Entega im doppelten Krisenmodus
So hat sich der Darmstädter Energieversorger Entega und seine Chefin Marie-Luise Wolff (auch BDEW-Präsidentin) die Entwicklung im Falle des seit Mitte Juni laufenden Cyberangriffs ganz und gar nicht vorgestellt.
So hat sich der Darmstädter Energieversorger Entega und seine Chefin Marie-Luise Wolff (auch BDEW-Präsidentin) die Entwicklung im Falle des seit Mitte Juni laufenden Cyberangriffs ganz und gar nicht vorgestellt.
Was die Spatzen vom Dach gepfiffen haben ist nun hochoffiziell. Axa Deutschland veräußert einen Teilbestand von rd. 900 000 konventionellen Lebens- und Rentenversicherungen an Athora Deutschland. Die Transaktion umfasst Deckungsrückstellungen in Höhe von 14 Mrd. Euro.
Auch ein halbes Jahr nach Bekanntwerden der IT-Sicherheitslücke unter dem Namen „Log4J“ haben viele Mittelständler nicht auf die ausdrückliche Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vom vergangenen Dezember reagiert. Nur 40% der Unternehmen haben im Nachgang ihre Software überprüft, wie eine Umfrage des Versichererverbands GDV ergab. Nur 28% der Mittelständler gaben an, zusätzlich die eigenen Systeme auf bereits eingedrungene Schadsoftware untersucht zu haben.
Ein Jahr nach der schadenreichsten Naturkatastrophe in Deutschland zieht die Versicherungswirtschaft Bilanz. So haben die Versicherer nach Angaben des GDV knapp drei Viertel aller Versicherungsfälle aus der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW abschließen können.
Die Prozesskosten im Diesel-Skandal belasten die Versicherungswirtschaft auch im siebten Jahr nach Beginn des Skandals immer weiter. Mit mittlerweile 1,4 Mrd. Euro ist es der teuerste Schaden in der Geschichte der deutschen Rechtsschutzversicherung.
Anfang des Jahres hat der Bankenverband auf Initiative von BdB-Präsident und Deutsche Bank-Chef Christian Sewing die bis dahin den Verband führende Doppelspitze halbiert. Mehr Effizienz und die besseren Kontakte zur neuen Bundesregierung waren ausschlaggebend für den Abschied von Andreas Krautscheid. Alleiniger Hauptgeschäftsführer ist seither Christian Ossig. Der stellt nun die Verbandsgeschäftsführung neu auf und holt Henriette Peucker als seine Stellvertreterin mit an Bord. Ganz glücklich, so hören wir aus der Branche, sei diese Personalie nicht. Das gilt vor allem für das Timing.
Die deutschen Versicherer weisen weiterhin stabile Solvenzquoten auf. Das hat der GDV knapp eine Woche vor Ende der Meldefrist (8.4.) für das abgelaufene Gj. bestätigt. Dabei zeigt die Solvenzquote, auch Bedeckungsquote genannt, das Verhältnis von Eigenmitteln zu Kapital auf, das Versicherer vorhalten müssen, um Leistungen an Kunden selbst bei Eintritt eines definierten Negativszenarios erfüllen zu können.
Für den ambitionierten Kfz-Versicherer HUK-Coburg wird 2022 nicht leicht. Der Ukraine-Krieg mit seinen Auswirkungen auf Wachstum und Inflation sowie eine ohnehin schon verhaltene Autokonjunktur werden das unterjährige Kfz-Geschäft beeinflussen. Bereits das zurückliegende Wechselgeschäft, das in die Betrachtung einfließt, verlief angesichts anhaltender pandemischer Einschränkungen und bereits anziehender Energiepreise eher ruhig.
Mitte der Woche hat VDA-Präsidentin Hildegard Müller wieder nach mehr staatlichem Engagement beim Aufbau der Ladesäulen-Infrastruktur gerufen. Ob die ehemalige CDU-Staatsministerin nach der Bundestagswahl überhaupt noch Gehör in Berlin findet, beschäftigt die Autobranche durchaus.
