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung in der Berliner Zentrale von PwC drehte sich alles um das Thema „Asset Price Inflation – Auswirkungen der Niedrigzinsen auf indirekte Immobilienanlagen“. Dabei ließen sowohl die Bundesbank als auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) keinen Zweifel, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise noch keineswegs ausgestanden ist.

Geldpolitik

Italien – Schlappe Konjunktur, schwache Banken, schlechte Zahlen

Es waren keine erfreulichen Nachrichten für EZB-Präsident Mario Draghi, die ihm seine Bankenaufseher zum Abschneiden der italienischen Geldhäuser beim Stresstest überbrachten. In keinem anderen Euroland sind so viele Institute durch den Stresstest gerasselt wie in Draghis Heimatland.

Abonnieren Anmelden
Zur PLATOW Börse