China – Vertrauen in Allmacht des Staatsinterventionismus ist dahin
Seit gut zwei Monaten stemmt sich die chinesische Führung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die massiven Kursverluste an den Festlandsbörsen. Dennoch kommt es immer wieder zu erneuten Eruptionen, deren Stoßwellen zu Wochenbeginn auch die Aktienbörsen rund um den Globus in den Tiefenstrudel rissen. In der Spitze büßte der DAX bis zu 7,8% ein und sackte erstmals seit Januar unter die Schwelle von 10 000 Punkten. Am Dienstag konnte sich das Börsenbarometer nach der chinesischen Leitzinssenkung jedoch wieder weitgehend erholen. Als Erklärung für den internationalen Börsen-Crash mussten vor allem wachsende Sorgen vor einer harten Landung der chinesischen Konjunktur herhalten.
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