DekaBank – Zinsschub übertüncht schwaches Fondsgeschäft
Schon wieder schraubt Georg Stocker seinen Gewinn-Ausblick für das laufende Jahr kräftig nach oben.
Schon wieder schraubt Georg Stocker seinen Gewinn-Ausblick für das laufende Jahr kräftig nach oben.
Noch traut sich niemand, öffentlich zu sprechen. Im Hintergrund nehmen Vorstände von Banken und Versicherungen uns gegenüber aber kein Blatt mehr vor den Mund.
Die EZB argumentiert in einer neuen Studie, dass ein wichtiges Rezessionssignal aktuell weniger Aussagekraft hat. Gemeint ist die Zinskurve, die die Renditen am Anleihemarkt über alle Laufzeiten hinweg abbildet. Normalerweise sind die längerfristigen Zinsen höher als die kurzfristigen. Aktuell ist dies aber schon seit einiger Zeit umgekehrt und die Zinskurve ist invers. Das gilt für Deutschland, aber auch für die USA.
In der Sparkassen-Organisation gelten Krypto-Assets immer noch als ein höchst suspektes Anlageinstrument. Wenn etwas schon Kypto heißt, kann das nichts für den gemeinen Sparkassen-Kunden sein, so die Denke. Der DSGV hat den Handel mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin sogar mit einem Bannstrahl belegt, um die Sparkassen-Kunden vor „unkalkulierbaren Risiken zu schützen“.
Während sich die Deutsche Bank mit der Postbank-IT herumärgert und Helaba und Nord/LB ihre Kernbanksysteme modernisieren müssen, hat die DekaBank in den letzten Jahren einiges richtig gemacht und kann sich um Zukunftsthemen wie KI und Cloud kümmern. Im Fokus steht der S-Invest Manager (SIM), der den Vertrieb von Wertpapieren über Sparkassen einfacher gestalten soll.
Am 14.11. stellt die DekaBank ihre Q3-Zahlen vor. Gut möglich, dass die erst im August von 500 Mio. auf über 800 Mio. Euro wirtschaftliches Ergebnis angehobene Jahresprognose dann schon wieder Makulatur ist.
Johannes Hermanns (54) ist zum Geschäftsführer der Deka Immobilien Investment bestellt worden. Er folgt auf Ulrich Bäcker (62)., der noch den Umzug ins „Four“ betreut und dann in den Ruhestand geht. Hermanns ist seit 10 Jahren Leiter Immobilienmanagement Deutschland bei Deka.
Die Deutschen bleiben ein Volk der Sparer. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts stieg die Sparquote im ersten Halbjahr 2023 leicht auf 11,3%, nach 11,2% im Vorjahr. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit in der Spitzengruppe. In der Schuldnernation USA betrug die Sparquote im vergangenen Jahr lediglich 3,7% und auch in Österreich waren es nur 8,8%.
Folgt auf 25 Jahre „Geld wechseln“ jetzt ein Desaster? Das „Trianon“ steht wieder zum Verkauf. Dem Finanzierungskonsortium um ING und den Eigentümern droht ein Millionengrab. Aktuell hören wir aus Insiderkreisen von unbestätigten Schock-Angeboten von unter 100 Mio. Euro.
Aus dem Gesellschafterkreis der dwpbank wird uns zugetragen, dass angeblich nach einem Nachfolger für Heiko Beck gesucht wird.
Die Botschaft dürfte vielen Sparkassenvorständen gar nicht gefallen haben. Doch wenige Monate vor seinem Abschied als oberster Sparkassen-Lobbyist müsse er nun nicht mehr „allzu viel diplomatische Rücksicht“ nehmen, kündigte DSGV-Präsident Helmut Schleweis gleich zu Beginn seiner wohl letzten großen Grundsatzrede auf der internen „NXT-Zukunftskonferenz“ der DekaBank in Frankfurt an.
Hotels und hotelähnlichen Betriebe in der EU verbuchten im ersten Halbjahr 2023 mehr als 795 Mio. Übernachtungen, das entspricht annähernd dem Vorkrisenniveau, resümiert die DekaBank. Auch die internationale Nachfrage habe sich weiter erholt.
Die monatlichen Zahlen sind trügerisch, auch die neuesten mit einer „4“ vor dem Komma, weil sie zu einer statischen Betrachtung verleiten und Warnsignale struktureller Art übersehen werden. Inflation ist aber ein sehr dynamischer und vor allem hartnäckiger Prozess, der keinen Lebensbereich verschont.
Kooperationen von konventionellen Kreditinstituten und Fintechs sind heutzutage weit verbreitet.
Die Investoren sind verunsichert, weil sie das in vielen Jahren mit niedrigen Zinsen und politischer Stabilität vertraute Terrain verlassen müssen, um die Inflation zu schlagen und Rendite zu erzielen.
Während anderswo Kostenprogramme und IT-Probleme die Agenda dominieren, hat die DekaBank bei Digital-Themen gefühlt die Spendierhosen an. Über 100 Mio. Euro steckt Georg Stocker 2023 in Digitalisierung.
Investoren sind verunsichert, weil sie das in vielen Jahren mit niedrigen Zinsen und politischer Stabilität vertraute Terrain verlassen müssen, um noch ausreichend Rendite zu erzielen. Das gilt für vermögende Private ebenso wie für Stiftungen.
Der deutsche Depotbanken-Markt ist eine ganz eigene Welt. Finanz-Giganten wie UBS (0,27% Marktanteil nach verwahrtem Fondsvolumen) oder Commerzbank (0,015%) sind dort kaum mit der Lupe sichtbar, während Namen wie BNP Paribas (23,7%) und State Street (13,7%) zu den Riesen zählen.
Wie berichtet, erwägen die öffentlich-rechtlichen Eigentümer der dwpbank (je 20% Sparkassenverbände Westfalen und Rheinland, je 3,75% BayernLB und Helaba, 2,5% DekaBank), ihre Anteile unter dem Dach der Deka zu bündeln.
Am Dienstag werden Uwe Fröhlich und Cornelius Riese ihre Halbzeit-Bilanz präsentieren. Verstecken müssen sich die DZ Bank-Chefs nicht. Trotz sehr guter Zahlen bei Deutscher Bank (3,3 Mrd. Euro), BayernLB (877 Mio. Euro), LBBW (691 Mio. Euro) und DekaBank (691 Mio. Euro) dürften die Genossen mit sicherem Abstand vor der Commerzbank (1,1 Mrd. Euro) auf Platz zwei landen.
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