Rentenbank – Flaute bei Erneuerbaren Energien
Stockende Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen und der Solardeckel bremsen den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Das bekommt auch die Landwirtschaftliche Rentenbank zu spüren.
Stockende Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen und der Solardeckel bremsen den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Das bekommt auch die Landwirtschaftliche Rentenbank zu spüren.
Wenig überraschend steht das Thema Nachhaltigkeit auch bei KfW-Chef Günther Bräunig weit oben auf der Agenda. Nachdem die Bundesregierung im Oktober ihr Klimaschutzprogramm 2030 vorlegte, soll die Förderbank nun die darin verordneten Maßnahmen für Energie, Gebäude, Verkehr und Industrie massiv unterstützen. Der Klimaschutz gewinnt damit im Kontext der Förderschwerpunkte Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Afrika 2020 noch einmal an Gewicht, wie der KfW-Lenker diese Woche auf der Jahresauftakt-PK in Frankfurt betonte.
Mit 40% der deutschlandweiten C02-Emissionen, die auf das Konto der Immobilienindustrie geht, ist die Gebäudewirtschaft ein wichtiger Akteur im klimapolitischen Bestreben der Bundesregierung.
Fortschritte bei den Dauerthemen Brexit und Handelsstreit haben gegen Jahresende Bewegung in den Markt gebracht und die Konditionen für Immobilienkredite wieder leicht ansteigen lassen. Dennoch liegt Baugeld mit 10-jähriger Zinsbindung derzeit noch immer unter der Ein-Prozent-Marke und ist damit rd. 0,5%-Punkte günstiger als Anfang 2019.
Vieles deutet darauf hin, dass sich bei der Baufinanzierung die Entwicklung im laufenden Jahr auch 2020 größtenteils wiederholen könnte. Experten erwarten für das kommende Jahr eine Seitwärtsbewegung bei den Bauzinsen. „2019 war ein turbulentes Immobilienjahr“, resümiert Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft beim Baufinanzierungsvermittler Interhyp. Die Bauzinsen sind im Jahresverlauf auf Talfahrt gegangen, obwohl nicht wenige Auguren am Jahresanfang noch eine Wende hin zu höheren Konditionen erwartet hatten.
Im Rahmen des 8. PLATOW InvestorenFORUM am 24.4.13 in Frankfurt wurde der Sieger des diesjährigen PLATOW Recht Awards für das „Beste Rechtsberatungsprojekt 2012“ gekürt: Die Sozietät Allen & Overy überzeugte mit ihrer Beratungsleistung im Zusammenhang mit der Restrukturierung der Pfleiderer-Gruppe.
Allianz Global Investors (AGI) hat den von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierten Dachfonds „AfricaGrow“ aufgelegt. AGI fungiert dabei als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft und setzte für die (steuer-)rechtlichen Fragestellungen bei der Fondsstrukturierung auf ein Team der Kanzlei P+P Pöllath + Partners um den Frankfurter Partner Peter Bujotzek (Private Funds).
Die Meinungen zur deutschen Konjunktur sind gespalten. Die KfW-Experten sprechen von einer „Hängepartie“, was die aktuelle Verunsicherung über den weiteren Verlauf gut auf den Punkt bringt. Erste Stimmmen, wie etwa Christian Jasperneite (M.M. Warburg & CO) auf dem PLATOW StiftungsFORUM (ausführlicher Bericht folgt), sind für 2020 aber gar nicht so pessimistisch.
Der Finanzplatz London will von einem geordneten Brexit, den Premier Boris Johnson nach gewonnenen Unterhauswahlen anstrebt, profitieren und seinen Vorsprung ausbauen. Die Londoner Börse geht mit der Übernahme von Refinitiv voran.
Wer hätte das gedacht? Jetzt muss sogar die weltweit größte nationale Förderbank KfW um die Funktionsfähigkeit ihres Geschäftsmodells bangen. Dabei galt die KfW mit ihren zinsverbilligten Förderkrediten als einsamer Leuchtturm in einer unter chronischer Ertragsschwäche leidenden deutschen Bankenlandschaft. Doch spätestens seit im Sommer dieses Jahres die Refinanzierungskosten der KfW auf einen Tiefstand fielen, geriet im Fördergeschäft das Getriebe ins Stottern.
