Osram – Zittern bis zum Schluss
Wenige Stunden vor Ablauf der Annahmefrist am Dienstag (24 Uhr) wurden dem Sensor-Spezialisten AMS erst rund 10% der Osram-Aktien im Rahmen des zuletzt auf 41 Euro aufgestockten Übernahmeangebots angedient.
Wenige Stunden vor Ablauf der Annahmefrist am Dienstag (24 Uhr) wurden dem Sensor-Spezialisten AMS erst rund 10% der Osram-Aktien im Rahmen des zuletzt auf 41 Euro aufgestockten Übernahmeangebots angedient.
Im Asset Management ist Nachhaltigkeit seit geraumer Zeit neben Rendite, Risiko und Liquidität eine zentrale Größe. Fondsgesellschaften beschäftigen sich mit diesem Thema teils schon weit über zehn Jahre.
Henning Gebhardt kam und ging. Wohin, ist bisher offiziell nicht bekannt. Tim Albrecht sollte kommen und kam erst gar nicht. Eine kleine Privatbank aus Hamburg bot mit diesen Personalien der DWS, deutscher Marktführer in der hartumkämpften Fondsindustrie, offensiv die Stirn.
Der Lichttechnik-Konzern Osram und der österreichische Sensorik-Spezialist AMS konnten sich bislang noch nicht auf eine Investorenvereinbarung zum Schutz von Standorten und Arbeitsplätzen einigen.
Mit knapp 1,6 Bio. Euro hat das für Dritte verwaltete Vermögen der Allianz einen neuen Rekord erreicht. Im Q2 kamen 20 Mrd. Euro netto dazu. Während AGI, die in den letzten Jahren so erfolgreiche, stärker aktienlastige kleine Schwester von Pimco im Q2 netto 4 Mrd. Euro verlor, legte der amerikanische Renten-Riese weiter zu.
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz steht ab 2019 vor einer Bewährungsprobe. Zum Jahreswechsel haben Arbeitnehmer erstmals einen gesetzlichen Anspruch auf einen AG-Zuschuss zur Betriebsrente. Das gilt allerdings nur für Neuverträge und nur wenn sie die Betriebsrente per Entgeltumwandlung einfordern. Dann erhält der Sparer mind. 15% des Entgelts als Zuschuss. Dafür sparen Unternehmen künftig rd. 20% an Sozialabgaben, wenn das Einkommen des Arbeitsnehmers unter der Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung liegt.
Mit deutlichem Abstand zu Frankreich und England (je 1,7 Bio. Euro oder 14% Anteil) sind deutsche Sparer mit 2,6 Billionen Euro bzw. 22% die größten Fondsanleger in der EU. Private und institutionelle Anleger waren lt. EZB zur Jahresmitte mit einem Vermögen von insgesamt 11,8 Billionen Euro in Investmentfonds investiert. Beim Wachstum der fünf größten Fondsmärkte, dazu gehören auch die Niederlande (9%), liegt überraschenderweise das krisengeplagte Italien (9%) vorne. Seit Ende Juni 2013 ist das Vermögen dort im Schnitt um 13,7% pro Jahr gestiegen. Deutschland liegt mit einem jährlichen Wachstum von über 10% auf dem zweiten Platz. Die EZB-Statistik berücksichtigt ausschließlich das von Anlegern in der EU gehaltene Fondsvermögen. Sie basiert auf Meldungen der depotführenden Stellen und Notenbanken. Zwar verwalten die in Europa aufgelegten Fonds ein Vermögen von insgesamt 16 Billionen Euro. Davon entfallen aber allein drei Billionen Euro auf insbesondere in Luxemburg oder in Irland aufgelegte Fonds, die außerhalb der EU verkauft werden.
Für DWS-Chef Nicolas Moreau lief es zuletzt nicht eben rund. Seit dem Hoch nach dem Börsengang im März verlor die Aktie der Deutsche Bank-Tochter mehr als ein Viertel ihres Werts. Zudem hatte die Fondsgesellschaft im ersten Halbjahr mit Netto-Mittelabflüssen von 12,6 Mrd. Euro zu kämpfen. Dann wanderte jüngst auch noch Star-Investor Tim Albrecht zur quirligen Berenberg Bank ab, die zuvor schon den ehemaligen DWS-Anlagestrategen Henning Gebhardt anheuerte und auch bei der Allianz-Fondstochter AGI kräftig wilderte. Albrecht war fast 20 Jahre bei der DWS aktiv und verantwortete dort zuletzt wichtige Fonds-Flaggschiffe wie den DWS Deutschland, DWS Aktien Strategie Deutschland und DWS Investa.
Der Umbau des Asset Managements bei der DekaBank hat der Fondstochter Deka Investment erste Erfolge gebracht. Dies könnte man mit Blick in die jetzt vorgelegte Halbjahresstatistik des deutschen Fondsverbands BVI meinen. Danach verzeichnete Deka Investment von Januar bis Juni dieses Jahres 3,7 Mrd. Euro Netto-Mittelzuflüsse bei offenen Publikumsfonds. So viel erzielte die Fondsgesellschaft im gesamten vergangenen Geschäftsjahr nicht (3,6 Mrd. Euro).
