
SAP Pay: Was der deutsche Softwareriese damit vorhat
Unternehmen können künftig Zahlungen direkt über ihr SAP-System anstoßen. Zahlungsdienstleister sollten sich diesen Clou von Deutschlands größtem Softwarehaus sehr genau anschauen.

Unternehmen können künftig Zahlungen direkt über ihr SAP-System anstoßen. Zahlungsdienstleister sollten sich diesen Clou von Deutschlands größtem Softwarehaus sehr genau anschauen.
Der internationale Zahlungsdienstleister kämpft mit großen Problemen und gegen ein Übernahmeangebot. Die jüngsten Quartalszahlen brachten keinen Befreiungsschlag. Und der eigene Stablecoin kommt nicht so recht voran.
Zuletzt ist es rund um das European Payments Initiative (EPI)-Projekt stiller geworden. Dabei zeigen PLATOW-Recherchen, dass es überraschend gut läuft mit Europas neuem Bezahldienst Wero.
Nach hohen Umsatzsprüngen bereits in den Vorjahren verdoppelt der Spezialist für individuelle und automatisierte Paymentlösungen die Zahl der Transaktionen. Wie schafft er das?

In Europa hat erstmals ein KI-Agent Online-Einkäufe vollständig autonom bezahlt. In den USA ist „Agentic Commerce“ schon angekommen. Das ist auch ein Weckruf für die Zahlungsdienstleister.

Der Zahlungsdienstleister Stripe hat große Pläne: ChatGPT soll das Online-Shopping revolutionieren. Auch beim Thema Stablecoin verspricht Stripe viel.
Drei weitere dürre Jahre stehen der internationalen Fintech-Szene bevor, wenn man manchen Branchenbeobachtern glaubt.
Werden Sie Finanz-Insider! Mit dem PLATOW Brief erhalten Sie dreimal pro Woche um 6 Uhr morgens exklusive Einblicke, die Sie sonst nirgendwo finden: Recherchen, Analysen, Einordnungen. Kurz und auf den Punkt. Melden Sie sich jetzt kostenlos an und starten Sie informiert in den Tag.
Jetzt anmeldenHuch, was ist denn da los? Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen enttäuschte mit der heutigen Veröffentlichung seiner Zahlen für das 1. Hj. 2023, wie am Kursfall der Aktie sichtbar wurde (zeitweise mehr als 25% im Minus).
Ob die Zahl tatsächlich so hoch ist, können vermutlich auch die Experten der McKinsey-internen Denkfabrik „Global Institute“ nicht mit Sicherheit sagen. Imposant ist sie trotzdem: 160 Bio. US-Dollar Vermögenswerte, oder rd. ein Viertel des derzeitigen globalen Gesamtvermögens, existiere nur auf dem Papier.
Wenn dem einst wertvollsten Fintech der Welt das Geld ausgeht, läuten bei den einen die Alarmglocken, die anderen sehen eine günstige Einstiegsoption.
Der aus Heidelberg stammende Zahlungsdienstleister Unzer, der bis zu seiner Umfirmierung 2020 nach seiner Heimat benannt war („Heidelpay“), ist zuletzt eher negativ in die Schlagzeilen geraten. Die BaFin hatte Mängel bei der Geldwäscheprävention beanstandet und dem Unternehmen in der Folge einen Sonderbeauftragten ins Haus geschickt sowie ein Neukundenverbot ausgesprochen. Das wird auch dem Private-Equity-Schwergewicht KKR als Mehrheitseigentümer nicht geschmeckt haben, der 2019 eingestiegen war und seither eine Buy-and-Build-Strategie fährt. So wurde 2021 das dänische Fintech Clearhaus eingekauft – und Unzer somit zum Acquirer.

Für Startups waren die Zeiten schon mal besser. Anders als in den Vorjahren, als die Risikokapitalgeber stetig steigende Summen in den Markt pumpten, haben es viele Gründer inzwischen schwer bei der Investorensuche. Die hohen Bewertungen der Vergangenheit sind aktuell sogar doppelt kontraproduktiv, denn das ungeschriebene Gesetz der VC-Finanzierungen verlangt permanentes Wachstum.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen