Europäische Zentralbank (EZB)

28. August 2014 Geldpolitik

Günstiger Short-Einstieg bei Linde

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Die Halbjahreszahlen, die der Industriegase-Hersteller und Anlagenbauer Linde Ende Juli vorgelegt hat, fielen wenig spektakulär aus. Der im Vergleich zum Vorjahr kaum veränderte Umsatz lag zwar leicht unter den Konsensschätzungen. Das um Sonderposten bereinigte EBITDA stieg allerdings leicht, was die Analysten dann aber wieder zufriedenstellte.

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26. August 2014 Geldpolitik

WGZ Bank ist derzeit nicht in Fusions-Laune

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Das Zahlenwerk, das WGZ Bank-Vormann Hans-Bernd Wolberg gerade für das erste Halbjahr vorgelegt hat, kann sich sehen lassen. Der gute Draht zu den Volks- und Raiffeisenbanken in Norddeutschland spiegelt sich im gestiegenen Zins- und Provisionsergebnis der Gruppe, bei dem allerdings jeweils die Hypothekentochter WL Bank auch eine wichtige Rolle spielt.

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26. August 2014 Geldpolitik

Flaue Konjunktur, kaum Inflation – Der Druck auf Draghi steigt

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Binnen weniger Wochen haben sich die Hoffnungen auf einen Konjunkturaufschwung in der Euro-Zone dramatisch eingetrübt. Die Verschärfung der kriegerischen Konflikte in der Ukraine und dem Gaza-Streifen sowie der Vormarsch der radikalislamistischen Terror-Gruppe „Islamischer Staat“ im Irak drücken auf die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen.

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24. August 2014 Geldpolitik

HSH Nordbank muss trotz gutem Q2 weiter zittern

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In der kommenden Woche legen mit der Nord/LB und der HSH Nordbank die Landesbanken ihre Halbzeitergebnisse vor, die beim bevorstehenden Stresstest der EZB derzeit als die unsichersten Kantonisten gelten. Eng könnte es am ehesten für die HSH Nordbank werden, die das für den Test entscheidende letzte Jahr mit einem hohen Verlust abgeschlossen hatte. Sonderlich transparent ist das Verfahren von EZB und Bundesbank indes nicht. Bei einer politischen Entscheidung könnte es der HSH zumindest helfen, dass sie operativ zuletzt Fuß gefasst hat.

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17. August 2014 Immobilien

vdp-Index bestätigt beginnende Preisblasen

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Das kann nicht mehr lange gut gehen. Auf Grund des von der EZB gesteuerten Niedrigzinses und einer zu beobachtenden Flucht in die Sachwerte steigen in Deutschland die Immobilienpreise immer stärker. Seit 2010 weist der vdp-Index, der die Preisentwicklung in allen Segmenten (Wohnen, Gewerbe, Büro) misst, eine zunehmende Dynamik auf. Über alles gerechnet stieg er im 2. Quartal gegenüber Vorjahr um 4,7 %.

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14. August 2014 Geldpolitik

Die Kritik an der EZB ist weitgehend verstummt

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Mario Draghi ist bald drei Jahre im Amt. Die ungelöste Schuldenkrise und erlahmender Reformeifer ersticken jedes Konjunkturpflänzchen im Keim. Eine Situation, die den EZB-Chef Monat für Monat erneut dazu zwingt, sich zunächst verbal und später mit Taten immer weiter in Grenzbereiche seines Mandats vorzuwagen. Es begann mit der Londoner Rede am 26.7. 2012. Mit dem Hinweis „. . . und glauben Sie mir, es wird genug sein“ bot er Spekulanten gegen den Euro erfolgreich Paroli. Die daraufhin einbrechenden Renditen halten sich bis heute auf niedrigstem Niveau und reduzieren die Zinslast der Schuldenstaaten erheblich.

