DKB

1. März 2017 Banken

LBBW – Kaum Neustart mit Neske

Seit acht Monaten ist Rainer Neske im Vorstand der LBBW, seit vier Monaten ihr Chef. Keine lange Zeit, um im Lager der Öffentlich-Rechtlichen anzukommen. Mit klaren Ansagen hielt sich der ehemalige Vorstand der Deutschen Bank bei seiner ersten Bilanz-PK denn auch zurück, niemand soll verschreckt werden.

14. November 2016 Banken

BayernLB – DKB dominiert im Q3

Am morgigen Donnerstag wird die BayernLB die Zahlen für die ersten neun Monate vorstellen. Das Vorjahresergebnis von 574 Mio. Euro vor Steuern soll noch einmal leicht übertroffen worden sein. Die für das Gesamtjahr aufgestellte Prognose (mittleres dreistelliges Mio.-Ergebnis) hat Vormann Johannes-Jörg Riegler damit sicher in der Tasche. Zwar wird im Q4 noch die Risikovorsorge bestückt.

10. November 2016 Geldpolitik

DKB/ING-DiBa – Kundenzuwachs hält unvermindert an

Die Deutsche Kreditbank (DKB) und die ING-Diba haben derzeit leichtes Spiel. Ohne großen Vertriebs- und Marketingaufwand laufen die Kunden den beiden größten deutschen Direktbanken die Bude ein. Stein des Anstoßes sind die in letzter Zeit gestiegenen bzw. neu eingeführten Girokontogebühren für Privatkunden bei Banken mit Filialnetz.

19. September 2016 Geldpolitik

Banken und Fintechs – Kooperation trotz Regulierung?

Kooperationen, Beteiligungen oder eigene Technologielabore: Fintechs sind inzwischen in sämtlichen Geschäftsbereichen der Banken zu finden. Nehmen Banken oder andere regulierte Finanzinstitute Leistungen von Fintech-Unternehmen in Anspruch, gilt es oft nicht nur kulturell große Distanzen zu überwinden. Häufig bleibt die Enttäuschung, wenn es Fintechs nicht gelingt, problemlos unter das regulatorische Regime der Bank zu schlüpfen. Für Daniel Walter der Kanzlei Osborne Clarke sind daher komplexe Lösungen erforderlich, die eine gesunde und erfolgsversprechende Zusammenarbeit zwischen Fintech und Bank ermöglichen.

7. September 2016 Banken

DKB und ING DiBa verzeichnen hohe Zuwächse bei Girokonten

Aus Verärgerung über die Einführung von Gebühren bei bisher kostenlosen Girokonten (s. PLATOW v. 22.8.) wechseln derzeit offenbar viele Postbank-Kunden zur Konkurrenz, wie eine PLATOW-Recherche ergeben hat. Ohnehin sei das Girokontowachstum bei der ING DiBa in diesem Jahr deutlich stärker als in den Vorjahren, sagte uns ein Sprecher. In den letzten Wochen hätte es jedoch an Spitzentagen fast 2 000 Girokonto-Eröffnungen gegeben.

15. August 2016 Allgemein

BayernLB vor starkem Halbjahr

Die BayernLB stellt am Donnerstag das Ergebnis für das erste Halbjahr vor. Wie wir hören, liegt der Wert nur leicht unter dem Vorjahr, als 433 Mio. Euro vor Steuern verdient wurden. Vormann Johannes-Jörg Riegler wird seine Prognose für das Gesamtjahr (mittlerer dreistelliger Millionen-Betrag) demnach bestätigen, allerdings wohl nicht weiter konkretisieren. Besonders stark läuft es im Immobiliengeschäft.

4. August 2016 Geldpolitik

BayernLB – Vormann Riegler dreht weiter an der Kostenschraube

Der BayernLB geht es so gut wie seit Jahren nicht: Der Stresstest wurde mit Bravour überstanden, das EU-Verfahren hat beste Chancen nach einer bald wohl erneut möglichen Rückzahlung von Kapitalhilfen an den Freistaat Bayern weit vor der Zeit abgeschlossen zu werden und dann gab es letzte Woche auch noch eine Auszeichnung als Qualitätsführer im Mittelstandsgeschäft. Auch die Halbjahreszahlen (Vorstellung am 18.8.) sollen sehr stark sein, was auch wieder an der Direktbanken-Tochter DKB liegt, die aber beim Kundenwachstum etwas schwächeln soll.

