Bundesverband deutscher Banken (BdB)

Banken

Bankenverband diskutiert (wieder)über hauptamtlichen Präsidenten

Noch bis 2016 ist Jürgen Fitschen Präsident des Bundesverbandes Deutscher Banken. Wie es danach weitergeht, ist offen. Mit dem traditionellen Rotationsprinzip wäre nach dem Chef einer Großbank jetzt wieder ein Privatbankier an der Reihe. Genannt werden aktuell als mögliche Nachfolger des Deutsche Bank-Lenkers Fitschen Hans-Walter Peters von Berenberg und Thomas Lange von der National-Bank in Essen.

Banken

Bankenverband – Belastungen für langfristige Kredite in Sicht

Ein neuer internationaler Regulierungsvorschlag soll nach Ansicht des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) langlaufende Kredite erheblich benachteiligen. Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer befürchtet, das Angebot an langfristigen Finanzierungen in Deutschland könnte dadurch erheblich beeinträchtigt werden.

Banken

Deutsche Bank – Warum Fitschen noch bleiben darf

Sie sind vor knapp drei Jahren zusammen angetreten und haben jüngst gemeinsam ihren Rücktritt angekündigt. Doch während Anshu Jain bereits seinen Rucksack packt, darf Jürgen Fitschen noch bis zur HV 2016 im Windschatten des designierten Alleinchefs John Cryan an der Spitze der Deutschen Bank ausharren. Mit dem einstweiligen Verbleib Fitschens auf dem Posten des Co-Chefs wolle der Aufsichtsrat einen „geregelten Übergang““ sicherstellen, lautete die offizielle Begründung der Deutschen Bank. Doch das ist bestenfalls die halbe Wahrheit.

Geldpolitik

BdB-Jahresempfang – Im Bann von Regulierung und Digitalisierung

Wo auch immer Privat- und Volksbanker oder Sparkassendirektoren dieser Tage zusammenkommen, ist von den hohen Folgekosten staatlicher Regulierung, den die Gewinnspannen aufzehrenden niedrigen Zinsen, Filialsterben und einer mehr oder weniger verschlafenen Digitalisierung die Rede. So auch beim Jahresempfang des BdB in Berlin. Gleich in seiner Begrüßung schnitt Jürgen Fitschen die zentralen Themen an, die ihn in seiner Doppelfunktion derzeit so fordern: Als BdB-Präsident ist der Deutschbanker derzeit oberster Instituts-Lobbyist und muss, zumal in der Hauptstadt, die Sorgen, die die gesamte Branche umtreiben, bei der Politik adressieren, etwa bei Verbraucherminister Heiko Maas (SPD), an dessen Blick auf die Banken sich viele Teilnehmer an diesem Abend erst gewöhnen mussten.

Banken

BdB – Für Rettung der DüsselHyp liefert Valovis Bank die Blaupause

Lone Star, der Investor aus Dallas, ist in der deutschen Financial Community bekannt wie ein bunter Hund. Mit der Corealcredit Bank, der IKB und der DüsselHyp wurden zwischen 2005 und 2010 gleich drei Banken aus schwieriger Lage her-ausgekauft. Mit der Corealcredit Bank haben die schneidigen US-Finanzinvestoren um ihren nimmermüden Deutschland-Statthalter Karsten von Köller durch Verkauf an die Aareal Bank bereits ihr Geld gemacht. Über eine Weitergabe der IKB wird noch verhandelt. Bei der DüsselHyp indes scheiterte ein Deal quasi in letzter Sekunde, weil das Institut 348 Mio. Euro bei der österreichischen Krisenbank Hypo Alpe Adria im Feuer hat. Als die Regierung in Wien überraschend den Stecker zog, blieb Lone Star auf der DüsselHyp sitzen, weigerte sich aber, weiteres Geld nachzuschießen. Um Schlimmeres zu verhindern, sprang der Bankenverband am 24. März mit seinem Sicherungsfonds ein und fing die DüsselHyp auf.

Banken

Bundesverband deutscher Banken rettet mit Freshfields DüsselHyp

Nach der Rettung in der Finanzkrise müssen die deutschen Privatbanken der Düsseldorfer Hypothekenbank ein zweites Mal zu Hilfe eilen. Freshfields Bruckhaus Deringer hat den Bundesverband deutscher Banken bei der Rettung beraten. Tätig waren die Partner Wessel Heukamp (Gesellschaftsrecht/M&A, München), Wilfried Schaefer (Steuerrecht), Alexander Glos (Bankaufsichtsrecht, beide Frankfurt) und Frank Röhling (Kartellrecht, Berlin).