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14. August 2014 Geldpolitik

Feiertage drücken deutsches Wachstum im zweiten Quartal

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Die aktuelle Wachstumsschwäche in Deutschland im 2. Quartal (-0,2% gegen Vorquartal) kommt nicht so überraschend und ist auch nicht so dramatisch, wie es gestern kolportiert wurde. Schon vor einer Woche bei seinem letzten Presseauftritt vor der Sommerpause war EZB-Präsident Mario Draghi nach entsprechenden Fragen darauf eingegangen und hatte das leichte Schrumpfen beim deutschen BIP auch auf technische Faktoren wie etwa die Zahl der Arbeitstage zurückgeführt.

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12. August 2014 Geldpolitik

Aareal Bank macht sich hübsch für Stresstest und BaFin

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Nach sechs Monaten liegt die Aareal Bank beim Betriebsergebnis mit 65 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahr (45 Mio. Euro). Vergleichbar sind die Zahlen wegen der Übernahme der CorealCredit zum Jahresbeginn, die sich positiv auf das Zinsergebnis ausgewirkt hat, zwar nur bedingt.

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10. August 2014 Geldpolitik

Warum neben Aktien auch Anleihen in jedes Depot gehören

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Viele Vermögensverwalter hatten mit Blick auf die lange Zeit nur gestiegenen Aktienkurse und die immer neuen Renditetiefs bei Bundesanleihen ihren Stab über einer jahrzehntelang favorisierten Assetklasse schon gebrochen: Mit Bunds, die kaum noch Inflationsausgleich böten, lasse sich in dieser Marktphase kein Staat machen und sie gehörten auch nicht mehr ins Depot, hieß es fast unisono. Versicherungen, die von Gesetzes wegen, aber auch aus freien Stücken einen hohen Rentenanteil halten, wurden bedauert und mitleidig belächelt. Doch es kommt meistens anders als man denkt.

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10. August 2014 Geldpolitik

Krisenherde setzen Güter- und Finanzmärkte unter Strom

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Fast jeden Tag rücken neue geopolitische Krisenherde in den Fokus. In der gesamten arabischen Welt, vom Irak über Gaza bis nach Libyen und Syrien, brennt es. In der Ost-Ukraine tobt ein Bürgerkrieg, bei dem die Großmacht Russland im Hintergrund wichtige Fäden zieht. Eine solche Situation ist für die Güter- und Finanzmärkte gleichermaßen Gift. Beide sind heutzutage rund um unseren Globus gut vernetzt und entsprechend abhängig voneinander. Das ist denn auch der Hauptgrund, weshalb Mario Draghi, der EZB-Chef, die besorgniserregenden geopolitischen Entwicklungen so stark ins Zentrum seiner letzten Pressekonferenz vor der Sommerpause rückte.

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7. August 2014 Geldpolitik

Meint es Mario Draghi mit der Schwächung des Euro zu gut?

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Überaus zufrieden zeigte sich Mario Draghi gestern auf der PK mit den Auswirkungen des jüngst vom EZB-Rat verabschiedeten Maßnahmenbündels zur Stützung der Wirtschaft, um Investitionen des Privatsektors zu fördern und es nicht zu Deflation kommen zu lassen.

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5. August 2014 Geldpolitik

Europas Manager glauben wieder an die Zukunft

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Die schwere Rezession 2009 hatte den Glauben der europäischen Wirtschaftselite an die Zukunft zeitweise sehr erschüttert. Jetzt ist die Zuversicht zurück und dies mit aller Macht, wobei die Vertreter mittelständischer Unternehmen optimistischer sind als die Manager großer Häuser. Sogar in den Peripherieländern der Eurozone macht sich Optimismus breit.

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3. August 2014 Geldpolitik

Europas Banken tun sich immer noch ziemlich schwer

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Europas 128 systemrelevante Banken sind bis auf Einzelfälle längst nicht mehr so anfällig wie vor Ausbruch der Krise. Das dürften am Ende auch die im Oktober anstehenden Ergebnisse des EZB-Stresstests untermauern. Die Geldhäuser selbst, aber auch deren Regulierer und Aufseher waren nicht untätig. So haben die größten Banken lt. einer Studie von Roland Berger 2013 ca. 38 Mrd. Euro Eigenkapital neu gebildet. In diesem Jahr sind weitere 60 Mrd. Euro vorgesehen. Gleichzeitig schrumpfen die Bilanzen, indem besonders risikohaltige oder wenig Ertrag abwerfende Assets abgebaut werden. Claudia M. Buch, die für Finanzstabilität zuständige Bundesbank-Vizepräsidentin, bestätigte uns diese Fortschritte.

