Euro-Kurs hängt von EZB und Fed ab – Das Duell der großen Notenbanken
25 Jahre ist es her, dass der Euro eingeführt wurde. Seither ist er umstritten. Ein wichtiges Versprechen aber hat die Währung erfüllt: Stabilität am Devisenmarkt.
25 Jahre ist es her, dass der Euro eingeführt wurde. Seither ist er umstritten. Ein wichtiges Versprechen aber hat die Währung erfüllt: Stabilität am Devisenmarkt.
Zum Jahresende ist der Blick auf die Rangliste der Investmentbanken immer besonders spannend, schließlich zeigt sich, wer aufs Gesamtjahr gesehen dominiert hat.
Auffrischendes Deal-Geschäft mit Private-Equity-Bezug meldet der Datendienst PitchBook für Q3 in der DACH-Region. Ein Gesamtvolumen von ungefähr 100 Mrd. Euro erreichten die PE-Deals in der Region im Hoch- bis Spätsommer, gerade einmal 13,7% weniger als im Vorjahr, als die Welt für die Finanzinvestoren noch weitestgehend in Ordnung war. Im gesamten Jahresverlauf, erst recht mit Blick auf ganz Europa, blieb das Transaktionsgeschehen trotzdem auf niedrigem Niveau. Denn an den widrigen Rahmenbedingungen hat sich nichts geändert.
Nicht lange gefackelt haben die Finanzinvestoren Advent, Centerbridge, CPP Investments und Goldman Sachs. Nur wenige Wochen nach dem Abschied der Aareal Bank vom Kurszettel haben die Investoren den Wiesbadenern ein offizielles „Verlangen“ nach einem aktienrechtlichen Squeeze-out übermittelt.
Oft reichen wenige Worte von Fed-Chef Jerome Powell aus, um die Kurse zu beeinflussen. Aktuell aber verhallen seine Warnungen vor einer weiter straffen Geldpolitik. Investoren setzen auf baldige Zinssenkungen. In Europa hat sich die EZB zuletzt den Märkten angenähert.
Als Birkenstock in New York statt Frankfurt an die Börse ging, beschworen einige Untergangsapologeten bereits das Ende der deutschen Börsenkultur herauf. Aus mehreren Gründen zu Unrecht.
Der EZB steht auf ihrer nächsten Ratssitzung am 14.12. eine schwierige Debatte bevor. Wie Insider PLATOW berichten, sollen dann die weiteren Anleihekäufe über das Pandemieprogramm „PEPP“ diskutiert werden. Die EZB wollte sich nicht dazu äußern.
Am kommenden Dienstag (21.11.) verschwindet die Aareal Bank vom Kurszettel der Frankfurter Wertpapierbörse.
Die neuen US-Inflationszahlen für Oktober haben an den Märkten die Fantasie auf rasche Zinssenkungen beflügelt.
Manchmal merkt man erst hinterher, wie gut man es hatte. So dürfte es den Investmentbankern ergehen, das offenbart ein Blick auf die geschätzten Einnahmen im Laufe der Jahre.
Begehrte Investitionsobjekte, ein nicht ganz so begehrter Börsenneuling, eine neue Partnerschaft im Venture Capital Markt – auch im Oktober hielt der Transaktionsmarkt wieder spannende Mandate bereit. Wir stellen die aus unserer Sicht interessantesten Deals und ihre Berater vor.
Flatexdegiro-CEO Frank Niehage ist dafür bekannt, regelmäßig große Töne zu spucken. In dieser Tradition wurde er allerdings kurzzeitig von keinem Geringeren als der BaFin gestoppt, die Anfang 2023 bei dem Online-Broker aufgrund von Mängeln im Risikomanagement und der Geldwäscheprävention aufsichtliche Maßnahmen angeordnet hatte (s. PLATOW v. 24.2.).
Eine Überraschung war es kaum, dennoch ist die durchwachsene Performance von Goldman Sachs noch immer gewöhnungsbedürftig. Im September-Quartal fiel der Gewinn um ein Drittel ggü. Vj. auf 2,1 Mrd. US-Dollar. Durch den Verkauf des Konsumentenkreditgeschäfts „GreenSky“, der vor wenigen Tagen offiziell wurde, musste die Bank in Q3 gut 200 Mio. Dollar abschreiben.
Nicht nur die Deutsche Bank beschäftigt Mitarbeiter in Israel (20 an der Zahl, s. PLATOW v. 10.10.), die derzeit von zuhause arbeiten. Auch die französische BNP Paribas hat in Israel eine Repräsentanz mit acht Mitarbeitern, wie PLATOW erfuhr.
Die Schweizer Investmentbank Rothschild bekommt Anfang 2024 einen neuen Leiter für die Geschicke in Deutschland. Martin Reitz, seit 2009 bei der Bank, übergibt den Staffelstab zum 1.1.2024 an Kai Tschöke, der gleichzeitig den Vorsitz des deutschen Executive Committee einnimmt. Tschöke ist bislang neben Martin Suter Co-Head für die „Global Advisory“-Einheit (M&A, ECM, DCM) in Deutschland und Österreich.
Um die deutsche Wirtschaft steht es schlecht. Das sehen nicht nur Weltuntergangspropheten so, sondern knapp 60% des Publikums bei der heutigen „Bloomberg Future of Finance“-Konferenz in Frankfurt.
Seit dem 1. Juli 2021 führt Christian Sewing als ehrenamtlicher Präsident den Bundesverband deutscher Banken (BdB) und ist damit oberster Lobbyist für die Branche.
Auslandsbanken sind am Finanzplatz Frankfurt auf dem Vormarsch. Zu diesem Schluss kommt auch Helaba-Analystin Ulrike Bischoff in ihrer neuen Studie auf Basis von Bundesbank-Daten.
Dass Künstliche Intelligenz bei Banken immer relevanter wird, ist bereits Konsens (s. PLATOW v. 20.4.). Allmählich spiegelt sich diese Entwicklung auch immer mehr in den Jobbeschreibungen.
Wer seine Metaphern gern etwas schlichter mag, hatte an der Geschichte von „The Cosmopolitan“ sicher seine Freude.
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