Öl-Preis – Drahtseilakt für die Opec
Russland will wieder mehr Öl fördern, um die von der Corona-Krise schwer gebeutelte Staatskasse etwas aufzubessern. Moskau drängt deshalb die Opec+, zu der auch Russland gehört, die seit Mai geltende Förderbremse wie vereinbart ab August zu lockern. Am heutigen Mittwoch (15.7.) trifft sich das so genannte Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der Opec. Es wird erwartet, dass das Gremium grünes Licht für die geplante Aufweichung der bisherigen Förderbeschränkung von 9,7 Mio. Barrel pro Tag auf 7,7 Mio. Barrel gibt. Die neue Regelung soll bis Ende Dezember gelten.

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