Ende 2020 verabschiedet sich Rentenbank-Chef Horst Reinhardt in den Ruhestand. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bauernpräsident Joachim Rukwied, der dem Verwaltungsrat der Rentenbank vorsteht, haben bereits deutlich gemacht, dass endlich eine Frau an die Spitze der Förderbank für die Landwirtschaft rücken soll. Weit oben auf der Kandidatenliste dürfte denn auch KfW-Vorständin Ingrid Hengster stehen. Bei der KfW ist Hengster für das inländische Fördergeschäft zuständig. Zudem verfügt die ehemalige Deutschland-Chefin von ABN Amro und Royal Bank of Scotland über Kapitalmarkterfahrung.
Das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbständigen präsentiert sich aktuell nur auf den ersten Blick in Bestform. Das von der Förderbank KfW berechnete Kreditneugeschäft der Banken und Sparkassen ist im Q2 noch stark um 7,1% ggü. dem Vorjahr gewachsen.
Wie erwartet, haben die Euro-Finanzminister den italienischen Notenbank-Vize Fabio Panetta als Nachfolger des scheidenden französischen EZB-Direktoriumsmitgliedes Benoit Coeuré nominiert. Damit bleibt Deutschland kaum eine andere Wahl, als wieder eine Frau für die Nachfolge von Sabine Lautenschläger, die Ende Oktober aus dem EZB-Direktorium zurücktritt, ins Rennen zu schicken.
Der Wirtschaftsmotor ist ins Stocken geraten. Durchgeschlagen hat das allerdings noch nicht überall. Vor allem in der Gesellschaft macht sich noch keine Sorge breit.
Es gibt sie, die Flaggschiffe des erfolgreichen Jungunternehmertums. Sie heißen Zalando, N26, Flixbus oder Wirecard.
Als „enttäuschende Halbjahresbilanz“ hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie die vom Statistischen Bundesamt frisch vorgelegten Wohnungsbau-Zahlen bezeichnet.
Die Inflation in Deutschland hat im Juli überraschend zugelegt. Lt. Statistischem Bundesamt lagen die Verbraucherpreise für Waren und Dienstleistungen im Schnitt 1,7% über dem Vj.-Niveau. Im Juni lag die Teuerungsrate bei 1,6%. „Das war das letzte Aufbäumen der Inflation“, meint Sebastian Wanke, Ökonom bei KfW Research.
Deutschlands globale Wettbewerbsfähigkeit lebt von Innovationen. Doch immer mehr Mittelständler können sich die Investitionen in bahnbrechende Ideen und Technologien nicht mehr leisten, wie eine aktuelle KfW-Studie zu deren Innovationstätigkeit impliziert. Mit 850 000 kleineren und mittleren Unternehmen investierten zwischen 2015 und 2017 150 000 weniger Firmen in Innovationen als noch im Zeitraum zwischen 2014 und 2016. Damit halbierte sich die Zahl innovativer Mittelständler zum Zwischenhoch der Jahre 2004/06, so das Fazit der Förderbank.
Nach drei Jahren Tristesse am deutschen Gründermarkt kehrt nun offenbar etwas Stabilität zurück. Mit 547 000 Personen, die im vergangenen Jahr den Schritt einer Existenzgründung gewagt haben, liegt die Zahl nur noch knapp unter dem Vj.-Niveau (-2%). Doch von Aufatmen kann noch keine Rede sein, wie wir der Analyse von Jörg Zeuner entnehmen.
Für Staatsbanker Günther Bräunig war die erste Bilanz-PK als Chef der KfW, die er seit Jahresbeginn leitet, ein Termin mit Licht und Schatten. Schon bekannt war, dass Bräunig ein solides Konzernergebnis würde verkünden können. Nun ist klar, nach zwei Jahres des Rückgangs sind die 1,42 Mio. Euro aus dem Vj. 2018 wieder gestiegen, auf 1,67 Mio. Euro. Dabei profitierte die KfW vor allem von einem extrem niedrigen Kreditrisikovorsorgebedarf und positiven Ergebnisbeiträgen. Selbst die Branchenturbulenzen in der Luftfahrt, in der die KfW als Geldgeber 18 der Problemflieger Boeing 737 MAX für rd. 300 Mio. finanziert hat, sorgen Bräunig nicht. Das Flugverbot laste auf den Airlines, nicht auf der Bank und bislang gäbe es keine negativen Bonitätseffekte. Insgesamt hat die KfW 2018 rd. 75,5 Mrd. Euro an Förderkrediten ausgereicht, 46 Mrd. Euro davon im Inland.
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