4. August 2016 Geldpolitik

Banken nutzen Einzelhandel vermehrt als Dienstleister

Mit der jüngsten Ankündigung der Deutschen Kreditbank (DKB), künftig mit dem Berliner Startup Barzahlen.de kooperieren zu wollen, hat sich der Trend der Verlagerung von Bankdienstleistungen hin zum Einzelhandel noch einmal beschleunigt. Fast zwei Drittel der Supermärkte und die Hälfte aller SB-Warenhäuser bieten ihren Kunden hierzulande bereits die Auszahlung von Bargeld im Rahmen eines Einkaufs an. In vielen Supermärkten ist gar die Bezahlung von Rechnungen bereits möglich.

16. Juni 2016 Banken

BayernLB hat Oberwasser

Bis zu den Halbjahreszahlen der BayernLB ist es noch etwas hin. Dabei ist nicht damit zu rechnen, dass Vorstandschef Johannes-Jörg Riegler seine bewusst vage gehaltene Gewinnprognose für 2016 konkretisiert, wonach im laufenden Jahr ein dreistelliger Mio.-Gewinn vor Steuern zu erwarten ist (Vj.: 640 Mio. Euro). Dennoch ist die Bank nach weitgehend abgeschlossener Sanierung jetzt wieder mit breiter Brust unterwegs.

19. Mai 2016 Geldpolitik

Schöne neue Bezahlwelt

Mit der Abschaffung des 500-Euro-Scheins durch die EZB ist in Deutschland die Diskussion ums Bargeld neu entbrannt. Die Republik ist gespalten: Vielen Deutschen ist das bargeldlose Bezahlen nicht geheuer – schon gar nicht mit dem Smartphone.

13. April 2016 Geldpolitik

BayernLB rechnet bis Jahresende mit Abschluss des EU-Verfahrens

Bei EZB und EU-Kommission ist die BayernLB im Gegensatz zu früher und auch im Vergleich zu anderen Landesbanken wie der HSH Nordbank dem Vernehmen nach heute wohl gelitten. Das Geschäftsmodell steht mit Immobilien, Corporates und der Direktbank-Tochter DKB auf drei stabilen und zuletzt durchaus erfolgreichen Säulen.

16. März 2016 Geldpolitik

BayernLB – Sparkassen dürfen von Dividende träumen

Die Chancen der BayernLB, das bis 2019 terminierte EU-Verfahren möglicherweise schon 2016 abzuschließen, stehen nicht schlecht. Zuletzt zeigte sich sogar die EZB bei der Geschäftsmodellprüfung positiv überrascht, so ein sichtlich stolzer Johannes-Jörg Riegler am Rande der Bilanz-PK. Die größte Hürde im EU-Verfahren ist die noch ausstehende Rückzahlung von 2,3 Mrd. Euro Staatshilfe an den Freistaat. 1,3 Mrd. Euro davon sind für dieses Frühjahr fest eingeplant.

7. März 2016 Banken

BayernLB legt in Q4 noch eine kleine Schippe drauf

Die BayernLB, die am 17.3. ihre Bilanz für 2015 vorstellt, hat nach unseren Informationen im vierten Quartal nur noch wenig zugelegt. Grund dafür ist die sehr niedrige Risikovorsorge, die Vormann Johannes-Jörg Riegler erst im letzten Viertel etwas aufgestockt hat (s. PLATOW v. 20.11.). In absoluten Zahlen fallen die Rückstellungen indes immer noch gering aus, so dass die Bank für 2015 wohl auf ein Ergebnis vor Steuern von rund 650 Mio. Euro kommt. Damit liegen die Münchener in etwa auf Höhe des Vorjahres, als im Kerngeschäft 669 Mio. Euro verdient wurden, der Abbau der Altlasten (MKB, Heta) insgesamt aber einen Verlust vor Steuern von -348 Mio. Euro verursacht hatte. Negative Sondereffekte gab es 2015 fast keine, nicht zuletzt dank des geschickten Verkaufs der zinsgeplagten LBS Bayern an die Sparkassen durch Rieglers Vorgänger und heutigen Oberaufseher, Gerd Häusler.

18. November 2015 Banken

BayernLB im Q3 – Befreit, aber nicht sorgenfrei

Die BayernLB hat sich mit einem starken Q3-Ergebnis und der Bereinigung fast aller Altlasten endgültig zurückgemeldet im Kreis der Landesbanken, die auch nach der Finanzkrise über ein überzeugendes Geschäftsmodell verfügen. Im Kerngeschäft sprang das Ergebnis vor Zinsen um 44% auf 724 Mio. Euro, insgesamt kommen die Münchener auf 574 Mio. Euro vor Steuern.

