Fed – In den USA scheint Zinsgipfel bereits erreicht
Geduld lautet seit dem Jahreswechsel das neue Mantra von Fed-Präsident Jerome Powell. Dahinter verbirgt sich ein radikaler Kursschwenk der US-Notenbank. Nach insgesamt vier Zinserhöhungen im vergangenen Jahr ließ Powell im Januar durchblicken, dass es die Fed mit weiteren Schritten auf der Zinsleiter nicht mehr eilig habe. Es war das erste Mal, dass sich Powell im Anschluss an eine Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC), in der keine neuen Konjunktur-Projektionen publiziert wurden, den Fragen der Presse stellte. Powell löste damit sein Transparenzversprechen ein, sich künftig nach jeder FOMC-Sitzung persönlich zu äußern. Auf dem nächsten Zinstreffen der Fed am kommenden Mittwoch (20.3.) wird Powell indes wieder mit aktuellen Projektionen zu Wachstum, Inflation und dem weiteren Zinspfad der FOMC-Mitglieder aufwarten.
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