China-Blues kann der deutschen Konjunktur nur wenig anhaben
Die Wachstumsschwäche in China gilt vielen Ökonomen als Damoklesschwert für die deutsche Konjunktur. Tatsächlich sind die deutschen Unternehmen weitaus stärker in China engagiert als ihre Wettbewerber aus anderen europäischen Ländern. Außerdem war China im vergangenen Jahr nach Frankreich und den Niederlanden der drittwichtigste Handelspartner Deutschlands, noch vor den USA. Kein Wunder also, dass der überraschend kräftige Einbruch der deutschen Exporte im August um 5,2% gegenüber dem Vormonat auf 88 Mrd. Euro als erstes Alarmsignal für eine durch die chinesische Wachstumsschwäche ausgelöste drohende Trendumkehr bei den Ausfuhren gewertet wird.
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