Geldpolitik

Jahresauftaktempfänge – Auch Merkel kommt

Der Reigen der vielen Frankfurter Veranstaltungen und Empfänge zum Jahresauftakt wird diesmal von Reto Francioni, dem Mitte des Jahres ausscheidenden Börsenchef, gekrönt. Zur traditionellen „Jahreseröffnung““ am 19.1. in „The Cube““, dem Eschborner Stammsitz der Börse, spricht die Bundeskanzlerin. Schon am 12.1. hält Martin Blessing in der Commerzbank-Zentrale am Kaiserplatz „Hof““, allerdings nur für Medienvertreter. Nur einen Tag später bittet Frankfurt-OB Peter Feldmann in den Römer. Festredner ist sein Leipziger Kollege Burkhard Jung.

Geldpolitik

Detlev Rahmsdorf – Großer Bahnhof in der Villa Sander

Die gute Stube der Deutschen Bank war am Mittwoch Schauplatz der offiziellen Verabschiedung des langjährigen Kommunikators der Bank, Detlev Rahmsdorf. Im repräsentativen Foyer der Villa Sander, des Gästehauses der Bank im Schatten der benachbarten Zwillingstürme mit seinen geschichtsträchtigen Marmorsäulen, gaben sich an die 90 Wegbegleiter Rahmsdorfs die Klinke in die Hand. Von fünf Vorstandschefs, die Rahmsdorf in den 18 Jahren seines Wirkens für die Großbank begleiten durfte, kamen mit Jürgen Fitschen, Rolf-E. Breuer und Hilmar Kopper, der ihn 1996 von der Bundesbank zur Deutschen Bank geholt hatte, gleich drei, ferner die Alt-Vorstände Ulrich Weiss und Jürgen Krumnow, dazu Wilhelm von Haller, Christian Strenger, von der Commerzbank deren Alt-Vorstandschef Martin Kohlhaussen.

Geldpolitik

Banken und EZB reden sich den Stresstest schön

Es hatte in den vergangenen Monaten zeitweise mächtig gerumpelt zwischen den Banken und der EZB. Noch Anfang September beklagte sich DSGV-Präsident Georg Fahrenschon öffentlich über Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten bei dem von der EZB und der europäischen Aufsichtsbehörde EBA gemeinsam durchgeführten Banken-Stresstest.

Geldpolitik

ABS-Käufe – Fitschen steht nur halbherzig hinter Weidmann

Das von Mario Draghi durchgedrückte Programm zum Ankauf strukturierter Wertpapiere (ABS), die vornehmlich mit Unternehmensanleihen aus der Euro-Zone besichert sind, spaltet nicht nur den EZB-Rat, sondern offensichtlich auch den Bundesverband deutscher Banken. Anders ist es jedenfalls kaum zu erklären, dass BdB-Präsident Jürgen Fitschen auf der Verbands-PK in Washington ungewohnt herum lavierte, als das Thema der geplanten ABS-Käufe der EZB zur Sprache kam.

Geldpolitik

BdB – Deutsche Bank lag mit ihrem Einsatz für Kemmer richtig

Als Michael Kemmer 2010 vor allem auf Betreiben der Deutschen Bank zum Hauptgeschäftsführer des BdB berufen wurde, war das Kopfschütteln in der Community groß. Schon damals waren die Ermittlungen u.a. wegen Untreue im Zusammenhang mit dem Kauf der HGAA durch die BayernLB gegen den ehemaligen Chef der Münchener bekannt und der Ausgang des Verfahrens für manchen Beobachter keinesfalls so gewiss wie für die Rechtsabteilung der Deutschen Bank, die den Fall im Vorfeld intensiv geprüft haben dürfte.

Banken

BayernLB-Prozess im Juli vorbei?

Auf 80 Seiten hatte das Landgericht München bereits vor dem Prozess gegen ehemalige Vorstände der BayernLB wegen Untreue beim Kauf der HGAA eine Art Freispruch vorformuliert. Das Verfahren musste dann dennoch aufgenommen werden. An der grundlegenden Meinung hat sich bei Richter Joachim Eckert aber nichts geändert.

