Fusion von EADS und BAe Systems wird für Enders zur Zitterpartie
"Auf politische Befindlichkeiten hat Tom Enders in der Vergangenheit selten Rücksicht genommen. Die harten Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium um die Kostenverteilung beim Militärtransporter A400 M wie auch die umstrittene Verlegung der Airbus-Zentrale nach Toulouse sind in Berlin noch gut in Erinnerung. Für den neuen EADS- und bisherigen Airbus-Chef Enders ging es dabei immer in erster Linie um das Unternehmen. Die Politik, so Enders Credo, solle sich bei EADS möglichst heraushalten. Was vor dem Hintergrund eines durch ständige deutsch-französische Scharmützel gelähmten Unternehmens nur allzu verständlich ist, könnte sich jetzt, da Enders vor dem wichtigsten strategischen Schachzug seiner Karriere steht, rächen.
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Auf politische Befindlichkeiten hat Tom Enders in der Vergangenheit selten Rücksicht genommen. Die harten Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium um die Kostenverteilung beim Militärtransporter A400 M wie auch die umstrittene Verlegung der Airbus-Zentrale nach Toulouse sind in Berlin noch gut in Erinnerung. Für den neuen EADS- und bisherigen Airbus-Chef Enders ging es dabei immer in erster Linie um das Unternehmen. Die Politik, so Enders Credo, solle sich bei EADS möglichst heraushalten. Was vor dem Hintergrund eines durch ständige deutsch-französische Scharmützel gelähmten Unternehmens nur allzu verständlich ist, könnte sich jetzt, da Enders vor dem wichtigsten strategischen Schachzug seiner Karriere steht, rächen.
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