Blackstone plant Ausstieg beim Kamerahersteller Leica
Wie wir aus Frankfurter Bankenkreisen hören, will Blackstone seinen Anteil an Leica demnächst versilbern. Der Private Equity-Investor hatte 2011 44% an dem hessischen Kamerahersteller übernommen und dafür angeblich rd. 180 Mio. Euro bezahlt. Beim Ausstieg möchte Blackstone jetzt mindestens das Doppelte herausholen, ist zu hören. Die Gespräche mit potenziellen Investoren waren allerdings offenbar bisher noch nicht ganz zufriedenstellend, so dass von den Leica-Eigentümern nun auch ein Börsengang ins Rennen geworfen wird. Der ist allerdings komplizierter und auch teurer, auch wenn das Umfeld dafür grundsätzlich nicht schlecht wäre. Dieses so genannte Dual Track-Verfahren ist beim Ausstieg von Investoren nicht ungewöhnlich, erhöht es doch den Druck auf mögliche Käufer. Investmentbanken sind allerdings noch keine engagiert.
Seit über 80 Jahren liefert DER PLATOW Brief Exklusivrecherchen und Hintergründe aus den Chefetagen der Finanzbranche. Informationen, die Sie sonst nirgends lesen.
- Für Entscheider in Banken, Versicherungen, Asset Management, Regulierung und der Immobilienwirtschaft
- Das Wichtigste recherchiert und kompakt verdichtet. In wenigen Minuten im Bilde
- 3x wöchentlich Meldungen und Analysen