Geldpolitik

20. Deutscher Bankentag – Blick nach vorn

Schon der Veranstaltungsort für den 20. Deutschen Bankentag hätte das Umdenken einer ganzen Branche nicht besser symbolisieren können. Das BCC im ehemaligen Osten Berlins war eine gute, wenn auch nicht ganz freiwillige Wahl, wie uns Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer am Rande des „Familientreffens“ erläuterte. Der vor einigen Jahren modernisierte Gebäudekomplex, ulkiger Weise angrenzend an das noch zu DDR-Zeiten errichtete „Haus des Lehrers“, passt in seiner Schlichtheit einfach besser zur von den Umständen erzwungenen neuen Bescheidenheit der Banken als der prachtvolle Schinkel-Bau am Gendarmenmarkt, der für den Jubiläumsgipfel wegen terminlicher Überschneidungen diesmal nicht zur Verfügung stand.

Geldpolitik

Die drückenden Kosten der Bankenregulierung

Die deutschen Banken ächzen: Der Aufwand, um die unterschiedlichen Regulierungsmaßnahmen umzusetzen, kostet die Institute gut 9 Mrd. Euro jährlich. Besonders die indirekten Kosten strengerer Kapital- und Liquiditätsvorgaben drücken mit rd. 7 Mrd. Euro auf die Bücher. Eine Studie der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG besagt, dass die Ausgaben insgesamt 30% dessen ausmachen, was die Häuser in 2012 erwirtschaftet haben.

Versicherungen

…und Fitschen kriegt‘s ab

Jürgen Fitschen ist einer der wenigen Bankiers, die es noch gibt. Er musste sich im Gegensatz zu Josef Ackermann oder Anshu Jain nicht vom Saulus zum Paulus wandeln, sondern blieb einfach das, was er vor und auch während der Krise schon war, ein sich nicht vor Verantwortung drückender, moralisch integrer Bank-Manager.  Dieses Urteil würde der gesamte deutsche Mittelstand, der sonst überaus kritisch mit Banken umgeht, sofort unterschreiben.

Banken

Deutschland ist für Banken interessanter als vor der Krise

Die Wirtschaft ist nur so gut wie ihre Banken und umgekehrt. Ohne eine intakte Realwirtschaft ist erfolgreiches Banking nicht möglich und ohne funktionierende Banken kann es kein industrielles Wachstum geben. Daran erinnert gerne der Unternehmer und BDI-Präsident Ulrich Grillo, zuletzt auf einer BdB-Konferenz in Berlin. Und er hat Recht mit dieser Einschätzung.

Geldpolitik

Vergangenheit lähmt die Gegenwart

Die juristische Aufarbeitung vergangener, z. T. skandalöser Vorgänge in den Banken verstellt den Blick auf den Wandel, der sich, befeuert von der Regulierung, aber auch auf Grund von Selbstbeschränkungen in den Türmen zurzeit vollzieht. Politiker, die sich, wie Wolfgang Schäuble, routiniert der Medien bedienen, machen es den Banken schwer, Vertrauen zurück zu gewinnen. Sie verweisen permanent auf alte Sünden, die durchweg Jahre zurückliegen, deren Ahndung mit hohen Bußgeldern nach sich lang hinziehenden Ermittlungen der Aufsichtsbehörden aber die Schlagzeilen von heute bestimmt.

Geldpolitik

Bankenpräsident Fitschen – Schrumpfen ist keine Alternative

Auch nach dem Donnerwetter von EZB-Präsident Mario Draghi lässt sich Bankenpräsident Jürgen Fitschen mit seiner Kritik an den Dauerniedrigzinsen nicht beirren. Es werde so getan, als würde billiges Geld den Banken nutzen. Tatsächlich sei für die meisten Banken das Gegenteil der Fall, monierte der Deutsche Bank-Co-Chef im Anschluss an die Herbst-Klausur des BdB-Vorstands in Frankfurt.

Banken

Ex-LBBW-Chef Jaschinski kommt vor den Kadi

Jetzt ist es amtlich. Nach der einstigen Führungsriege der HSH Nordbank um Dirk Jens Nonnenmacher und der alten Vorstandscrew der BayernLB um Werner Schmidt und den derzeitigen Hauptgeschäftsführer des BdB, Michael Kemmer, müssen sich nun auch sieben ehemalige und amtierende Vorstände der LBBW wegen des Verdachts der Bilanzfälschung vor Gericht verantworten.

Geldpolitik

Gute Vorzeichen für verbesserte Konjunktur in Europa

Lockere Geldpolitik, niedrige Zinsen mit trotzdem immer noch stabilen Preisen, anziehende Nachfrage in den USA und allmählich auch in den Schwellenländern – die Voraussetzungen für eine sich in Deutschland und Europa belebende Konjunktur könnten nicht besser sein.

Abonnieren Anmelden
Zur PLATOW Börse