Schuldscheinmarkt dümpelt weiter vor sich hin
Der deutsche Schuldscheinmarkt liegt noch immer unter dem 2022er-Niveau, wie Berechnungen des Datenanbieters LSEG (früher Refinitiv) zeigen.
Der deutsche Schuldscheinmarkt liegt noch immer unter dem 2022er-Niveau, wie Berechnungen des Datenanbieters LSEG (früher Refinitiv) zeigen.
Die Top-Institute der deutschen Bankenwelt werden weniger Mitarbeiter beschäftigen. Das ist die implizierte Botschaft einer PLATOW-Umfrage, an der Deutsche Bank, Commerzbank, ING, UniCredit und DZ Bank teilnahmen.
Seit 2014, damals startete EY mit dem in der Branche stark beachteten Halbjahresvergleich der Ertragslage der nach Bilanzsumme zehn größten Banken in den USA und Europa, liegen zwischen beiden Gruppen Welten.
Dass die deutschen Banken bei Leveraged-Finanzierungen für Private Equity-geführte Buy-outs schon mal aktiver waren, ist bekannt. Wo sich einst Commerzbank, BayernLB, LBBW, IKB u. a. mit den Deutschland-Töchtern von SEB und HSBC um Teams und Marktanteile rauften, ist heute weitgehend Ruhe.
Seit dem 1. Juli 2021 führt Christian Sewing als ehrenamtlicher Präsident den Bundesverband deutscher Banken (BdB) und ist damit oberster Lobbyist für die Branche.
Die jetzt schon klaffende Finanzierungslücke bei Immobilieninvestments sehen Experten 2024 noch weiter aufgehen. Dürften doch die klassischen Kreditgeber, wo sie nicht ohnehin durch regulatorische Vorgaben gebremst werden, Vorsicht walten lassen.
PLATOW hat die Chefs der jeweils zwei größten Banken in den fünf wirtschaftlich stärksten Euroländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande) an der Kursentwicklung der von ihnen geführten Häuser gemessen, und zwar bezogen auf die Amtszeit. Zwei, die erst kurze Zeit am Ruder sind, schießen dabei den Vogel ab.
Für welche Immobilieninvestments nach wie vor recht problemlos Geld fließt, zeigt in diesen Tagen eine Frankfurter Ikone.
Seit den 1950er-Jahren existiert in Österreich die sog. Drei-Banken-Gruppe aus BKS, Bank für Tirol und Voralberg (BTV) und Oberbank.
Die Aareal Bank ist das Problem nun los. Bei der H1-PK (10.8.) atmete Vorstandschef Jochen Klösges hörbar auf, als er vom Verkauf der restlichen Russland-Aktiva im Wert von immerhin 35 Mio. Euro berichtete.
In Texas, wo über die Hälfte der US-amerikanischen Onshore-Windparks von RWE stehen, geht es in den Kulturkämpfen um die Energiewende immer besonders heiß her.
Viel braucht es nicht, um Europas Banken zittern und deren Aktienkurse einbrechen zu lassen. Steigende Zinsen, eine mehr oder weniger populistische Regierung, ob links (Spanien) oder rechts (Italien), und das alte Feindbild der gierigen Banken und fertig ist die Gewinnabschöpfungssteuer.
Es war sicher kein Zufall, dass gleich mehrere europäische Großbanken schon vor der Publikation der Stresstest-Ergebnisse am Freitagabend (28.7.; nach unserem Redaktionsschluss) neue Aktienrückkaufprogramme ankündigten. Müssen Aktienrückkäufe von Banken doch von der EZB genehmigt werden.
Amundi, der große Vermögensverwalter aus Frankreich, zieht vergleichsweise unspektakulär seine Kreise und liefert derzeit das Kontrastprogramm zur DWS.
In dieser Woche erregte die BayernLB mit ihrer Entscheidung Aufsehen, die Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. -frau vollends zu streichen. Mit diesem Schritt dürfte die Landesbank aber recht allein sein. Für die LBBW hat die Ausbildung weiterhin „sehr hohen“ Stellenwert.
Erst kürzlich (s. PLATOW v. 13.6.) hatten wir über den wachsenden Druck der EZB auf Banken berichtet, sich endlich aus Russland zurückzuziehen.
Der scheidende EZB-Chefbankenaufseher Andrea Enria hat den Druck auf die Banken in der Eurozone erhöht, sich schnellstmöglich aus Russland zurückzuziehen.
Die Schattenseiten der in den USA bereits weiter fortgeschrittenen Zinswende haben Europas Banken im Vergleich zu den jahrelang vom Erfolg verwöhnten US-Häusern leichte Vorteile verschafft. Während in Europa die Probleme der ab dem 13. Juni vom Kurszettel getilgten Credit Suisse durch Übernahme seitens der UBS in ihren Auswirkungen auf die Branche und den Gesamtmarkt kleingehalten wurden, sorgen in den USA sträfliche Lücken in der Regulierung des engmaschigen Netzes regionaler Banken immer noch für Irritationen, die auf den gesamten Bankensektor ausstrahlen.
In den Wirren des Brexits entwickelte der Finanzplatz Deutschland regelrechte Sogwirkungen. Seither klopfen immer wieder ausländische Banken an die Stadttore von Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München, stets schielend nach einer Banklizenz oder gar mehr.
Christian Lindner propagiert, wie es sich als Bundesfinanzminister geziemt, Haushaltsdisziplin – gerade in Zeiten stark gestiegener Zinsen. So habe sich die Zinslast des Bundes seit 2021 von 4 Mrd. Euro auf heute 40 Mrd. Euro verzehnfacht, wird Linder nicht müde zu betonen, und der Bund der Steuerzahler ergänzt das dramatische Bild: Allein der Bund müsse bei unveränderter Staatsschuld für jedes Prozent mehr an Zinsen 14 Mrd. Euro zusätzlich berappen.
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