CDU entdeckt die von Merkel vernachlässigte Wirtschaft neu
Zu viel Umverteilung, zu wenig Steuersenkung, Wahlgeschenke an die große Gruppe der Rentner, kaum Zukunftsinvestitionen. Die scharfe Kritik der führenden Wirtschaftsverbände am GroKo-Vertrag liest sich wie eine Generalabrechnung, nicht nur mit der SPD, sondern mehr noch mit der CDU Angela Merkels. Die neue Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer wies die Kritik der Wirtschaft an den Koalitionsvereinbarungen mit der SPD zwar pflichtschuldig zurück, ließ zugleich jedoch durchblicken, dass die Regierung vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA bei der Vertretung deutscher Interessen „eine starke Achse“ mit der Wirtschaft bilden müsse.
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