Helaba-Chef – Verdienstorden zum Abschied
Der große Auftritt ist nicht die Sache von Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner. Aber vielleicht ist gerade das ein wesentlicher Grund für das hohe Ansehen, das Brenner am Finanzplatz Frankfurt genießt.
Der große Auftritt ist nicht die Sache von Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner. Aber vielleicht ist gerade das ein wesentlicher Grund für das hohe Ansehen, das Brenner am Finanzplatz Frankfurt genießt.
Bislang war das Mega-Investitionsprogramm von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nicht viel mehr als eine politische Absichtserklärung zur Förderung des Wachstums in Europa. Das Programm soll zwischen 2015 und 2017 insgesamt 315 Mrd. Euro mobilisieren. Ziel ist es, wirtschaftlich tragfähige und vor allem private Investitionsprojekte anzustoßen. In Deutschland füllt die KfW das äußerst unkonkrete Vorhaben jetzt mit Leben. Zum einen steht die dem Plan gegenüber keineswegs vorbehaltlose Förderbank durch die Bundesregierung in der Pflicht, zum anderen hat sie so wieder die Möglichkeit, sich stärker auch außerhalb der deutschen Grenzen profilieren zu können.
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Kaum ein Begriff wurde in der Wirtschaftswelt zuletzt so sehr strapaziert wie der der Nachhaltigkeit. Dennoch muss sich eine Nation an ihrem Engagement für Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft immer wieder messen lassen.
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Die konjunkturelle Schwäche in den Schwellenländern hindert Unternehmen offenbar nicht daran, in diesen Regionen weiter zu investieren. Nach aktuellen Zahlen der Deutschen Investitions- und Entwicklungsbank (DEG), einer 100%-Tochter der KfW Bankengruppe, liegen deren Finanzierungszusagen für Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern im ersten Halbjahr 2015 bei 669 Mio. Euro. Das ist ein Plus von knapp 41% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Von diesem DEG-Geld entfallen 105 Mio. Euro auf deutsche Unternehmen, dies entspreche dem „guten Niveau““ des Vorjahres, sagte eine Institutssprecherin zu PLATOW.
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LBBW-Vorstandschef Hans-Jörg Vetter klebt nicht an seinem Posten. Das hat er bei verschiedenen Gelegenheiten nicht zuletzt mit dem Hinweis darauf, dass die Sanierung der LBBW aus seiner Sicht abgeschlossen ist, durchblicken lassen. Wie berichtet (s. PLATOW v. 13.5.), hat er seinen Vertrag einseitig auch nur bis zu seinem 65. Geburtstag im August 2017 prolongieren lassen, obwohl eine längere Laufzeit möglich gewesen wäre und zumindest die baden-württembergischen Sparkassen ihn auch gerne länger an der Spitze der Bank sehen würden. Ein Headhunter soll beauftragt sein. Ob Vetter aber tatsächlich, wie es jetzt heißt, schon 2016 gehen will, steht in den Sternen.
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Die mangelnde Start-up-Kultur in Deutschland ist eine der Lieblingsthemen in der öffentlichen Debatte um Deutschlands wirtschaftliche Zukunft. Da ist es wenig verwunderlich, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel das Thema wie schon sein Vorgänger ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt hat. Im Gegensatz zu Philipp Rösler hat der SPD-Politiker tatsächlich mit Unternehmern wie Susanne Klatten oder Andreas Preus (Deutsche Börse) hochkarätige Berater an seiner Seite, die besonders das Thema Börsengänge junger Unternehmer im Blick haben.
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Die Ende Juni nach Ablehnung des ersten Potash-Angebots eröffnete Übernahmespekulation bei K+S verläuft bislang enttäuschend. Obwohl zuletzt Gerüchte aufkamen, dass Potash nach erneut erfolglosen Gesprächen ein feindliches Übernahmeangebot vorbereitet, kommt der Aktienkurs von K+S nicht in Schwung.
Der deutsche Mittelstand ist beim Thema Digitalisierung zu zögerlich. Dabei glaubt ein Großteil der mittelständischen Führungskräfte (86%) fest an die Chancen der technologischen Revolution. Auf der anderen Seite setzen aber laut TNS Infratest nur 15% innovative Technologien wie Social Media, Big Data oder Cloud Computing bereits ein.
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Deutschland wird von der ganzen Welt um seinen Mittelstand beneidet. Dieses Aushängeschild ist Dreh- und Angelpunkt des derzeitigen Job-Wunders. Es wird aktuell aber gleich von zwei Seiten in Gefahr gebracht: Von linken Gruppierungen, denen Wolfgang Schäubles Reform der Erbschaftsteuer im Hinblick auf die Besteuerung von Unternehmenserben nicht weit genug geht, und von einer von der KfW erst kürzlich wieder beobachteten sinkenden Bereitschaft in Deutschland, überhaupt unternehmerisches Risiko einzugehen und sich mit einem Gewerbe selbständig zu machen.
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Es gibt in Deutschland reiche Städte wie München oder Frankfurt. Deren Umlandgemeinden stehen ebenfalls gut da. Umgekehrt gibt es aber eine wachsende Zahl von Kommunen, denen es an allem fehlt. Die kein Geld mehr für notwendige Infrastrukturmaßnahmen und Kindergärten haben.
