LBBW

Förderbanken

KfW – Bundesregierung droht Bankenverbänden

Im Nominierungsverfahren für die teilweise Neubesetzung des KfW-Verwaltungsrats verliert die Bundesregierung die Geduld mit den kreditwirtschaftlichen Verbänden. Insbesondere die Grünen drängen darauf, dass auch die Kreditwirtschaft mehr Frauen in das Aufsichtsgremium der staatlichen Förderbank schickt.  

PLATOW Investorenforum

Inflation – Bleibt oder geht sie?

Die monatlichen Zahlen sind trügerisch, auch die neuesten mit einer „4“ vor dem Komma, weil sie zu einer statischen Betrachtung verleiten und Warnsignale struktureller Art übersehen werden. Inflation ist aber ein sehr dynamischer und vor allem hartnäckiger Prozess, der keinen Lebensbereich verschont.

Die Gewinner der PLATOW Immobilien Awards 2023
Investorenforum

Zeit der Chancen bricht an

Auf dem PLATOW Investorenforum mit einer Tour durch alle Assetklassen am Dienstag lag der Tenor eher auf den Chancen als auf den Risiken. Gerade in einer Zeit, in der sich insbesondere durch Zinswende, ESG und geopolitischer Neuordnung das Anlageuniversum neu sortiert, liegen die Chancen vielfach auf der Straße, verbreitete PLATOW-Herausgeber Albrecht Schirmacher Zuversicht.

Förderbanken

KfW-Verwaltungsrat – DSGV will Reuter vorschlagen

Bundesfinanzminister und KfW-Verwaltungsratschef Christian Lindner drängt auf einen höheren Frauenanteil (aktuell nur 24,3%) im Kontrollgremium der staatlichen Förderbank. Dieser Appell richtet sich auch an die kreditwirtschaftlichen Verbände, von deren insgesamt fünf Vertretern im KfW-Verwaltungsrat lediglich Commerzbank-CFO Bettina Orlopp weiblich ist.

Hebelfinanzierung

Leveraged Finance – Franzosen auf dem Vormarsch

Dass die deutschen Banken bei Leveraged-Finanzierungen für Private Equity-geführte Buy-outs schon mal aktiver waren, ist bekannt. Wo sich einst Commerzbank, BayernLB, LBBW, IKB u. a. mit den Deutschland-Töchtern von SEB und HSBC um Teams und Marktanteile rauften, ist heute weitgehend Ruhe.

Sparda-Bank Baden-Württemberg am Stuttgarter Hauptbahnhof
Bankensektor

„BaWü Valley“ spielt ganz vorne mit

Überraschende Neuigkeiten: Baden-Württemberg ist ähnlich innovativ wie Kalifornien, das immerhin das Silicon Valley beheimatet, sagen Forscher des IW Köln.

Fassade der Sparkassenzentrale
Sparkassen

Wie die Zinswende die Sparkassen-Organisation beflügelt

In der kommenden Woche (7. bis 9.9.) treffen sich die regionalen Sparkassen-Präsidenten in Bremen zu ihrer traditionellen Herbst-Klausur. In seiner Standortbestimmung dürfte DSGV-Präsident Helmut Schleweis insbesondere mit Blick auf die Geschäftsentwicklung der Mitgliedsinstitute der Sparkassen-Organisation eine insgesamt positive Bilanz ziehen.

Finanzmärkte

LBO-Transaktionen stark rückläufig

LBO-Banker und Finanzierer allgemein haben an den schwerfälligen M&A-Aktivitäten zu knabbern, wie die jüngste Auswertung der Investmentbank Houlihan Lokey zeigt.

DZ Bank Frankfurt
Bankensektor

DZ Bank – Zinswende küsst das Mauerblümchen Verbundbank wach

Es war sicher ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk für DZ Bank-Co-Chef Uwe Fröhlich, der am Donnerstag seinen 63. feierte, dass die in der Vergangenheit oft als Renditeschwächling gescholtene Verbund- und Geschäftsbank ihren Gewinn im 1. Hj. auf 697 Mio. Euro nahezu verdoppeln (+88,9%) konnte. Dabei profitierte die Verbundbank vor allem von den stark gestiegenen Zinsen sowie einer auffallend niedrigen Risikovorsorge.