In der Herbstumfrage des Fondsverbands BVI hatte es sich bereits angedeutet. Die Branche blickt nach einem Absatzrekord im abgelaufenen Jahr sehr zuversichtlich auf 2022. So werden BVI-Hauptgeschäftsführer Thomas Richter sowie Präsident Alexander Schindler am 10.2. ein sehr zufriedenes Fazit zum 2021er-Zahlenwerk der deutschen Fondsbranche ziehen. Einmal mehr werden sie die Wichtigkeit des Fondssparens für die Altersvorsorge in den Vordergrund rücken. Für ein Vorab-Statement stand BVI-Chef Richter gut eine Woche vor der Jahres-PK jedoch nicht zur Verfügung.
Die GDV-Jahresstatistik für 2021 (s. PLATOW v. 28.1.) hat der Branche vor Augen geführt, wie schwer sich Lebensversicherer mit ihrem Geschäft tun. Die Gesellschaften vollziehen gerade – und das mit sehr viel Mühe – den Übergang von klassischen Leben-Policen hin zu renditeträchtigeren und mit flexibleren Garantien versehenen Policen.
Das abgelaufene Jahr ist aus Sicht der deutschen Versicherungswirtschaft schnell erzählt. Corona und Naturkatastrophen haben die 2021er-Geschäftsergebnisse vieler Gesellschaften geprägt.
Auch im zweiten Corona-Jahr kann sich die Bilanz der Versicherungswirtschaft sehen lassen. Zwar legt der Branchenverband GDV erst am Donnerstag (27.1.) seine Jahreszahlen vor, dennoch deuten die jetzt veröffentlichten Geschäftsergebnisse des Versicherungskonzerns Alte Leipziger Hallesche (ALH) in Teilen darauf hin, dass trotz der Erschwernisse durch die Corona-Pandemie die Marschrichtung für die Branche stimmt.
Kaum im Amt, setzt die seit September neu ernannte EIOPA-Chefin und Nachfolgerin des Portugiesen Gabriel Bernardino einen ersten wichtigen Akzent als Oberaufseherin der Europäischen Versicherungsaufsicht. Für die Niederländerin Petra Hielkema ist es wichtig, dass die Versicherer ihr Abschneiden in Stresstests künftig offenlegen. Bei Banken ist eine Veröffentlichung der Stresstest-Daten schon lange gang und gäbe. Sie werde sich jedenfalls bei den EU-Gesetzgebern dafür einsetzen, dass die Veröffentlichung der Einzelergebnisse für die Branche verpflichtend werde. Bernardino hatte das stets abgelehnt.
Diese Termine im November 2021 sollten Sie sich vormerken.
Jetzt geht es ans Eingemachte. Mit Spannung blickt die deutsche und europäische Versicherungswirtschaft auf den Abschluss des laufenden Review-Prozesses von Solvency II.
Mit Spannung blickt die deutsche und europäische Versicherungswirtschaft auf den Abschluss des laufenden Review-Prozesses von Solvency II. Die entscheidende und heiße Phase ist längst im Gange (s. PLATOW v. 30.9.). Inhaltlich begrüßt der deutsche Branchenverband GDV die Vorschläge der EU-Kommission. Doch wie so oft, kommt es aufs Detail an.
Die deutschen Lebensversicherer spüren den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Bremse. Nachdem einzelne Gesellschaften schon fürs erste Halbjahr und teilweise darüber hinaus über ein sich immer stärker belebendes Geschäft berichten, wagt sich nun auch der GDV als Branchendachverband aus der Deckung.
Während in Berlin noch immer die Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grüne und FDP laufen, kristallisieren sich immer deutlicher die Knackpunkte heraus. Diese werden in den sich anschließenden Koalitionsverhandlungen für die eine oder andere Partei zur harten Nuss werden.
Der jüngste Richtlinienentwurf der EU-Kommission zum Reviewprozess für das Aufsichts- und Kapitalregelwerk Solvency II hat die Diskussion über die Überlebenschancen von Lebensversicherungen neu entfacht. Im Vorschlag der EU-Kommission geht es um eine neue Berechnung der erwarteten Zinsentwicklung, aus der sich veränderte Verpflichtungen für die Versicherer bei den Eigenmitteln ergeben. Auch Umweltrisiken sollen von der Branche künftig berücksichtigt werden.
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