Europäische Zentralbank (EZB)

24. Juni 2014 Geldpolitik

Stresstest – Das Kreuz mit dem statischen Ansatz

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Mit Hochdruck werten derzeit die von der EZB beauftragten Wirtschaftsprüfer die Bank-Bilanzen des vergangenen Jahres aus, um möglichen zusätzlichen Wertberichtigungsbedarf aufzuspüren. Das Ergebnis dieses so genannten Asset Quality Review soll dann die Datenbasis für den folgenden Stresstest liefern.

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24. Juni 2014 Geldpolitik

DZ Bank und WGZ – Neuer Fusionsanlauf nach dem Stresstest?

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Erwartungsgemäß ist am Dienstag Werner Böhnke zum neuen Oberaufseher der WGZ-Bank gewählt worden. Der langjährige WGZ-Chef löst Dieter Philipp (70) ab, der aus Altersgründen den Kontrollrat verlässt. Der Wachwechsel an der AR-Spitze der WGZ gilt als erstes Signal für einen erneuten Fusionsanlauf mit der DZ Bank.

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24. Juni 2014 Geldpolitik

Deutsche Konjunktur – Verschaufpause auf hohem Niveau

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Mit aller Macht stemmt sich EZB-Präsident Mario Draghi gegen die extrem niedrige Inflation in der Euro-Zone. Doch zumindest aus Sicht der privaten Haushalte haben stabile Preise auch Vorteile. Das gilt insbesondere dann, wenn gleichzeitig die Nominallöhne steigen.

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24. Juni 2014 Versicherungen

Europapolitik – Gabriel kauft Merkel den Schneid ab

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Auf dem Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise gab Kanzlerin Angela Merkel bei den Gipfel-Runden der EU-Staats- und Regierungschefs den Ton an. Unter dem Druck der Märkte, die die Staatsanleihen der Euro-Krisenländer nur noch mit der Kneifzange anfassen wollten, verordnete Merkel strikte Spar- und Reformprogramme und setzte eine Verschärfung des Stabilitätspakts durch. Selbst die Volte des französischen Präsidenten Francois Hollande, der sich kurzzeitig auf die Seite der besonders bedrängten Krisenstaaten Spanien und Italien schlug, konnte Merkels Dominanz in Europa nicht brechen.

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17. Juni 2014 Geldpolitik

DZ Bank-Kapitalerhöhung auf der Zielgeraden

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Am 4.7. wird die DZ Bank die Bücher für ihre Kapitalerhöhung schließen. Einen genauen Zwischenstand gibt es zwar nicht, da die Primärinstitute ihre Anteile teils direkt und zum Teil über die jeweiligen Holdings einzahlen. Große Sorgen, dass die angestrebten 1,5 Mrd. Euro am Ende nicht zusammenkommen, hat aber nach unseren Informationen inzwischen niemand mehr.

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12. Juni 2014 Geldpolitik

Deutsche Bank rutscht weiter ab

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„Spätestens wenn der Kurs auch das Vorjahrestief bei 29,40 Euro unterschreitet, dürfte die Abwärtsbewegung noch einmal an Dynamik gewinnen“. So hatten wir vor knapp einem Monat die Aussichten der Deutschen Bank bei Eröffnung unserer Short-Spekulation beschrieben.

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12. Juni 2014 Immobilien

Immobilien-Branche frohlockt über EZB-Zinssenkung

Aus Immobiliensicht sollten die aktuellen Zinssenkungen der EZB eine positive Wirkung ausüben und das Transaktionsgeschehen in Deutschland weiter befeuern, meint Timo Tschammler, bei Jones Lang LaSalle Member of the Management Board Germany. Neben den günstigen Finanzierungszinsen wirke sich der gestiegene Wettbewerb der Kreditgeber untereinander positiv auf die Gesamtfinanzierungskonditionen der Kreditnehmer wie Investoren oder Projektentwickler aus. Damit manifestiere sich der aktuell schon deutliche Abstand zwischen Finanzierungszins und den Immobilienrenditen.

10. Juni 2014 Geldpolitik

DAX 10 000 – Von Draghi ist kein weiteres Futter mehr zu erwarten

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Nach der geldpolitischen Kanonade von EZB-Präsident Mario Draghi hält sich der DAX weiterhin über der Marke von 10 000 Punkten. Doch für weitere Kurssprünge wird die Luft zunehmend dünner. Denn auf ein weiteres Geschenkpaket von der Notenbank können die Märkte nicht mehr hoffen.

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10. Juni 2014 Geldpolitik

Euronext – Letzte Ausfahrt Börsengang

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Das Umfeld für einen Börsengang könnte kaum besser sein. Angetrieben von den jüngsten Lockerungsübungen der EZB notieren die Aktienmärkte auf Rekordniveau. Gleichwohl dürfe für die Mehrländer-Börse Euronext der Gang aufs Parkett keineswegs ein Selbstläufer werden. Seit der Übernahme der Euronext durch die NYSE hat der europäische Handelsplatzbetreiber, zu dem auch die einst so stolze Pariser Börse gehört, rapide an Bedeutung verloren.

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5. Juni 2014 Geldpolitik

Wann kehrt die Angst zurück?