16. November 2014 Banken

BayernLB – Altlasten überschatten operative Fortschritte im Q3

Die Quartalszahlen, die BayernLB-Vormann Johannes-Jörg Riegler am heutigen Montag vorstellt, machen deutlich, dass die Bank operativ durchaus wieder in der Spur ist. Während bei anderen Häusern das Zins- und Provisionsergebnis einknickt, ist es bei der BayernLB dank eines ordentlichen Kundengeschäfts stabil. Treiber sind vor allem das Immobiliensegment, wo das Neugeschäft in diesem Jahr auf gut 3 Mrd. Euro zuläuft und die DKB, die inzwischen auf 3 Mio. Kunden kommt.

16. Oktober 2014 Geldpolitik

BayernLB mit starkem Q3

Die BayernLB hat das dritte Quartal dem Vernehmen nach deutlich besser abgeschlossen als im Vorjahr. Dies war am Rande der PK zur gerade eingereichten Verfassungsklage gegen das vom österreichischen Parlament verabschiedete HGAA-Sanierungsgesetz zu hören. Im Q3 2013 hatte die Bank vor Steuern 54 Mio. Euro verdient, darin enthalten war eine Belastung in Höhe von 64 Mio. Euro aus dem Verkauf der bulgarischen MKB-Tochter Union Bank.

21. August 2014 Geldpolitik

BayernLB – Jetzt kommt der Feinschliff

Die Erleichterung war groß, als Eigentümer und Vorstandschef der BayernLB vor wenigen Wochen den Verkauf der ungarischen Tochter MKB bekanntgaben. Die 2 Mrd. Euro, die das Ost-Abenteuer dann insgesamt gekostet haben wird und das 2014 noch einmal zu einem IFRS-Verlust führen wird (s. Brief v. 3.7.), gliedern sich ein in eine Reihe von geschäftspolitischen Entscheidungen, die allesamt (wenn auch nicht immer selbst verschuldet) schief gegangen sind.

25. Mai 2014 Allgemein

BayernLB mit starkem Q1

Wenn am heutigen Montag Johannes-Jörg Riegler das Zahlenwerk der BayernLB vorstellt, sind dies eigentlich Ergebnisse, die noch sein Vorgänger Gerd Häusler erwirtschaftet hat, der die Bank bis zum 31.3. führte und im Herbst an die AR-Spitze wechselt. Nach einem durch hohe Abschreibungen auf die MKB verhagelten Q4 ist der Start ins neue Jahr geglückt. Das Ergebnis vor Steuern erreicht im (traditionell starken) ersten Quartal, wie wir vorab hören, etwa den Wert des Vorjahres, als nach IFRS 156 Mio. Euro verdient wurden. Die BayernLB profitiert einmal mehr von ihrer Verwurzelung in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands, was sich nicht zuletzt in einer niedrigen Risikovorsorge spiegelt.

1. August 2013 Immobilien

Sportliche TAG-Anleihe innerhalb von Stunden platziert

Am vergangenen Montagmorgen kam die Info der TAG Immobilien, eine Unternehmensanleihe im Volumen von 200 Mio. Euro zu begeben. Am Montagabend war die überzeichnete Platzierung auch schon vorbei. Am Dienstag gab es noch 5 Mio. Euro für Retailkunden zu zeichnen. Wir fanden Anleihe und Ankündigung durchaus sportlich im üblichen Stil des jungen TAG-Vormannes Rolf Elgeti.

28. März 2013 Immobilien

Gewerbliche Wohnungsinvestments erreichen 5-Jahres-Spitze

2012 erreicht lt. Jones Lang LaSalle (JLL) mit einem Transaktionsvolumen von 11,1 Mrd. Euro ein neues 5-Jahres-Hoch. Insgesamt wechselten ca. 200 000 Wohnungen die Besitzer. Verglichen mit dem Vorjahr mit 6,6 Mrd. Euro stieg das Transaktionsvolumen damit um fast 70%. Die Zahl der gehandelten Wohnungen legte um 30% zu. Fast 5,1 Mrd. Euro wurden mit fünf Großtransaktionen mit jeweils über 10 000 Wohnungen umgesetzt. Die DKB Immobilien (25 000 Wohnungen), das BauBeCon-Portfolio (23  500), das „Hawk“-Portfolio (21 600), das Wohnportfolio der LBBW (21 500) und die Wohnungen der TLG (11 500) fanden Investoren. Die Landesbanken Baden-Württembergs und Bayerns zwangen wettbewerbsrechtliche Auflagen, ihre Bilanzen zu verkürzen. Sie fanden sich auf der Verkäuferseite. Darüber hinaus nutzten Gläubigerbanken das gute Umfeld für Wohninvestments, um notleidende Portfolios zu veräußern. Das Bundesfinanzministerium nutzte die anziehende Nachfrage nach Wohnungen, um sich u.a. von der TLG Wohnen zu trennen.

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