Giorgia Meloni – Nicht ohne die Mitte Italiens
Große Teile Westeuropas machte der erwartete Wahlsieg von Giorgia Meloni nur etwas sprachlos. Paris, Brüssel und Berlin werden schnell wieder zu sich finden. Denn erneut ist das Regieren in Italien ohne konstruktive Einbindung der politischen Mitte nicht möglich. Diesmal ist es die rechte Mitte. Mario Draghi war vor allem deshalb nach nur 18 Monaten gescheitert, weil ihm die eigene Basis fehlte und er mit seinem Bündnis der „Nationalen Einheit“ zwar auch die Mitte an Bord hatte, mit gleich fünf namhaften Parteien des linken und rechten Spektrums den Bogen aber auf Dauer überspannte.
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