Thyssenkrupp – Hiesinger entzaubert?
Auf dem CEO-Stuhl von Thyssen-Krupp sitzt es sich bekanntlich unbequem. Das Stahlgeschäft hängt an der Weltkonjunktur und schwankt entsprechend. Eine starke Arbeitnehmerbank erschwert den erforderlichen Strukturwandel. Jetzt scheint es so, als würden die klassischen Schwächen eines deutschen Stahlkonzerns Heinrich Hiesinger, der bisher allen Schwierigkeiten bei ThyssenKrupp erfolgreich die Stirn bot, doch noch auf die Füße fallen. Als Hiesinger, von Siemens kommend, Anfang 2011 Ekkehard Schulz beerbte, erschütterte wenig später ein Korruptionsskandal das Unternehmen.
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