Vollkorrektur beim DAX-Neuling
Seit Anfang dieser Woche ist die Aktie von Covestro nun also endgültig im DAX gelistet. Der allgemein erwartete Aufschwung beim Aktienkurs blieb zunächst aber aus.
Seit Anfang dieser Woche ist die Aktie von Covestro nun also endgültig im DAX gelistet. Der allgemein erwartete Aufschwung beim Aktienkurs blieb zunächst aber aus.
In der Versicherungsbranche hat die aus Startup-Sicht steinalte Munich Re bei Maklern mit Blick auf die Digitalisierung einen besseren Ruf als das Insurtech-Unternehmen Lemonade, zitiert nicht ohne Stolz Vorstand Torsten Jeworrek aus einer aktuellen Umfrage.
Der Goldpreis hat seine große, 2011 gestartete Korrektur nach dem übertriebenen Anstieg zuvor längst überstanden. Für eine echte Trendwende nach oben muss nun aber noch der hartnäckige Widerstand im Bereich um 1 375 US-Dollar überwunden werden.
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Bei klirrender Kälte, aber strahlendem Sonnenschein empfing Carola Gräfin von Schmettow zur Bilanz-PK der HSBC Trinkaus. Bestens gelaunt zeigten sich dabei CEO und Vorstand. Zum einen, weil die britische Mutter HSBC endlich wieder wächst und so der kleinen Tochter nacheifere, wie es der Konzernsprecher augenzwinkernd formulierte. Mehr aber noch, weil die eigene Leistung auch 2017 wieder Kontinuität ausstrahlte. Im schwierigen Zinsumfeld sei es abermals gelungen, den Wachstumskurs fortzusetzen. Den wesentlichen Schub zum positiven Ergebnis gab indes aber ein Sondereffekt, der den Jahresüberschuss vor Steuern um 9,3% auf 251,3 Mio. Euro hob. Über den Verkauf unnötiger Beteiligungen flossen 35,6 Mio. Euro in die Kasse. Operativ ging es eher in Mini-Schritten voran. Die Erträge kletterten hier um 0,5% auf 779 Mio. Euro.
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In Stein gemeißelt scheint die Hackordnung zwischen Deutscher Bank und Commerzbank. Doch zumindest beim Aktienkurs befand sich die Commerzbank am Donnerstag kurzzeitig mit dem Branchenprimus auf Augenhöhe. Das war zwar vor allem der momentanen Schwäche der Deutschen Bank geschuldet, im Frankfurter Commerzbank-Tower wurde der kurzzeitige Gleichlauf dennoch mit süffisanter Genugtuung registriert.
Feste feiern konnten die Sparkassen schon immer. Doch mit dem großen Jubiläumsfestakt zum 100-jährigen Geburtstag der DekaBank hat Vorstandschef Michael Rüdiger zumindest für die Sparkassen-Organisation noch einmal neue Maßstäbe gesetzt.
Nun ist auch die letzte Hürde überwunden. Am 30.1. hat die Finanzaufsicht grünes Licht für die Berufung von Matthias Hach in den Vorstand der Comdirect Bank AG gegeben. Bisher war er zuständig für den Bereich Brokerage und wird künftig im Vorstand die Segmente Marketing und Vertrieb verantworten.
Etwas ärgerlich war aus unserer Sicht, dass die die Aktie der Commerzbank zuletzt zu den wenigen Titeln im DAX gehörte, die sich weiterhin positiv entwickelten. Ende der vergangenen Woche mussten wir bei dem Finanztitel eine durchaus beeindruckende relative Stärke in dem insgesamt recht schwachen Marktumfeld konstatieren.
Unbeirrt von Regulierung und Niedrigzins drückt CEO Arno Walter aufs Wachstumstempo. Dabei hat der Chef der Commerzbank-Tochter Comdirect ein wesentliches Ziel vor Augen: Erste Adresse für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren in Deutschland zu werden. Die Ende 2015 eingeleitete Digitalisierungsstrategie, inkl. der Effekte aus dem Erwerb der Onvista Bank, schlagen sich immer besser in den Zahlen nieder. Seitdem stieg das betreute Kundenvermögen von 65 Mrd. auf jetzt 91,4 Mrd. Euro, wovon allein im vergangenen Jahr neben 221 000 neuen Kunden (3,34 Mio. Kunden insgesamt) 15,6 Mrd. Euro dazukamen.