Bankensektor

Nord/LB – Keine bösen Überraschungen

Die Nord/LB steht in der Sparkassen-Organisation unter besonderer Beobachtung. Im Schulterschluss mit dem Haupteigner Land Niedersachsen baut Vorstandschef Jörg Frischholz das Institut zur „Bank der Energiewende“ aus. Das gefällt nicht jedem im Eigentümerkreis.

Bankensektor

KfW-Verwaltungsrat – Bankenverbände sollen Frauen schicken

Turnusgemäß laufen zum Jahresende die Mandate von 10 der insgesamt 37 KfW-Verwaltungsratsmitglieder aus. Darunter sind mit LBBW-Chef Rainer Neske (VÖB), DSGV-Präsident Helmut Schleweis und dem ehemaligen BdB-Präsidenten Hans-Walter Peters auch drei Vertreter der deutschen Kreditwirtschaft.

Bankensektor

DZ Bank – Wieder dividendenfähig

Am Dienstag werden Uwe Fröhlich und Cornelius Riese ihre Halbzeit-Bilanz präsentieren. Verstecken müssen sich die DZ Bank-Chefs nicht. Trotz sehr guter Zahlen bei Deutscher Bank (3,3 Mrd. Euro), BayernLB (877 Mio. Euro), LBBW (691 Mio. Euro) und DekaBank (691 Mio. Euro) dürften die Genossen mit sicherem Abstand vor der Commerzbank (1,1 Mrd. Euro) auf Platz zwei landen.

Main Tower in Frankfurt
Landesbanken

Immobilienkrise trifft Helaba besonders hart

Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet die Landesbanken besonders unter den Verwerfungen an den Immobilienmärkten leiden. Ließen sich mit Immobilienfinanzierungen, vor allem im Gewerbesektor, doch auch in der Niedrigzinsphase noch gute Erträge erzielen. Mit der Übernahme der Berlin Hyp hat die LBBW ihr Immobilien-Geschäft sogar noch kräftig ausgebaut.

Bankensektor

Castell-Bank spürt endlich Aufwind

Die Zinsangebote der Fürstlich Castell‘schen Bank für Tages- und Festgeld gehören mit bis zu 3,66% und das ohne Sternchen und Kleingedrucktes zum Attraktivsten, was die Branche aktuell zu bieten hat.

Eingangsbereich BayernLB
Bankensektor

BayernLB – Londoner Büro wird zur „Lean Branch“

In den letzten Jahren ist es still geworden um die Londoner Niederlassungen deutscher Banken. Nachdem wir bereits über die Stellenreduktion der Helaba an der Themse berichteten (s. PLATOW v. 4.8.), lohnt sich der Blick auf weitere Institute, die ihre Präsenz in UK stets stolz vor sich her trugen. Etwa die BayernLB entgegnet auf Anfrage, bereits seit 45 Jahren dort vertreten zu sein, was vor Kurzem auch mit einer Kundenveranstaltung gefeiert wurde.

Finanzpolitik

Bankensteuer in Italien – Was macht Deutschland?

Viel braucht es nicht, um Europas Banken zittern und deren Aktienkurse einbrechen zu lassen. Steigende Zinsen, eine mehr oder weniger populistische Regierung, ob links (Spanien) oder rechts (Italien), und das alte Feindbild der gierigen Banken und fertig ist die Gewinnabschöpfungssteuer.

Bankensektor

LBBW – Von Rezession keine Spur

Nachdem Vorstandschef Rainer Neske kürzlich in einem „Bloomberg“-Interview für das Gesamtjahr 2023 einen Gewinn v. St. von 1 Mrd. Euro in Aussicht gestellt hat, belegen die Zahlen der LBBW zum ersten Halbjahr die bislang gute Geschäftsentwicklung. Das Ergebnis v. St. erhöhte sich um 45% zum Vorjahreszeitraum auf 691 Mio. Euro. Ohne die Berlin Hyp gerechnet (Konsolidierung erfolgte zum 1.7.2022), habe das Ergebnisplus 34% betragen.

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