Die Vorbereitungen für den Vertriebsstart der neuen Betriebsrente, des so genannten Tarifpartnermodells oder auch als Nahles-Rente bezeichnet, laufen auf Hochtouren. Seit Jahresbeginn gilt die Neuregelung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG), was die betriebliche Altersvorsorge (bAV) stützen soll. Bislang wagen sich die Versicherungsgesellschaften aber nur zaghaft mit Details an die Öffentlichkeit. Während etwa der genossenschaftliche Versicherer R+V sein neues bAV-Produkt bereits vorgestellt hat (s. PLATOW v. 7.3.), lässt sich Branchenprimus Allianz damit noch immer Zeit. Bekannt ist nur, dass Allianz Leben und die Konzernschwester Allianz Global Investors (AGI) gemeinsam an einem modularen Betriebsrenten-Produktangebot arbeiten.
Für die Finanzbranche gibt es viele Gründe, Jahr für Jahr Ende Januar zum Fondskongress nach Mannheim zu kommen. In Zeiten von Anlagenotstand durch Niedrigzins ist das Gedränge von rd. 6 000 Vermögensberatern und Investmentspezialisten sowie über 220 Ausstellern auf den drei Etagen des Congress Centers Rosengarten auch diesmal groß (24. bis 25.1.).
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Der allgemeine Anlage-trend von Privatkunden hin zu Indexfonds macht auch vor der Commerzbank nicht Halt. So hat die zweitgrößte deutsche Filialbank ihr Fondsangebot ausgebaut und bietet seit diesem Jahr aktiv gemanagte Multi-Asset-Fonds, die ausschließlich ETFs und Indexfonds einsetzen, an.
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Die Anleger werden mutiger. In den Sommermonaten Juli und August haben Fondssparer ihr Geld überwiegend in Aktienfonds angelegt. Für den Absatzmonat Juli belegt das die jüngste Monatsstatistik des Branchenverbands BVI. Danach führen bei offenen Publikumsfonds Aktienfonds mit 4,5 Mrd. Euro die Absatzliste an.
Die Hamburger Privatbank Berenberg rüstet personell mächtig auf. Dies schon seit Jahren. Zunächst im Investmentbanking und neuerdings auch im Wealth Management. Dabei werden ohne allzu viel Respekt Spitzenkräfte großer Nachbarhäuser abgeworben, wie etwa Henning Gebhardt von der Deutschen Bank oder Matthias Born und Peter Kraus von Allianz Global Investors.
Investmentfonds haben im November netto 9,3 Mrd. Euro neue Mittel eingesammelt. Lt. BVI-Statistik dominierten Spezialfonds mit Zuflüssen von 9,4 Mrd. Euro.
Das dritte Quartal soll, wenn es nach der Allianz geht, einen Wendepunkt markieren: Operatives Ergebnis, Gewinn und ganz knapp auch der Umsatz legten wieder zu. Zu verdanken hat Vormann Oliver Bäte dies vor allem seiner Lebensversicherung, die im Neugeschäft um 8% wuchs. Die neuen, für die Allianz kapitalschonenden Produkte ohne klassische Garantie kommen vor allem in den USA und Deutschland, wo ihr Anteil am Neugeschäft schon bei 90% liegt, gut an.
Mit einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal um 44% auf 1,2 Mrd. Euro hat die Allianz die Märkte am Freitag auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aktie, die seit Jahresbeginn 20% verloren hat, gab noch einmal über 3% nach. Das Quartal war allerdings ein Ausrutscher. Allianz-Konzernchef Oliver Bäte hält angesichts von einem operativen Ergebnis in Höhe von 5,1 Mrd. Euro nach sechs Monaten, einem Wert, nach dem sich in der unter Niedrigstzinsen und strenger Regulierung ächzenden Finanzbranche viele die Finger lecken dürften, weiter an seiner bisherigen Jahresprognose von 10 Mrd. bis 11 Mrd. Euro beim operativem Ergebnis fest.
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Kleinere Fondsgesellschaften haben es in der Regel schwer, sich gegen große und vor allem vertriebsstarke Investmenthäuser durchzusetzen. Der unabhängige Vermögensverwalter Flossbach von Storch (FvS) hat sich im bisherigen Jahresverlauf einen komfortablen vierten Platz hinter den drei großen Fondshäusern Union Investment, Deka Bank und Allianz Global Investors gesichert.
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So schnell kann sich das Blatt wenden. 2015 wurden noch Rekordwerte vermeldet, jetzt steuert die deutsche Fondsbranche auf die schlechteste Halbjahresbilanz der zurückliegenden vier Jahre zu. Darauf deutet unser Blick auf die aktuelle Absatzstatistik des BVI bei Wertpapier-Publikumsfonds.
White & Case hat Allianz Global Investors beim Erwerb eines aus sechs Onshore-Windparks bestehenden Portfolios in Frankreich umfassend beraten. Die in den Departments Vogesen, Mayenne, Meurthe-et-Moselle, Ardennen und Aveyron gelegenen Windparks bestehen aus insgesamt 30 Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von rund 62 Megawatt. Verkäufer sind Projektgesellschaften des DIF Renewable Energy Fund. Käufer ist ein von Allianz Global Investors verwalteter Fonds. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
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