„ Das Maßnahmenpaket der Europäischen Zentralbank hat die Aktienmärkte am Donnerstagnachmittag doch noch einmal beflügelt. Letztendlich verlieh der angekündigte Ankauf von ABS-Papieren den Märkten die notwendige Fantasie. Zudem kündigte EZB-Präsident Mario Draghi an, dass man mit diesem Paket „noch nicht

5. Juni 2014 Geldpolitik

Jetzt bleiben Draghi nur noch die umstrittenen Anleihekäufe

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EZB-Präsident Mario Draghi hat das Erwartbare geliefert. Die Jubelfanfaren an der Börse sind jedoch schnell wieder verklungen. Nur kurzzeitig schaffte der DAX den Sprung über die Schallmauer von 10 000 Punkten. Danach rutschte der Leitindex zeitweise sogar ins Minus.

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5. Juni 2014 Geldpolitik

Deutsche Bank-Kapitalerhöhung ist auch Signal an Barclays-Kunden

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Gerade noch rechtzeitig ist am Donnerstag das Amtsgericht Frankfurt doch noch aus dem Quark gekommen und hat die exklusive Vorabkapitalerhöhung der Deutschen Bank, mit der sich Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani aus Katar für 1,75 Mrd. Euro knapp 6% an dem Institut sichert, in das Handelsregister eingetragen.

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29. Mai 2014 Geldpolitik

Alle reden von Blasen

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Ob der Euro-Wechselkurs oder Wachstumssorgen in Europas Süden die wahren Motive sind, die Mario Draghi dazu veranlassen, am kommenden Donnerstag nochmals an der Zinsschraube zu drehen, bleibt Interpretation und muss zwischen den Zeilen seines Statements gelesen werden. Offiziell wird es mindestens eine lupenreine geldpolitische Begründung von ihm geben, zumal der bis dahin vorliegende Datenkranz auch den notwendigen Input liefert.

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29. Mai 2014 Versicherungen

HSH Nordbank – EU-Entscheid zum Geschäftsmodell wohl erst 2015

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Die HSH Nordbank muss mit Blick auf die erneute Prüfung ihres Geschäftsmodells etwas länger zittern. Zwar laufen bereits Gespräche mit Brüssel. Mit ihrer Entscheidung wird die Kommission aber dem Vernehmen nach warten, bis Asset Quality Review und Stresstest der EZB abgeschlossen sind. Sollte der Stresstest bestanden werden, wird aber wohl auch die EU beim Geschäftsmodell kaum den Daumen senken, so die Hoffnung.

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27. Mai 2014 Geldpolitik

Europa ruckelt sich zusammen

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Was haben die sich für die kommende Woche abzeichnende EZB-Zinssenkung und das Wählervotum bei der Europawahl gemeinsam? Der voraussichtliche Zinsentscheid und der Wahlausgang tragen dazu bei, dass am Haus Europa weiter gebaut werden kann. Die EZB gibt mit ihrer nochmaligen geldpolitischen Lockerung Zuckerbrot.

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27. Mai 2014 Geldpolitik

Landesbanken arbeiten sich aus der Gefahrenzone

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Nach der BayernLB, die bereits am Montag ihre Zahlen veröffentlicht hatte (s. Brief v. 26.5.), haben gestern auch Helaba und Nord/LB ihre Q1-Bilanz vorgelegt. Was alle Häuser eint, ist der gebannte Blick auf Stresstest und Asset Quality Review der EZB, der derzeit alle verfügbaren Ressourcen bindet. Hier hat die vom Freistaat üppig mit Milliarden ausgestattete BayernLB unter ihrem neuen Vormann Johannes-Jörg Riegler mit 13,7% Kernkapital (CET 1) naturgemäß die Nase vorn.

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27. Mai 2014 Geldpolitik

Fröhlichs Loblied auf dezentrale Strukturen

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Die verschärfte staatliche Regulierung des Bankensektors ginge in die falsche Richtung, wenn dadurch große Banken noch größer und kleine ganz verschwinden würden. Diese Ansicht vertritt nicht ganz unerwartet Uwe Fröhlich, der als BVR-Präsident eine kleinteilige und sehr dezentale Bankengruppe führt.

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25. Mai 2014 Geldpolitik

Draghi ist nicht der „Wunderheiler“

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Mario Draghi könnte es wie Alan Greenspan gehen. Als dieser nach fast 19-jähriger Amtszeit 2006 verabschiedet wurde, feierten die Medien ihn als genialen „Magier“ und „Maestro“ der Geld-märkte. Alles habe der „Hexer der Fed“, der „Heilige Alan“, der „Superspan“ während seiner Regentschaft richtig gemacht. Wenig später, auf dem Höhepunkt der Finanz- und Schuldenkrise 2008, ließen ihn dieselben Medien fallen wie eine heiße Kartoffel. Mit seiner Flutung der Geldmärkte habe er die in die Katastrophe führenden Übertreibungen erst herausgefordert. Draghi wird seit seiner Londoner Rede Ende Juli 2012, als er die Bereitschaft der EZB ankündigte, innerhalb ihres Mandats „alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten“, mit ähnlichen Superlativen bedacht: „Wunderheiler“ und „Retter des Euro“ heißt es da. Für den Herausgeber des Handelsblatts ist „Mario Caesar Draghi“ sogar zum „mächtigsten Mann Europas“ aufgestiegen.

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