GdV – Asmussens erster Aufschlag
Die gestrige Präsidiumssitzung des GdV fand nur online statt. Über die eigentlich bald zu regelnde Nachfolge von Verbandspräsident Wolfgang Weiler wurde daher gar nicht erst geredet.
Die gestrige Präsidiumssitzung des GdV fand nur online statt. Über die eigentlich bald zu regelnde Nachfolge von Verbandspräsident Wolfgang Weiler wurde daher gar nicht erst geredet.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten machen sich auch bei der FMS Wertmanagement bemerkbar. Christoph Müller, Vorstandssprecher der Bad Bank der ehemaligen Hypo Real Estate, verwies bei der Bilanz-Vorstellung auf verschlechterte Spreads und Marktwerte des 69 Mrd. Euro schweren Portfolios.
In einer hochkarätig besetzten Online-Konferenz geht es heute (22.4.) um die Zukunft des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa. Ende 2019 war bekannt geworden, dass sich unter dem Namen Pan European Payment System Initiative 20 europäische Großbanken in enger Abstimmung mit der EZB, die das Projekt nach Kräften unterstützt, über Möglichkeiten eines einheitlichen Zahlungssystems abstimmen wollen.
Ein Vorsteuerergebnis nahe Null hatte Christian Sewing für 2020 in Aussicht gestellt. Das war vor Corona. Intern geht die Schätzung aktuell nach unseren Informationen eher von -1 Mrd. bis -2 Mrd. Euro Verlust aus.
Der Bankenverband schlägt Alarm. „Das ist ein erneuter Weckruf für Politik und Zentralbanken“, warnt BdB-Hauptgeschäftsführer Andreas Krautscheid. Europa drohe bei digitalen Zahlungssystemen noch weiter in die Abhängigkeit von amerikanischen oder chinesischen Anbietern zu geraten.
Commerzbank und Unicredit mussten sich nicht lange bitten lassen, als die EZB Europas Banken aufgefordert hatte, angesichts der vom Virus lahmgelegten Wirtschaft von Ausschüttungen abzusehen.
Billige Kredite des Euro-Rettungsfonds ESM und der europäischen Förderbank EIB sowie ein EU-Kurzarbeitergeld. Mit einem prallen Füllhorn für die vom Coronavirus besonders schwer gebeutelten Südländer Italien und Spanien ging Finanzminister Olaf Scholz in die Video-Schalte der Eurogruppe. Nur Gemeinschaftsanleihen der Eurostaaten hatte Scholz nicht im Gepäck. Dabei sind es gerade diese so genannten Corona-Bonds, von denen sich Italien und Spanien die Erlösung aus der Viruskrise erhoffen.
Wie vorab berichtet, hat die BayernLB das vergangene Jahr mit einem Ergebnis von 653 Mio. Euro v. St. abgeschlossen (s. PLATOW v. 1.4.). Das ist zwar weniger als in dem von hohen Vorsorgeauflösungen geprägten Vorjahr.
Erst Anfang der Woche hatte Bundesbank-Vorstand Joachim Würmeling das de facto-Ausschüttungsverbot der EZB für Banken bis zum 1.10. relativiert.
Als hätte die EU mit dem Brexit nicht schon genug zu kauen, droht jetzt auch noch die Corona-Krise die Staatengemeinschaft zu spalten. Statt Einigkeit im Kampf gegen das Virus zu demonstrieren, verbissen sich die Staats- und Regierungschefs auf ihrem virtuellen EU-Gipfel in einen Streit um Corona-Bonds.
Die eskalierende Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und Europa zwingt auch die Wirtschaftspolitik zu Maßnahmen, die selbst in der Finanzkrise noch tabu waren. Fast täglich verkündet die Politik neue Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens, die zu einem weitgehenden Stillstand der wirtschaftlichen Aktivität geführt haben.
Deutschland stehe vor der größten Herausforderung der vergangenen 60 Jahre einschließlich der Finanzkrise. So machte DSGV-Präsident Helmut Schleweis das dramatische Ausmaß der Corona-Krise deutlich.
Seltsam vertraut aus den Zeiten der Finanzkrise und ebenso martialisch klingen die aktuellen Ansagen der Berliner Politik im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.
Mit einem Einbruch um bis zu 12% reagierte der DAX auf das von EZB-Präsidentin Christine Lagarde angekündigte Maßnahmenpaket zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.
Am Finanzplatz Frankfurt geht die Angst vor dem Ausbruch einer neuen Finanzkrise um. Mit dem Corona-Crash am „Schwarzen Montag“ hat die Börse eine handfeste Rezession bereits eingepreist.
Die Notfall-Zinssenkung der US-Währungshüter ist an den Märkten komplett verpufft. Dennoch steigt der Druck auf die Zentralbanken, die Geldschleusen noch weiter zu öffnen. Am kommenden Donnerstag (12.3.) tagt der EZB-Rat.
Das hat es selbst auf dem Höhepunkt der Finanzkrise nicht gegeben. Zwei Wochen vor der regulären Sitzung des Offenmarktausschusses am 18.3. hat die US-Notenbank Fed am Dienstag völlig überraschend den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf 1,0 bis 1,25% gesenkt.
Die derzeit auf Sparflamme laufenden Fusionsgespräche zwischen DekaBank und Helaba sollten bis Sommer mehr Klarheit bringen. Diese Erwartung hegt Gerhard Grandke, der geschäftsführende Präsident des Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen (SGVHT). Die jetzige Strategie, erst ein konkretes Zielbild für das geplante Sparkassen-Zentralinstitut auszuarbeiten, unterstützt Grandke.
Als erste Spitzenfunktionärin der deutschen Kreditwirtschaft hatte BVR-Präsidentin Marija Kolak im vergangenen Jahr öffentlich für die Weitergabe von Negativzinsen auch an Privatkunden geworben.
Mit Wohlwollen verfolgte der scheidende Commerzbank-CFO Stephan Engels aus dem Hintergrund den ersten Auftritt seiner designierten Nachfolgerin Bettina Orlopp auf der Bilanz-PK in Frankfurt. Dabei machte Orlopp schon gleich einmal eine knackige Ansage an die verbliebenen Bieter für die zum Verkauf stehende polnische mBank.
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