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3. August 2014 Geldpolitik

Ramsch will plötzlich keiner mehr

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Auf der Jagd nach Rendite gingen Investoren in diesem Jahr immer größere Risiken ein. In einer Welt niedrigster Zinsen zählte allein der Kupon, nicht die Bonität des Emittenten. Deshalb engten sich die Zinsspreads zwischen Schuldnern guter und schlechter Bonität zunächst immer stärker ein. Das gleiche Phänomen zeigte sich bei Staatsanleihen in der Eurozone. Die Renditedifferenzen zwischen Bundesanleihen und Emissionen der Peripherie nahmen immer weiter ab. Den Anstoß zu dieser Entwicklung hatte bekanntlich EZB-Präsident Mario Draghi im Sommer 2012 mit seinem Londoner Statement „Whatever it takes . . .“ geliefert, indem er Investoren im Euro-Raum quasi ein Garantieversprechen gegeben hatte.

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31. Juli 2014 Geldpolitik

Plötzlich hängt die Wirtschaftswelt nicht mehr voller Geigen

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Die traditionell an Nachrichten arme Sommer- und Ferienzeit wird derzeit überschattet von einem Sturm negativer Berichte. Die Lage in der Ukraine und der sich verschärfende Handelskrieg mit Russland geben Unternehmern noch am ehesten Anlass zur Sorge.

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24. Juli 2014 Geldpolitik

Stresstest – Das Zittern vor dem Tag danach

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Voraussichtlich in der zweiten Oktober-Hälfte wird die EZB die Ergebnisse des Asset Quality Review sowie des Stresstests für die 128 größten Banken der Euro-Zone präsentieren. Die Banken werden die Prüfreports nur 48 Stunden vorher zu Gesicht bekommen. Mit dieser kurzen Frist will die EZB verhindern, dass die durchgefallenen Institute vorab mit Ad hoc-Mitteilungen herauskommen.

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22. Juli 2014 Asset Management

Union Investment steigert Assets under Management zweistellig

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Auf einer Presseveranstaltung in Deidesheim zeigte sich Union Investment CEO Hans Joachim Reinke mit dem operativen Verlauf des ersten Halbjahres sehr zufrieden. Gegenüber der Vorjahresperiode gelang es der Fondsgesellschaft die Assets under Management um knapp 11% auf 218,8 Mrd. Euro zu steigern.

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22. Juli 2014 Versicherungen

Was verordnete Lohnzuwächse so gefährlich macht

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Die Deutsche Bundesbank hat die Gewerkschaften dazu ermuntert, in den anstehenden Lohnrunden höhere Zuwächse durchzuboxen. Während die Arbeitnehmerverbände applaudieren, hat sich die Arbeitgeberseite eine derartige Einmischung von halb-offizieller Seite zu Recht verbeten.

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17. Juli 2014 Geldpolitik

Dt. Annington präsentiert sich fest

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Nach den jüngsten Äußerungen der Frankfurter EZB ist eine Zinswende frühestens ab Ende 2015 zu erwarten. Dies dürfte auch die Renditen für sichere langfristige Geldanlagen in der Eurozone beeinflussen, die noch mehrere Quartale niedrig bleiben dürften.

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17. Juli 2014 Geldpolitik

DekaBank – Rüdiger wittert strukturpolitische Agenda der EZB

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Als zentrales Wertpapierhaus der Sparkassen gehört auch die DekaBank zu den voraussichtlich 21 deutschen Instituten, die ab November direkt von der EZB beaufsichtigt werden. Obwohl sich die DekaBank für den Stresstest gut gerüstet sieht, bereitet Vorstandschef Michael Rüdiger die Übernahme der Bankenaufsicht durch die EZB auch ein wenig Bauchgrimmen.

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