Kopf-an-Kopf-Rennen deutscher Neobroker spitzt sich zu
Der Wettbewerb zwischen Deutschlands führenden Neobrokern, Trade Republic (Sitz in Berlin) und Scalable Capital (Sitz in München), ist dieser Tage besonders spannend zu beobachten.
Der Wettbewerb zwischen Deutschlands führenden Neobrokern, Trade Republic (Sitz in Berlin) und Scalable Capital (Sitz in München), ist dieser Tage besonders spannend zu beobachten.
Dass die weltpolitische Lage ernst ist, womöglich ernster als jemals in den vergangenen Jahrzehnten, hört man derzeit aus allerlei berufenen Mündern. Gleich danach folgt aber gerne schon die positive Wendung: Gerade deswegen dürfe man jetzt Optimismus und Hoffnung nicht verlieren.
Nun ist offiziell, was wir vergangene Woche vorab berichteten: Sven Afhüppe muss seinen Posten als Cheflobbyist bei der Deutschen Bank räumen (s. PLATOW v. 17.8.). Sein Nachfolger als „Global Head of Political Affairs“ wird zum 1.10. Stephen Fisher, der künftig sowohl in Brüssel als auch London sitzt und an Christian Sewings rechte Hand Ben Alka, Global Head of Corporate Affairs & Strategy, berichtet.
In Texas, wo über die Hälfte der US-amerikanischen Onshore-Windparks von RWE stehen, geht es in den Kulturkämpfen um die Energiewende immer besonders heiß her.
Der weltgrößte Asset Manager BlackRock steht, was immer er tut, im Rampenlicht und zieht Kontroversen auf sich. Das gilt im Übrigen auch für die beiden von deutscher Warte aus wichtigsten Adressen Pimco/AI und DWS, wo Allianz resp. Deutsche Bank das Zepter schwingen. Einmal war es der Skandal um ehemalige Portfoliomanager von Hedgefonds-Strategien, das andere Mal der Vorwurf des Greenwashings.
Es war ein hehres Bestreben, als sich 30 führende Versicherer in der Net-Zero Insurance Alliance (NZIA) zum gemeinsamen Klimaschutz verbanden. Doch US-republikanische Politiker drohten mit Kartell- und Wettbewerbsklagen und die Häuser mit USA-Geschäft (u. a. Swiss-, Munich Re und Allianz) ergriffen panisch die Flucht.
Wenn das nicht mal eine Rally war. Über Nacht schoss der Wert der mit dem Zahlungsnetzwerk Ripple verbundenen Kryptowährung XRP um bis zu 85% (bei Redaktionsschluss: 65%) nach oben. Dabei wurde mit 41 Mrd. US-Dollar auch die Marktkapitalisierung des Binance Coin (39,7 Mrd. Dollar) der Kryptobörse Binance in den Schatten gestellt.
Vergangenes Jahr brachen in Londoner Investmenthäusern auf den oberen Hierarchieebenen die Gehälter ein. Das zeigt der Londoner Personalberater Dartmouth Partners im aktuellen Investment Banking Compensation Report 2023 unter rd. 250 Bankern.
Der amerikanische Versicherer AIG hat eine personelle Änderung bei seiner deutschen Abteilung vorgenommen. Dennis Froneberg wird der neue Kopf in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Zum ersten Mal in der Geschichte des PLATOW Börse Musterdepots legen wir einen Teil unserer liquiden Mittel in kurzlaufenden deutschen Staatsanleihen an. Diese Maßnahme ist eine Antwort auf den historischen Zinsanstieg, den die globalen Notenbanken aufgrund hoher Inflation vorgenommen haben, und der den risikolosen Zins in den westlichen Währungsgebieten wieder auf ein attraktives Niveau angehoben hat. Denn parallel zu den Leitzinsen sind auch die Aktienmärkte in Europa und den USA gestiegen, was dazu geführt hat, dass die Risikoprämie deutlich gesunken ist. Die Risikoprämie bei Aktien ist die erwartete Überschussrendite, die Anleger für das Eingehen des erhöhten Risikos erwarten, das mit der Anlage in Aktien im Vergleich zu risikoärmeren Anlagen wie Staatsanleihen verbunden ist.
