Gastgewerbe – Zu früh zum Feiern
Freud und Leid bleiben im Gastgewerbe nah beieinander. Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie zählte das Statistische Bundesamt im Juni wieder Umsätze auf Vor-Krisen-Niveau. Nominal lagen sie dabei dank deutlicher Preissteigerungen 0,1% höher als 2019 (real: -10,1%). Ein Meilenstein für die gebeutelte Branche, und doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Auch 2022 wird wohl wieder ein Verlustjahr für das Gastgewerbe werden, erstickte der Dehoga-Verband in Berlin umgehend aufkeimende Hoffnungen.
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