Bremer Kontorhaus am Wall wechselt den Besitzer
Union Investment erwirbt für den Immobilien-Spezialfonds Urban Living Nr. 1 das „Kontorhaus am Wall“ mit 86 Serviced-Apartments von der Corestate Gruppe.
Union Investment erwirbt für den Immobilien-Spezialfonds Urban Living Nr. 1 das „Kontorhaus am Wall“ mit 86 Serviced-Apartments von der Corestate Gruppe.
Doppelspitzen gelten zumeist als Verlegenheitslösungen, die kaum von langer Dauer sind. Bergen sie doch oft schon den Keim für erbitterte Machtkämpfe zwischen den Co-Chefs um die Vorherrschaft.
Frankfurt ist nicht nur der Sitz der großen genossenschaftlichen DZ Bank sowie der Fondstochter Union Investment. Durch die Fusion der Frankfurter Volksbank mit dem deutlich kleineren Rüsselsheimer Pendant wächst das Institut, das künftig Frankfurter Volksbank Rhein-Main heißen soll, in der Mainmetropole zu einer der größten Volksbanken Deutschlands (neue Bilanzsumme 15 Mrd. Euro).
Während die BNY Mellon-Fondssparte von der SEC wegen Greenwashing bestraft wird, sind fossile Energie-Assets bei Finanzinvestoren beliebt wie seit Jahren nicht mehr – so hatten sich wohl die wenigsten die Energiewende vorgestellt. Dass die US-Bank nun das erste Bußgeld überhaupt für die irreführende Kennzeichnung angeblich ESG-konformer Fondsprodukte kassiert, lässt sich trotzdem als Fortschritt deuten.
Die regulatorischen Vorgaben für die Umsetzung der ESG-Kriterien bergen für Immobilienakteure immense Risiken der Fehlinterpretation, ermittelt die Sonderstudie „Risikofaktor ESG?“. Die Untersuchung, die im Frühjahr 2022 unter 117 Immobilienexperten in Deutschland durchgeführt wurde, befasst sich erstmals mit den Auswirkungen und Risikofaktoren bei der ESG-Implementierung auf die Reputation und Geschäftsmodelle von Immobilienunternehmen. Sie wurde vom Real Estate Brand Institute in Zusammenarbeit mit der Hochschule Biberach und Union Investment durchgeführt.
Lautes Seufzen dürfte in der RWE-Konzernzentrale im Essener Norden zu hören sein, wenn Aufsichtsratschef Werner Brandt wieder einmal einen Brief von Benedikt Kormaier auf den Tisch bekommt. Der Mann hinter der Beteiligungsgesellschaft Enkraft, die deutlich unter 0,1% der Aktien an dem Energieversorger hält, fordert seit geraumer Zeit die Abspaltung des Geschäfts mit Kohle- und Atomstrom und lässt nicht locker, auch wenn die großen Anteilseigner bislang wenig von solchen Vorschlägen halten.
Die deutsche Fondsbranche blickt auf ein respektables Jahresauftaktquartal. Das lassen die ersten internen Zahlen der großen Fondshäuser erkennen. Überraschend ist das allemal, wenn man bedenkt, dass am 24.2. der Ukraine-Krieg ausgebrochen ist und in dessen Folge die Kapitalmärkte mehrere Wochen kräftig durchgeschüttelt wurden.
Das Stühlerücken im Vorstand von Union Investment geht in die nächste Runde. Der Umbau ist damit umfassender als zunächst von der Fondsgesellschaft kommuniziert. Zur Jahres-PK vor knapp sechs Wochen (s. PLATOW v. 18.2.) klang alles noch nach einem harmonischen und nachvollziehbaren Übergang im obersten Führungsgremium der DZ Bank-Tochter.
Für die DekaBank verlief 2021 sehr gut. Inflationssorgen und Börsenrally haben bei Ergebnis und Nettoabsatz dem Vernehmen nach für neue Bestwerte gesorgt. Damit unterscheidet sich das Wertpapierhaus der Sparkassen, das am kommenden Dienstag seine Jahresbilanz vorstellt, nicht von anderen Asset Managern wie Union Investment, DWS oder AGI. Während DWS und AGI stärker am institutionellen Geschäft hängen, ist bei Deka und Union vor allem das margenträchtige Privatkundengeschäft der Treiber hinter den guten Zahlen.
