Corona-Sonderkredite – TUI klopft mit Freshfields bei KfW an
Der Reisekonzern TUI hat als eines der ersten Unternehmen eine Kreditfinanzierung unter dem KfW-COVID-Sonderprogramm in Höhe von 1,8 Mrd. Euro beantragt.
Der Reisekonzern TUI hat als eines der ersten Unternehmen eine Kreditfinanzierung unter dem KfW-COVID-Sonderprogramm in Höhe von 1,8 Mrd. Euro beantragt.
Mit Hochdruck wird in Berlin am Sicherheitsnetz für deutsche Startups gesponnen. Zwei Mrd. Euro macht Olaf Scholz locker, um Finanzierungsrunden privater Investoren auch in der Corona-Krise am Leben zu erhalten. Zudem dürfen Jungunternehmen mit einem post money value von über 50 Mio. Euro auf Mittel des 600 Mrd. Euro schweren Wirtschaftsstabilisierungsfonds hoffen, der Rest auf KfW-Hilfen für Kleinunternehmen von Bund und Ländern.
n der Luftfahrt ist weiter unklar, wann kommerzielle Flieger wieder abheben. Diese Ungewissheit erhöht auch den Druck auf Europas Branchenprimus Lufthansa, denn der Schuldenberg durch den Corona-Shutdown wächst Tag für Tag. CEO Carsten Spohr muss deshalb alle Möglichkeiten von Staatshilfe ausloten.
Corona trifft auch das schwedische Modeimperium H&M hart. Nachdem der Fast Fashion-Star von Familie Persson 2019 nach drei schweren Jahren endlich wieder Fuß gefasst hatte, ist der Shutdown in 54 der weltweit 74 H&M-Märkte jetzt der nächste Stresstest für den Konzern und der erste für Chefin Helena Helmersson.
Bisher hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Lage zwar nicht beschönigt, brechen seiner Airline durch Corona doch 95% der Flüge weg. Eine Staatsbeteiligung im Zuge einer Rettungsaktion hatte der CEO aber ausgeschlossen.
Die Bewältigung der ökonomischen Folgen der Corona-Krise hat die KfW ins Rampenlicht des staatlichen Krisenmanagements gerückt. Der Run auf die Kredite des Sonderprogramms ist enorm.
Mit Rekordumsätzen im In- wie im Ausland ist die MHK Group, der führende Dienstleister für den Küchen-, Möbel- und Sanitärfachhandel, ins Jahr gestartet. Zumindest in den ersten beiden Monaten konnten die zur Gruppe zählenden Fachhändler das Rekordwachstum des Vorjahres (Umsatz: +10,5% auf 6,64 Mrd. Euro) halten.
Robert Restani hätte sich seinen Abgang als Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse in ruhigeren Zeiten gewünscht. Doch er sieht sein Haus bei seinem Nachfolger, Ingo Wiedemeier, derzeit noch Chef der Sparkasse Hanau, in guten Händen.
Der Ruf aus der Industrie nach dem staatlichen Rettungsanker wird mit jedem weiteren Tag des Corona-Shutdowns lauter. Das angeblich so reiche Deutschland reagiert mit einem beispiellosen Hilfspaket, dessen Summe schon jetzt fast ein Viertel der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht.
Die Immobilienbranche steht vor einer ungewissen Zukunft. Während für andere Industrien wie Luftfahrt, Tourismus und Kfz auf Grund des derzeitigen Wirtschaftsstillstands zumindest die kurz- bis mittelfristigen trüben Aussichten einschätzbar sind, muss sich die Baubranche offenbar noch auf die neue Lage einstellen. Sie gehört zu den wenigen Wirtschaftszweigen, die noch immer, zumindest teilweise, in Takt ist.
Ein milliardenschweres Hilfspaket der Bundesregierung soll die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abfedern. Zwar stößt das grundsätzlich auf Dankbarkeit, einigen kommt aber der Mittelstand zu kurz.
Im Schweinsgalopp peitscht die Bundesregierung das größte Rettungspaket in der Geschichte Deutschlands durch den parlamentarischen Parcours.
Mit zwei völlig unterschiedlichen Geschäftsjahreshälften wird die Deutsche Leasing ihre laufende Periode 2019/20 (30.9.) abschließen. Dabei blickt Vorstandschef Kai Ostermann auf ein gutes erstes Halbjahr (31.3.) zurück.
Deutschland stehe vor der größten Herausforderung der vergangenen 60 Jahre einschließlich der Finanzkrise. So machte DSGV-Präsident Helmut Schleweis das dramatische Ausmaß der Corona-Krise deutlich.
In Zeiten von Corona stehen die Volks- und Raiffeisenbanken ihren Kunden als starker Partner bei, versichert BVR-Präsidentin Marija Kolak auf der Jahres-PK der Genossenschaftsbanken.
Seltsam vertraut aus den Zeiten der Finanzkrise und ebenso martialisch klingen die aktuellen Ansagen der Berliner Politik im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.
Nachdem die Behörden dem Verkauf von Condor an die polnische PGL bereits zugestimmt hatten, blickte alles auf die Gläubiger der Traditionsairline. Die entscheidende Versammlung brachte nun das erleichternde Votum: Condor darf verkauft werden.
Geht es nach Condor-Chef Ralf Teckentrup, steigt die Airline wie der Phoenix aus der Asche der insolventen Mutter Thomas Cook. Anstatt in den Sog der Pleite zu geraten, rettete sich Condor in ein Schutzschirmverfahren, sammelte 380 Mio. Euro Brückenkredit ein und fand, ohne den Betrieb einstellen zu müssen, einen Käufer.
Für die durch die Thomas Cook-Pleite in Mitleidenschaft gezogene Condor ist ein Zukunftskonzept gefunden. Die Polish Aviation Group – Eigentümerin der polnischen Fluglinie LOT – übernimmt den Ferienflieger nach erfolgreichem Bietergefecht (s.a. PLATOW Brief v. 27.1.20).
Noch vor wenigen Jahren standen offene Märkte und freier Wettbewerb im Vordergrund deutscher Wirtschaftspolitik. Die „Industriestrategie 2030“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) spricht nun eine andere Sprache. Auch in Antwort auf chinesische Initiativen wie „Made in China 2025“ und „Neue Seidenstraße“ sind die „Leitlinien für eine deutsche und europäische Industriepolitik“ mit dem in diesem Kontext protektionistisch anklingenden „Made in Germany“-Gütesiegel versehen, erläutert Jan Bonhage, Partner bei Hengeler Mueller.
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