Deutsche Bank – De Sanctis pusht Privatkundenbank
Noch bis in die 1990er-Jahre war die Deutsche Bank führend im Geschäft mit Privatkunden.
Noch bis in die 1990er-Jahre war die Deutsche Bank führend im Geschäft mit Privatkunden.
Christian Sewing, James von Moltke und Stefan Hoops – drei Namen, die Zweierlei eint: sie sind alle Deutschbanker und führen die Gehalts-Rankings in der deutschen Wirtschaft wie selbstverständlich an.
Das hätten sich Alexander und Christian, die Erben von Karl Birkenstock, nicht träumen lassen, als sie die Mehrheit ihres damals mit rd. vier Milliarden Euro bewerteten Unternehmens Anfang 2021 an Bernard Arnault, den lt. „Forbes“ aktuell reichsten Mann der Welt, verkauften.
Laut „FT“ steht DWS im Greenwashing-Skandal vor einer 21 Mio. US-Dollar Verständigung mit den amerikanischen Behörden – hinzu kommen wohl 39 Mio. Dollar an Rechtskosten. Die Deutsche Bank-Tochter hat wohl beim Anteil ihres ESG-Vermögens geschummelt.
Die BaFin hat ein Merkblatt zum Zuordnungsansatz veröffentlicht. Die Anwendung ist freiwillig, aber sinnvoll. Die Aufsicht gewährt die Möglichkeit, den Zuordnungsansatz mit den produktbezogenen Informationspflichten gemäß Art. 8 bis 11 EU-Offenlegungsverordnung (SFDR) zu kombinieren.
Der weltgrößte Asset Manager BlackRock steht, was immer er tut, im Rampenlicht und zieht Kontroversen auf sich. Das gilt im Übrigen auch für die beiden von deutscher Warte aus wichtigsten Adressen Pimco/AI und DWS, wo Allianz resp. Deutsche Bank das Zepter schwingen. Einmal war es der Skandal um ehemalige Portfoliomanager von Hedgefonds-Strategien, das andere Mal der Vorwurf des Greenwashings.
Eine über viele Jahre verwöhnte Branche jammert, aber auf hohem Niveau.
Amundi, der große Vermögensverwalter aus Frankreich, zieht vergleichsweise unspektakulär seine Kreise und liefert derzeit das Kontrastprogramm zur DWS.
Anders als erhofft, hat der teure Abschied von Asoka Wöhrmann der DWS keine Ruhe gebracht. Im Gegenteil: Von der Staatsanwaltschaft Frankfurt, die wegen möglichen Anlagebetrugs ermittelt, kämen immer neue Anforderungen, angeblich soll sogar die Drohung einer weiteren Durchsuchung im Raum stehen.
Junge Asset Manager reiben sich die Augen. Sie erleben etwas, was sie in ihrer Berufslaufbahn, die geprägt war von stets extrem niedrigen Zinsen, bisher so noch nicht gesehen haben.
Das Platzen der Immobilienblase in den USA der 1990er-Jahre war unüberhörbar laut. Trotzdem türmte sich seither allein in der US-Gewerbeimmobilienbranche ein Wert von 5,6 Bio. US-Dollar auf. Aufgrund steigender Leitzinsen, sinkender Immobilienpreise sowie einer nachlassenden Nachfrage nach Büroimmobilien droht erneut eine Blase zu platzen, warnen amerikanische Fondsmanager. Mit Folgen: Bereits im Q1 verschärften US-Banken ihre Kreditstandards für Gewerbeimmobilien ohne Lockerungen.
Für Aufsehen sorgten diese Woche die „FAZ“ (am 13.6.) und einen Tag später die ehrwürdige „BöZ“. Beide Blätter schalteten sich ein in die vor der HV der DWS (s. unseren gesonderten Bericht) mal wieder Wellen schlagende Diskussion über die Angemessenheit von Gehältern in der Finanzindustrie.
Als Chuka Umunna im April 2021 seine Rolle als erster Head of ESG für die EMEA-Region bei JP Morgan überhaupt antrat, war für Außenstehende noch nicht ganz klar, was genau das eigentlich bedeutet.
Nicht oft poltert es derartig auf einer Hauptversammlung wie am Donnerstag (15.6.) bei der Deutsche Bank-Fondstochter DWS. Und dann auch noch auf der letzten für Karl von Rohr als AR-Vorsitzender (Wiederwahl in AR: 91,7%).
Europas Aufsichtsbehörden haben Anleger erneut vor den Risiken von Greenwashing im Finanzsektor gewarnt.
Mit Wirkung zum 5. September wird Friederike Rotsch neue General Counsel der Deutschen Bank. Sie folgt damit auf Karen Kuder, die Ende vergangenen Jahres als Chief Administrative Officer zur DWS wechselte.
Die BIIS-Tagung „Immobilienfonds 2023“ zeigte mit über 300 Bewertungsprofis, Investoren und Asset Managern eine hohe Präsenz der Fondsszene. Im Fazit wurde klar, dass die Manager der offenen Publikums-Immobilienfonds sich auf der sicheren Seite sehen.
Eher ein künftiger Kandidat für die Rubrik „Was macht eigentlich…“ als für die Top-Personalmeldungen des Tages schien Asoka Wöhrmann nach seinem turbulenten Abgang bei der DWS im vergangenen Sommer zu sein. Dass er nun stattdessen Wolfgang Egger, den Gründer des Augsburger Immobilienkonzerns Patrizia, als CEO ablöst, hätten wohl die wenigsten erwartet.
Viel wird über die Neuausrichtung des Deutsche Bank-Vorstands gemäkelt. Uns überzeugt sie. Das Institut muss auf allen Kontinenten und in allen Sparten noch stärker wachsen, die Kosten runterfahren und darf sich keine neuen Skandale durch Kontrollverlust erlauben.
In Texas, dem Öl- und Fracking-Staat, tobt ein erbitterter ideologischer Streit um Nachhaltigkeit, der bereits auf die Fondsindustrie überschwappt und worüber die „BöZ“ berichtet. Er hat die Branche bereits in zwei Lager, jeweils angeführt von BlackRock und Vanguard, gespalten.
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