Union Investment – Sogar weiteres Rekordjahr scheint möglich
„Wir haben tierisch Bock auf die Zukunft“, sagte der Vorstandsvorsitzende Hans Joachim Reinke bei der Präsentation der Jahreszahlen von Union Investment.
„Wir haben tierisch Bock auf die Zukunft“, sagte der Vorstandsvorsitzende Hans Joachim Reinke bei der Präsentation der Jahreszahlen von Union Investment.
Bis sich Union Investment vor ein paar Tagen zu einem klaren Schnitt entschied, hatte es jahrelangen Vorlauf gebraucht. Am Ende flog die Volkswagen-Aktie wegen umstrittener Engagements in der westchinesischen Region Xinjiang komplett aus den nachhaltigen Union-Fonds.
Der Aufsichtsrat der DZ Bank hat am Donnerstag die Bilanz für 2023 abgesegnet (PK am 29.2.). Wie wir vorab erfahren, steuern die Genossen auf ein erneutes Rekordergebnis zu. Der bisherige Bestwert wurde 2021 mit 3,1 Mrd. Euro v. St. erzielt, danach drückte die Zinswende das Ergebnis auf 1,8 Mrd. Euro. 2023 reicht offenbar wieder nah an den Rekord von 2021 heran.
Environmental, Social and Corporate Governance (ESG)-Kriterien und Rahmenbedingungen werden im Finanzsektor wichtiger.
Wenn es für zehnjährige Festgelder risikolose 4,5% Zinsen gibt, ist der Moment vielleicht nicht ideal, um das „Rebranding“ einer bisher eher unbeliebten Spielart der Alternativen Investmentfonds in Angriff zu nehmen.
Ein bisschen kennt man diese Blickfang-Zeile schon. Von der „Demokratisierung der Vermögensverwaltung“ ist die Rede, Investments in der sonst nur für Profis zugänglichen Anlageklasse Private Equity schon ab 10 000 Euro.
Am Mittwoch hat die Signa Holding des österreichischen Immobilien-Moguls René Benko beim Handelsgericht in Wien einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Für PLATOW-Leser kommt das nicht überraschend (s. PLATOW Brief v. 23.11.). Der Kollaps von Benkos Immobilien-Imperium dürfte auch den gesamten Gewerbeimmobilienmarkt und die Immobilienfonds-Branche erschüttern.
Die Kompetenzlücke, die die Initiative openESG bei der Messung und Durchsetzung von Nachhaltigkeitskriterien im Bankensektor konstatiert (s. PLATOW v. 10.11.), ist keine Kleinigkeit.
Ein relativ positives Bild zeichnete KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib auf der „Handelsblatt-Jahrestagung Real Estate“. Die wesentlichen volkswirtschaftliche und immobilienrelevanten Veränderungen seien bereits 2022 erfolgt und hätten sich 2023 nur noch langsam entwickelt.
Die Geschäfts- und Umsatzerwartungen bleiben hoch, dennoch tut sich die Branche mit neuen Projekten schwer. Das zeigt das aktuelle „Investment-Barometer“ von HospitalityInside und Union Investment.
Union Investment (UI) hat die quantitative Straffung der EZB lukrativ genutzt. Um Liquidität aus dem Markt zu ziehen, hat die Notenbank ihren Bestand an Anleihen zurückgeführt, was zum Anstieg der Kapitalmarktzinsen beigetragen hat.
In der Sparkassen-Organisation gelten Krypto-Assets immer noch als ein höchst suspektes Anlageinstrument. Wenn etwas schon Kypto heißt, kann das nichts für den gemeinen Sparkassen-Kunden sein, so die Denke. Der DSGV hat den Handel mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin sogar mit einem Bannstrahl belegt, um die Sparkassen-Kunden vor „unkalkulierbaren Risiken zu schützen“.
Kontrollierten Optimismus zeigte Union Investment (UI) beim gestrigen Kapitalmarktdinner für die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI). „Wenn KI sinnvoll eingesetzt wird, steigert sie die Produktivität von Unternehmen“, erklärt Benjardin Gärtner, Leiter Portfoliomanagement Aktien.
Wesentliche Bestandteile des „Megatrends Digitalisierung“ seien Token-Ökonomie und digitale Assets, zumal im Zusammenhang mit Blockchain und Distributed-Ledger-Technologie (DLT). Ein potenzieller „Game Changer für die gesamte Finanzbranche“, erklärte uns Christoph Hock, Head Multi-Asset Trading bei Union Investment, heute auf der Krypto-Konferenz CAC23B in Frankfurt. Zusammen mit Benedikt Faupel, Bereichsleiter Blockchain bei Bitkom, präsentierte Hock dort den Teil der Finanzbranche, der vor allem die Chancen eines digitalen Finanzmarktes sieht.
Staatssekretär Florian Toncar (FDP) hat eine Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge („Riester-Rente“) angekündigt. Bereits Anfang 2025 soll die Reform stehen, die mit ihren knapp 16 Mio. Verträgen wie ein Erfolg aussieht.
Lange Zeit war die Welt der Spezialfonds (SF) mit wenig Regulierung verbunden und lukrativ – zum 30. Juni betrug das Nettovermögen in geschlossenen Spezialfonds rd. 49 Mrd. Euro.
Am Dienstag werden Uwe Fröhlich und Cornelius Riese ihre Halbzeit-Bilanz präsentieren. Verstecken müssen sich die DZ Bank-Chefs nicht. Trotz sehr guter Zahlen bei Deutscher Bank (3,3 Mrd. Euro), BayernLB (877 Mio. Euro), LBBW (691 Mio. Euro) und DekaBank (691 Mio. Euro) dürften die Genossen mit sicherem Abstand vor der Commerzbank (1,1 Mrd. Euro) auf Platz zwei landen.
Die DekaBank wird wie berichtet (s. PLATOW v. 4.7.) nach einem guten ersten Halbjahr morgen ihre Jahresprognose deutlich anheben.
Adam Irányi ist bei Union Investment Real Estate neuer Leiter Investment Management Global, Roman Müller leitet den Investmentbereich Retail. Beide folgen auf Henrike Waldburg, die in die Geschäftsführung aufrückt. Madeleine Groß übernimmt die Leitung des Investment Management Hospitality.
Etwas überraschend kamen die Pläne des Union Investment-Managements um Hans Joachim Reinke, die vergangene Woche publik wurden, dann doch.
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