LVMH – Markenmulti erweitert Luxusreich um Hotels
Die ersten Assoziationen mit den Namen Richemont, Kering und LVMH sind meist Schmuck, Uhren und Designermode. Die drei Schwergewichte der Luxuswelt vereinen über 100 der edelsten Konsumgütermarken. 70 davon hält alleine der Branchenprimus LVMH. Nun kommt eine dazu. Um die Poleposition als weltgrößtes Luxushaus zu festigen, geht CEO Bernard Arnault allerdings untypische Wege. Anstatt das Portfolio mit einem weiteren klassischen Konsumlabel der Superlative zu zieren, greift Arnault nach Hotels. Für die britische Hotelkette Belmond legt LVMH satte 2,6 Mrd. Euro (25 US-Dollar je Aktie) auf den Tisch. Einschließlich Schulden liegt deren Wert damit bei rd. 3,2 Mrd. Dollar. Im 1. Hj. 2019 soll der Deal abgeschlossen sein. Von Prunk und Protz weicht LVMH mit der Akquisition nicht ab. Belmond betreibt 46 Hotels der Extraklasse sowie Züge und bietet Flusskreuzfahrten an. Im saisonal starken Q3 schrieb die Gruppe 193 Mio. Dollar Umsatz (+5,5%) und 75 Mio. Dollar bereinigtes EBITDA (+21%). Im laufenden Gj. soll das bereinigte EBITDA bei 140 Mio. bis 150 Mio. Dollar liegen.
Seit über 80 Jahren liefert DER PLATOW Brief Exklusivrecherchen und Hintergründe aus den Chefetagen der Finanzbranche. Informationen, die Sie sonst nirgends lesen.
- Für Entscheider in Banken, Versicherungen, Asset Management, Regulierung und der Immobilienwirtschaft
- Das Wichtigste recherchiert und kompakt verdichtet. In wenigen Minuten im Bilde
- 3x wöchentlich Meldungen und Analysen