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Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland hat laut KfW im vergangenen Jahr zugenommen. Rund 915 000 Deutsche haben den Sprung in die unternehmerische Selbstständigkeit gewagt und schufen damit 745 000 neue Arbeitsplätze. Das waren 47 000 mehr Gründer als 2013. Gestützt wurde der Aufschwung besonders von Akademikerinnen mit neuen Geschäftsideen.
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Deutschlands Mittelständler sind zu alt. Laut der Förderbank KfW müssen knapp 600 000 mittelständische Unternehmen bis 2017 ihre Nachfolge geregelt haben. Die Folgen versäumter oder unzureichender Lösungen wären für die gesamte deutsche Wirtschaft gravierend. Denn je älter ein Unternehmer wird, so zeigt die Analyse, desto stärker hält er sich auch bei Investitionen zurück.
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Die sich dramatisch zuspitzende Flüchtlingssituation in den Regionen des Nahen Ostens und Afrikas wird künftig auch an der staatlichen Förderbank KfW nicht spurlos vorbeigehen. Die Abfederung und Prävention von Krisensituationen vor allem in fragilen Staaten sind nach Ansicht von Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, die großen Herausforderungen der kommenden Jahre.
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Die staatliche KfW strotzt vor Kraft. Mit einem Konzerngewinn von 1,5 Mrd. Euro hat Deutschlands größte Förderbank im vergangenen Jahr nicht nur ihr normales Ergebnispotenzial, das KfW-Chef Ulrich Schröder auf 1 Mrd. Euro taxiert, deutlich übertroffen, sondern auch den Vorjahreswert von 1,27 Mrd. Euro. Dank des im März von EZB-Präsident Mario Draghi gestarteten Anleihekaufprogramms kann sich die mit einer Garantie des Bundes ausgestattete KfW am Kapitalmarkt derzeit bei Laufzeiten von bis zu sieben Jahren sogar zu Negativzinsen refinanzieren. Gelten KfW-Anleihen damit doch als fast so sicher wie deutsche Bundesanleihen. Selbst von dem Debakel der österreichischen Hypo Alpe Adria, das mehrere deutsche Institute zu hohen Abschreibungen zwingt, konnte die KfW profitieren. Die KfW konnte ein zuvor gemeinsam mit der Hypo Alpe Adria betriebenes Projekt komplett übernehmen und darf die daraus resultierenden Erträge nun allein einstecken.
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Die Patentanmeldungen in Europa legen zu und Deutschland führt das Feld in Europa weiterhin an. Immer noch von einem Erfinderland zu sprechen, ist aber zu euphorisch. Asiatische Ländern dominieren längst den Markt.
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Der Rechtfertigungsdruck auf EZB-Präsident Mario Draghi für sein mehr als 1 Billion Euro schweres Staatsanleihe-Kaufprogramm muss gewaltig sein. Anders ist es kaum zu erklären, dass Draghi seine PK im Anschluss an das EZB-Ratstreffen im zyprischen Nikosia ausgiebig nutzte, um die jüngsten wirtschaftlichen Verbesserungen in der Eurozone als vorauseilenden Erfolg seines QE-Programms zu verkaufen. Dabei will die EZB mit dem groß angelegten Ankauf europäischer Staatsanleihen erst am kommenden Montag (9.3.) loslegen.
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Neidvoll hatten die europäischen Schuldenstaaten auf dem Höhepunkt der Euro-Krise auf die deutsche KfW geblickt. Eine staatseigene Förderbank, die mit zinsverbilligten Darlehen den Mittelstand finanziert und nebenbei auch noch Konjunkturprogramme abwickelt und neuerdings sogar den „Juncker-Plan““ mit Milliarden-Spritzen aufpeppt, hätten auch Griechenland, Portugal und Irland gerne gehabt.
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Noch ist das Mega-Investitionsprogramm von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kaum mehr als eine politische Absichtserklärung zur Förderung des Wachstums in Europa. Insbesondere das von Juncker ins Schaufenster gestellte Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 315 Mrd. Euro dürfte sich trotz aller Brüsseler Hebel-Akrobatik als Schimäre erweisen. Das dürfte auch KfW-Chef Ulrich Schröder ganz ähnlich sehen. Die im „Juncker-Plan““ genannten Zahlen, so Schröder in bestem Diplomaten-Jargon, seien im Moment noch mit vielen Annahmen behaftet.
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Zum 1.4.2014 wechselte Ingrid Hengster von der RBS in den Vorstand der KfW, dort u. a. zuständig für die Inlandsförderung und damit für diverse Programme, die sich an den deutschen Häuslebauer wenden, damit dieser zum eigenen Vorteil der Bundesregierung hilft, bis 2050 einen klimaneutralen Baubestand zu schaffen. Seit Hengster bei der KfW das Zepter schwingt, geht diese mit immer neuen Programmverbesserungen in die Vollen. So können Private ihre Häuser, die älter als 20 Jahre sind, derzeit so günstig wie nie auf Energieeffizienz trimmen.
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Das Kopfnicken der EU-Mitgliedstaaten für sein Investitionspaket hat er, nun will Kommissionschef Jean-Claude Juncker Geld sehen. Der so genannte Europäische Fonds für strategische Investitionen soll bis 2017 mindestens 315 Mio. Euro mobilisieren, um Europa im Kampf gegen die Investitionsflaute und Arbeitslosigkeit voranzubringen. Zunächst wird er mit 21 Mrd. Euro von der EU und der Europäischen Investitionsbank (EIB) ausgestattet.
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