Zum ersten Mal rückt ein Deutscher an die Spitze des Kontrollgremiums der Sozietät Hogan Lovells. Zum 1.5.18 übernimmt der Hamburger Partner Leopold von Gerlach den Vorsitz vom Londoner Partner Nicholas Cheffings, der nach zwei dreijährigen Amtszeiten nicht erneut kandidieren konnte.
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Der allgemeine Anlage-trend von Privatkunden hin zu Indexfonds macht auch vor der Commerzbank nicht Halt. So hat die zweitgrößte deutsche Filialbank ihr Fondsangebot ausgebaut und bietet seit diesem Jahr aktiv gemanagte Multi-Asset-Fonds, die ausschließlich ETFs und Indexfonds einsetzen, an.
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Eine ähnliche Situation wie bei Nordex zeigt sich auch bei der Commerzbank, wobei die Erholung nach dem Absturz hier schon deutlich weiter fortgeschritten ist.
Umgeben von Baustellen und wenig einladend wirkt die Kreuzung zwischen der Großen Gallusstraße und der Neuen Mainzer Straße, über die sich unter der Woche eine stete Blechlawine durch das Frankfurter Bankenviertel schiebt. Doch genau an dieser Kreuzung, davon ist zumindest GEG-Chef Ulrich Höller fest überzeugt, soll schon in ein paar Jahren das neue Herz des Frankfurter Bankenviertels schlagen.
Schneller als erwartet scheint der Vorschusslorbeer zu welken, der Deutsche Bank-Chef John Cryan bei seinem Amtsantritt vor zweieinhalb Jahren zuteil wurde. Mit der nicht ganz unerwarteten Gewinnwarnung im Gefolge der US-Steuerreform sowie abermals eingebrochenen Erträgen im Investmentbanking sind auch die letzten Hoffnungen auf einen versöhnlichen Jahresausklang 2017 endgültig zerstoben. Nun schon das dritte Jahr in Folge muss die Deutsche Bank unterm Strich einen Verlust ausweisen.
In der deutschen Finanzbranche gehen bis 2020 und darüber hinaus durch Digitalisierung (Commerzbank), Regulierung (MiFID II), Restrukturierungen (Deutsche Bank) und Fusionen (Postbank) zigtausende Jobs verloren, während die führenden Kanzleien und Beratungshäuser, allen voran KPMG, PwC, EY und Deloitte, weltweit, aber auch in Deutschland in großem Stil einstellen. So haben die „Big Four“ in Prüfung und Consulting allein hierzulande 6 800 neue Jobs geplant.
Der Nebenwerteindex SDAX konnte im abgelaufenen Jahr mit einem Plus von rund 25% überdurchschnittlich stark zulegen. Mit dazu beigetragen hat die Aktie von SGL Carbon, die sogar um gut 36% gestiegen ist. Im Jahresverlauf sah es allerdings noch deutlich besser aus. Beim Mitte September markierten Hoch war das Kursplus mehr als doppelt so hoch. Trotz der anschließenden Korrektur ist der Aktie des Kohlefaserspezialisten 2017 wahrscheinlich die langfristige Bodenbildung gelungen.
Seit der Möbelgigant Steinhoff mögliche Bilanzmanipulationen beichten musste, gibt es für den Aktienkurs kein Halten mehr. Von gut 3 Euro ist der Titel seither auf aktuell gerade noch 30 Cent abgestürzt. Auch die Anleihekurse des mit mehr als 10 Mrd. Euro hoch verschuldeten Unternehmens liegen am Boden.
Seit der Übernahme der Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank werden in Deutschland mit der Landwirtschaftlichen Rentenbank, der NRW.Bank sowie der L-Bank auch drei Förderinstitute direkt von der EZB überwacht. Damit unterliegen die Förderbanken den gleichen umfangreichen Berichtspflichten wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank, obwohl ihre Geschäftsmodelle als deutlich weniger riskant gelten.
Crunch-Time im Bieterrennen um die HSH Nordbank. Voraussichtlich im Januar werden die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg ihren Favoriten für die HSH Norbank-Übernahme küren und zu Exklusiv-Verhandlungen laden. Die besten Karten dürfte dabei die Bietergemeinschaft aus Cerberus und J.C. Flowers, der bereits an der HSH beteiligt ist, haben.
Im jüngsten Banken-Stresstest 2016 haben die Geldinstitute besser abgeschnitten als in der Untersuchung zwei Jahre zuvor. Aus Sicht der Firmenkunden ist das auch gut so.
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