Überschattet vom Rechtsstreit mit US-Pensionskassen und den Untersuchungen wegen missglückter Hedgefonds-Geschäfte der Tochter AGI hat die Allianz im 1. Hj. trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Deutschland-Geschäft robuste Ergebnisse erzielt. Der Umsatz sank um 8,5% auf 20,5 (Vj.: 22,4) Mrd. Euro. Der Rückgang zeigte sich insbesondere in der mit Abstand größten Sparte, der Lebensversicherung (-14,2 auf 11,8 Mrd. Euro). Dort hatte Deutschlands größter Versicherer angesichts des Niedrigzinsumfelds u. a. die Konditionen bei bestimmten Einmalbeitragsprodukten angepasst.