DZ Bank: Mehr als die Hälfte bereitet sich auf Krypto-Angebot vor
Von sehr großem Interesse der Genossenschaftsbanken am Krypto-Angebot für Privatkunden berichtet die DZ Bank. Doch bis die Kunden mit Bitcoins handeln können, wird es noch dauern.

Am 25.8. hatte die DZ Bank den Rollout für das Krypto-Angebot für Privatkunden der Volks- und Raiffeisenbanken gestartet. Aktuell laufen die Umsetzungsworkshops, um die Institute fit für den vorgeschriebenen „Neue Produkt Prozess“ (NPP) und das Onboarding zu machen. Das Interesse an den Workshops sei „sehr groß“, heißt es auf Anfrage bei der DZ Bank. Demnach haben sich bereits Mitarbeiter von mehr als der Hälfte der Genossenschaftsbanken angemeldet.
BaFin muss noch prüfen
Die DZ Bank erwartet, dass die Zahlen noch weiter hochlaufen werden. Bis die Selbstentscheider Kryptowährungen wie den Bitcoin über ihre Volks- und Raiffeisenbank handeln können, wird es aber wohl noch bis Anfang nächsten Jahres dauern. Denn nach Abschluss des NPP erfolgt noch eine Prüfung durch die BaFin, die dafür bis zu 60 Tage Zeit hat. Erst dann dürfen die Banken die Krypto-Funktion in der App für ihre Kunden freischalten.
Das rege Interesse der Genossenschaftsbanken dürfte auch die Sparkassen ermutigen, ihre Pläne für ein eigenes Krypto-Privatkundenangebot unter Federführung der DekaBank voranzutreiben. Gerade erst hat die Börse Stuttgart unsere Vorab-Information offiziell bestätigt, dass sie mit der DekaBank beim Aufbau eines Krypto-Angebots für die Retailkunden der Sparkassen kooperiert. Bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2026 will die DekaBank die technische Infrastruktur für das Krypto-Angebot startklar machen.