Liberty-Übernahme – Vodafone erwartet kaum Kartellprobleme
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Der britische Mobilfunk-Riese Vodafone ist nach ersten Sondierungsgesprächen mit den Kartellbehörden in Brüssel und Bonn dem Vernehmen nach zuversichtlich, dass die angestrebte Übernahme des US-Kabelkonzerns Liberty grünes Licht von den Wettbewerbshütern erhalten könnte. Vodafone-Chef Vittorio Colao hat kürzlich einen erneuten Anlauf gestartet, die Chancen für eine Übernahme von Liberty auszuloten, um seine Aktivitäten bei den superschnellen Internet-Zugängen und TV-Entertainment-Angeboten auszubauen. Verlangen die Kunden doch zunehmend Angebote, die Mobilfunk, schnelles Internet und Entertainment aus einer Hand offerieren. In Deutschland hat sich Vodafone deshalb bereits den größten Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland unter den Nagel gerissen. Erst jüngst angelten sich die Briten auch noch für 7,2 Mrd. Euro den spanischen Kabelkonzern Ono.
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