Friedrich Merz bedient die Sehnsüchte der CDU am besten
Das derzeit auf Hochtouren laufende Kandidaten-Casting um den CDU-Vorsitz erweist sich als regelrechter Jungbrunnen für die zuvor ziemlich lethargische Kanzlerin-Partei. Plötzlich ist Politik nicht mehr alternativlos, sondern ein munteres Ringen um Positionen und Personen. Das strahlt mittlerweile auch auf die Wähler aus. In jüngsten Umfragen konnte die Union ihre Talfahrt stoppen und sogar leichte Zugewinne verbuchen. Zugleich deutet sich ein demoskopischer Favoritenwechsel im Kampf um die Nachfolge von Angela Merkel an der CDU-Spitze an. Demnach konnte sich in einer Emnid-Umfrage vom Wochenende Friedrich Merz (31%) leicht vor Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer (30%) schieben. Aufholen konnte auch Gesundheitsminister Jens Spahn, dem mit 12% aber weiterhin nur Außenseiterchancen zugetraut werden. Unter den Unionsanhängern dominiert Merz das Kandidatenfeld sogar klar mit 49% vor AKK mit 32%.
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