Am kommenden Montag tagt das AR-Präsidium der Commerzbank. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist der Auftrag an den Headhunter Rolf Stockburger von der Personalberatung Boyden, eine Nachfolgerin für die zum Jahresende ausscheidende Personalvorständin Sabine Schmittroth zu suchen. Gerüchten zufolge soll in der Commerzbank bereits eine erste Liste mit möglichen Kandidatinnen kursieren.
Zum Feiern war Cornelius Riese und Uwe Fröhlich nicht zumute. Der Krieg in der Ukraine überschattet auch den im vergangenen Jahr erzielten Rekordgewinn von 3,1 Mrd. Euro vor Steuern.
Für Union Investment war 2021 das erfolgreichste Jahr seit Unternehmensgründung 1956. Der Fondsabsatz verdreifachte sich fast auf 40,5 (Vj. 15,1) Mrd. Euro.
Hohen Anlagedruck verdeutlichen die aktuellen Sachwert-Platzierungszahlen 2021 des Branchenmediums „kapital-markt intern“, das eine Platzierungsdatenbank mit 115 Anlageprodukten von 33 Anbietern führt. In den Medien wenig beachtet wird dabei oft die Bedeutung des institutionellen Geschäfts der Anbieter von geschlossenen Sachwerten, die ebenfalls im Publikumsbereich und damit medienrelevant tätig sind.
Im Verbund der elf in Deutschland eigenständigen Sparda-Banken haben die Hessen im vergangenen Jahr erneut mit ihrer ausgeprägten Innovationstätigkeit punkten können. Die Sparda-Bank Hessen verzeichnete im abgelaufenen Jahr einen Rekord beim Fondsneugeschäft. Dort arbeitet die Frankfurter Genossenschaftsbank mit Union Investment zusammen. Netto investierten die Kunden rd. 203 Mio. Euro neu in Fondsanlagen.
Union Investment hat den Gebäudekomplex „Hanse Trio“ von List Develop Commercial mit rund 14 000 qm Mietfläche erworben.
Union Investment hat das „Cäcilium“ mit 19 380 qm Mietfläche für den UII German Prime Select erworben.
Union Investment hat ein 23 700 qm großes Bürogebäude in der Landsberger Straße 368-374 aus ihrem Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Europa an APL Europe verkauft. Der Verkaufspreis liegt bei 100 Mio. Euro.
Inflationssorgen und immer weiter steigende Aktienindizes treiben der DekaBank Privatanleger in Scharen zu. Allein im dritten Quartal wurden Fonds und Zertifikate für 7,1 Mrd. Euro verkauft. Nach neun Monaten ist der Retail-Absatz um knapp 90% auf 18,1 Mrd. Euro gestiegen.
Die mittlerweile vierte Corona-Welle hat mit Wucht zugeschlagen. In den kommenden Wochen dürfte die Politik neue Beschränkungen erlassen. Sollten die Infektionszahlen noch einmal kräftig ansteigen und Lockdowns oder Ähnliches nötig werden, wird es diesmal vermutlich eher die Ungeimpften treffen. Die wirtschaftlichen Folgen, so die Meinung der Ökonomen, wären überschaubar. Die Impfquote könnte hingegen noch einmal steigen.
Normalerweise ist Hans Joachim Reinke nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Doch manchmal sind es eben die kleinen und selbstverständlichen Dinge, die den Vorstandsvorsitzenden von Union Investment auf die Palme bringen. Die Verärgerung darüber, dass bis heute eine einfache Antwort von Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf ein gemeinsames Schreiben der Bankenverbände BVR und DSGV vom vergangenen November fehlt, ist noch immer groß. Auch eine Antwort auf seinen persönlichen Brandbrief an den Bundesfinanzminister einige Wochen später, lässt noch immer auf sich warten (s. PLATOW v. 19.2.).
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