Cyber-Angriffe – Trügerische Ruhe
Infolge des russischen Angriffskriegs hat sich die Gefahr von Cyber-Angriffen, etwa durch pro-russische Hackergruppen, seit 2022 nochmals erhöht.
Infolge des russischen Angriffskriegs hat sich die Gefahr von Cyber-Angriffen, etwa durch pro-russische Hackergruppen, seit 2022 nochmals erhöht.
Wenn es um Debt for Nature-Swaps geht, ist schnell viel Geld im Spiel. Über 100 Mrd. US-Dollar an Schulden in den Entwicklungsländern könnten so freigesetzt werden, schreiben Experten des Internationalen Instituts für Umwelt und Entwicklung in einer aktuellen Analyse. Der Mechanismus ist kompliziert.
Wenig Aufhebens macht die Deutsche Bank um die Ergebnisse des diesjährigen US-Stresstests der Fed. Dabei hat die US-Tochter des deutschen Branchenprimus mit einer harten Kernkapitalquote von 14,5% im Negativszenario den Stresstest souverän bestanden.
Das Projekt ist mehr als ambitioniert. Mit einem eigenen paneuropäischen Bezahlsystem wollen die hinter der European Payments Initiative (EPI) stehenden Banken die Vorherrschaft der amerikanischen Payment-Riesen um Paypal, Apple Pay, Visa und Mastercard brechen.
Die Nord/LB verkauft ein Flugzeugfinanzierungs-Portfolio von knapp 1,7 Mrd. Euro an die Deutsche Bank, der Rest des Flugzeug-Geschäfts wird ebenso wie bei der Helaba abgebaut.
Die Deutsche Bank reduziert die Zahl ihrer externen Berater drastisch. Privatkunden-Vorstand Claudio de Sanctis will damit Kosten sparen, erklärte er gegenüber der „Financial Times“.
Es wäre ein spektakulärer Doppelschlag, mit dem die niederländische ABN Amro in Deutschland den beiden Wealth Management-Platzhirschen Deutsche Bank und Commerzbank die Marktführerschaft in diesem Segment streitig machen würde.
Auffallend still war es zuletzt im Eigentümer-Streit um den Expansionskurs von Nord/LB-Chef Jörg Frischholz geworden. Auch das leidige Thema einer möglichen Ausgliederung der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) aus der Nord/LB wurde auf Ende des Jahres vertagt.
Deutsche Bank-Chef Christian Sewing dürfte die Worte von EU-Kommissarin Mairead McGuinness mit Freude vernehmen. Nur wenige hundert Meter von den Glastürmen der Deutsche-Bank-Zentrale entfernt verkündete sie am Dienstag auf einer Konferenz in der EZB, was die europäische Bankenlobby zuletzt immer lauter gefordert hatte.
Sicheres Identitätsmanagement, etwa beim digitalen Onboarding oder Unterschreiben, ist im Internetzeitalter vor allem für die Kreditwirtschaft eine Bringschuld. 2018 startete Verimi (verify me) entsprechend hoffnungsfroh als Multi-Joint-Venture, an dem sich anfänglich auch Sparkassen, Genossenschaftsbanken und die Deutsche Bank beteilig-ten. Die weitere Entwicklung zeigt, wie schwierig dieser Wachstumsmarkt zu beackern ist.
Auf einer internen Onlineveranstaltung haben HAL-Vormann Michael Bentlage und Hans Hanegraaf, Deutschlandchef von ABN Amro, gestern den HAL-Mitarbeitern die vor gut einer Woche bekanntgegebene Übernahme der deutschen Privatbank durch die Holländer erklärt.
Mit Argusaugen beobachtet der Bankenverband die aktuelle Diskussion in den USA über die Umsetzung der internationalen Basel III-Reform.
Die „Highrise-Study Frankfurt“ von Cushman & Wakefield (C&W) greift ein anscheinend in Vergessenheit geratenes Thema auf. PLATOW fragte sich schon vor 25 Jahren, wie sich „Hightech-5%-Türme“ bei einer technischen Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren rechnen sollen.
Am 13. März hat das EU-Parlament die erste Verordnung zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (KI-Verordnung, KIV) verabschiedet.
US-Finanzministerin Janet Yellen richtete jüngst eine eindringliche Warnung an die europäischen Banken. Die Tätigkeit in Russland berge ein „enormes Risiko“. Und: „Wir denken über eine mögliche Verschärfung unserer Sanktionen gegen Banken nach, die in Russland Geschäfte machen.“
Das Versprechen der European Payment Initiative (EPI) ist simpel: Mit nur wenigen Klicks sollen Millionen von Bankkunden in Sekunden Zahlungen durch ganz Europa schicken können. Möglich machen soll das Wero, die digitale Geldbörse von EPI, einer pan-europäischen Initiative aus 14 Banken und zwei Acquirern, darunter die Sparkassen, die Volksbanken und die Deutsche Bank.
Es kommt nicht allzu häufig vor, dass die Commerzbank ihrem Erzrivalen Deutsche Bank eins auswischen kann.
„Russland beschlagnahmt Vermögen deutscher Großbanken“ titelten viele Zeitungen. Tatsächlich wurden Vermögenswerte der Deutschen Bank (238 Mio. Euro), der Commerzbank (rd. 94 Mio. Euro) und der italienischen UniCredit (463 Mio.) eingefroren.
Als Deutsche Bank-Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis im vergangenen Sommer seinen Beritt neu sortierte, wunderte sich so mancher, dass in dem Organigramm der Name Philipp Gossow nicht mehr auftauchte.
Die Zahlen sind eindrücklich. Im Jahr 2004 gab es in Deutschland 2.401 Banken – im vergangenen Jahr waren es 1.403. Die Zahl schrumpfte 2023 um netto 55 Institute, wie aus dem neuen Bericht hervorgeht, den die Bundesbank diese Woche veröffentlicht hat. Der Rückgang war vor allem auf 52 Fusionen zurückzuführen.
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