In den USA könnte die Securities and Exchange Commission (SEC) nun doch noch die lang ersehnte Zulassung für Bitcoin-Spot-ETFs auf den Weg bringen, nachdem Blackrock und Co. mit ihren Anträgen zunächst gescheitert waren.
„Nahtlos über Behörden- und Ländergrenzen hinweg“ müsse die Verfolgung von Geldwäsche und Finanzmarktkriminalität in Zukunft erfolgen, gab NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk eine doch eher optimistische Kampfansage zum Abschluss des zweitägigen Bund-Länder-Gipfels in Münster.
Schenkt man dem Medienecho der vergangenen Wochen Glauben, droht bald schon das Platzen der nächsten Finanzblase. Gefahr gehe demnach vom Schattenbanksektor aus, der bereits 1998 und 2021 mit den Pleiten der Hedgefonds LTCM bzw. Archegos in ruhmloses Spotlight rückte.
Zu einem guten Teil ist die erste HV-Saison nach den neuen Regeln inzwischen gelaufen, und die Reaktionen fielen bisher recht vorhersehbar aus.
In Texas, dem Öl- und Fracking-Staat, tobt ein erbitterter ideologischer Streit um Nachhaltigkeit, der bereits auf die Fondsindustrie überschwappt und worüber die „BöZ“ berichtet. Er hat die Branche bereits in zwei Lager, jeweils angeführt von BlackRock und Vanguard, gespalten.
Fünf Mrd. Dollar hätte die Saudi National Bank zusammen mit anderen arabischen Investoren letztes Wochenende angeblich doch noch in Credit Suisse stecken wollen, deren letzte Krise SNB-Vormann Ammar Al Khudairy mit seinen unbedarften Äußerungen zuvor erst ausgelöst hatte.
Ende 2004 platzierte Goldman Sachs im Auftrag der Unternehmerfamilie Röchling deren 1956 erworbenen 42,1%-Anteil an Rheinmetall für 570 Mio. Euro. Gebranntes Kind scheut das Feuer.
Wie wohl die meisten Journalisten im Saal freute sich Hans Joachim Reinke, dass nach mehreren virtuellen Jahren endlich wieder eine Bilanz-PK live vor Ort stattfinden konnte. Er freue sich sogar „wie ein Schnitzel“, präzisierte der meist gut aufgelegte Union-Vorstandschef noch, bevor er auf die eher durchwachsenen 2022er-Zahlen zu sprechen kam.
Unter den Schreckgespenstern, mit denen die Rechte in den USA gerne Wahlkampf macht, ist der Sozialismus wohl das dienstälteste nach dem Satan persönlich. Der Vorwurf eines altgedienten „Bloomberg“-Kolumnisten, der für europäische Ohren eher drollig klingt, dürfte auf konservative US-Leser entsprechend vernichtend wirken: Mit ihrem Kulturkrieg gegen ESG-konforme Wall Street-Banken praktizierten die republikanisch regierten Bundesstaaten Texas, Florida, Louisiana u.a. nichts anderes als sozialistische Planwirtschaft. Konsequenterweise zum finanziellen Nachteil ihrer Bürger.
Schicksalswochen für die ums Überleben kämpfende Adler Group. Wie wir hören, will der Wohnimmobilienkonzern in den nächsten Tagen eine Lösung für die geplatzte Anleihe-Restrukturierung präsentieren. Kurz vor Weihnachten war der mit einer Ad-hoc-Gruppe der wichtigsten Anleihegläubiger (u. a. BlackRock, Pimco, Schroders) ausgehandelte Rettungsplan am Widerstand einer kleinen Gläubigergruppe gescheitert.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen