Europäische Zentralbank (EZB)

Geldpolitik

EZB-Käufe zeigen auch am Primärmarkt Wirkung

Die Versteigerung neuer drei-, sieben- und zehnjähriger Anleihen Italiens am Dienstag, an der sich die EZB nicht beteiligen darf, war die erste Bewährungsprobe für die durch Käufe der europäischen Notenbank gedrückten Zinsen spanischer und italienischer Anleihen.

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DAX-Drama – Die Politik muss jetzt kühlen Kopf bewahren

Als Beruhigungspille für die Märkte war das Krisentreffen zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in der vergangenen Woche ein Schuss, der nach hinten losging. Nach einer turbulenten Börsenwoche sackte der DAX am Freitag zeitweise auf den niedrigsten Stand seit November 2009.

Geldpolitik

Après Trichet – EZB wird ihre Kommunikation neu regeln

Im November verlässt Jean-Claude Trichet bei der EZB mitten im schlimmsten Sturm, den die Bank je erlebt hat, die Kommandobrücke und übergibt an Mario Draghi. Wie meist in solchen Fällen wird dann auch die Kommunikationsabteilung neu aufgestellt.

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Extremer Marktdruck bringt sogar Rechtsordnungen ins Wanken

Weil es überall brennt, sollen wieder einmal Leerverkäufe verboten werden (s. auch PLATOW Börse). Der Franken, dessen Härte die eidgenössische Wirtschaft bedroht, soll sich mit Hilfe der Nationalbank in Zukunft stärker an den Euro anlehnen. Die westlichen Notenbanken überschreiten zurzeit jeden Rubicon, die Fed garantiert niedrige Zinsen bis weit in die Zukunft und dürfte auch nicht mehr lange vor QE3 zurückschrecken.

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Schluss mit der Irrationalität

Die zu Ende gehende Woche wird in die Annalen der DAX-Geschichte eingehen. Sie bescherte uns Tagesschwankungen von in der Spitze (Dienstag) über 500 Punkten. Ein Beleg für ausgeprägte Nervosität bis hin zur Orientierungslosigkeit. Der Computerhandel soll die aufgeheizte Stimmung noch geschürt haben.

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Staaten und Notenbanken pfeifen auf dem letzten Loch

Mitten in der Sommerpause wurde die Politik kalt erwischt von dem nun schon seit bald zehn Tagen andauernden Kurssturz der Aktienmärkte, der als Vorbote einer erneuten globalen Rezessionswelle gesehen wird. Die hektischen Beschwichtigungsversuche von Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy vom vergangenen Wochenende waren schon am Montag wieder verpufft.

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Nur noch die Notenbanken können die Märkte beruhigen

Binnen weniger Tage verlor der DAX 12% bzw. mehr als 1 000 Punkte. Diese Zuspitzung der Krise weckte sofort Erinnerungen an 2008 und den Lehman-Schock. Doch es gibt eklatante Unterschiede zwischen der Situation von damals und heute:

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USA und Europa – Stunde der Wahrheit

Die Finanzkrise ist zurück, fast wie in ihren schlimmsten Zeiten. Ihren Ausgangspunkt hatte sie in den westlichen Industrienationen, die ihren Banken und Finanzdienstleistern ein Spiel mit dem Feuer durchgehen ließen. Um schmerzhafte Einschnitte möglichst zu vermeiden, trat die Politik auf den Plan und löschte den Brand so gut es ging mit Staatsgeld.

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Schuldenkrise – EZB hilft mit Liquidität und niedrigen Zinsen

Die Schuldenkrise einiger Euro-Staaten zwingt die EZB zum Äußersten. Auf der PK im Anschluss an die gestrige Ratssitzung kündigte Jean-Claude Trichet nach monatelanger Abstinenz die unverzügliche Wiederaufnahme von Anleihe-Käufen schwacher Euro-Länder an und Refinanzierungshilfen für den Bankensektor durch eine Neuauflage des 6-Monats-Tenders mit voller Zuteilung. Von einer weiteren Erhöhung der Leitzinsen noch in diesem Jahr hat sich die EZB wohl endgültig verabschiedet.

Geldpolitik

BVR fordert strengere Regularien – für andere

Wird dieser Tage über den Griechenland-Rettungsgipfel der vergangenen Woche diskutiert, fallen häufig Begriffe wie „Meilenstein“ oder „tragfähiges Konzept“. Und so positiv, wie Politik, Finanzbranche und Märkte die nun gefundene Lösung aufgenommen haben, so einig sind sich auch alle Beteiligten, dass es im Prinzip auch gar keine andere Möglichkeit gab. „Jetzt hilft nur noch die Flucht nach vorn“, konstatiert daher auch Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR). Doch die soll aus Sicht des Verbandslenkers die eigenen Institute möglichst verschonen.

Geldpolitik

Brüsseler Gipfel – Erfolg für Merkel und Ohrfeige für Rating-Agenturen

Das zweite Rettungspaket für Griechenland, und daran gibt es nichts zu deuteln, ist ein weiterer Schritt in Richtung Transferunion. Die Starken, allen voran Deutschland, werden nach den Brüsseler Beschlüssen von Donnerstagabend noch mehr für die Schwachen eintreten müssen und zahlen.

Geldpolitik

Chef des Stabilitätsfonds wirft Medien Panikmache vor

Bei aller Erleichterung über die Ergebnisse von Brüssel bleibt die Skepsis doch groß. Eine Transferunion, wie sie bei der Euro-Einführung nie gewollt war, ist der Bevölkerung der finanzstarken Staaten nur schwer zu vermitteln. Das weiß auch Klaus Regling.

Geldpolitik

Ackermann – Noch lange nicht abgeschrieben

Am Dienstag tagt der Deutsche Bank-Aufsichtsrat. Zugleich werden Quartalszahlen veröffentlicht. Während niemand daran zweifelt, dass Josef Ackermann eine goldgeränderte Zwischenbilanz vorlegen wird, haben ihn einige auf einem anderen Schauplatz, dem Zweikampf mit Aufsichtsratschef Clemens Börsig, schon abgeschrieben, offensichtlich vorschnell und völlig unbegründet.

Geldpolitik

Frankreich und Deutschland – Die Architekten eines neuen Europa

So konnte es mit Griechenland und dem Euro nicht weitergehen. Bis wenige Stunden vor dem Brüsseler Euro-Gipfel machten die abstrusesten, vielfach gegensätzlichen und sich damit ausschließenden Forderungen aus der Wirtschaft zur Bewältigung der Schuldenprobleme in Griechenland und zur Stabilisierung des Euro die Runde, denen eine ohnmächtige Politik gegenüberstand.

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