Erleichterung in Oberbayern: Mitglieder vom Bankhaus RSA stimmen für Rettungsübernahme
Beim kriselnden Bankhaus RSA kann die Rettung in geordneten Bahnen verlaufen. Die Mitglieder stimmten der Verschmelzung auf die Rosenheimer VBRB zu.

Die Mitglieder des Bankhauses RSA haben in der Nacht zum Donnerstag bei einer emotional aufgeladenen Generalversammlung der rettenden Übernahme zugestimmt. Nach PLATOW-Informationen stimmten 81% dafür, notwendig waren mehr als 75%. Nun wird das Institut aus dem oberbayerischen Rechtmehring mit der viel größeren Rosenheimer Meine Volksbank Raiffeisenbank (VBRB) verschmolzen.
Knapp 1.000 der mehr als 5.000 Mitglieder der Bank waren der Einladung in das große Festzelt in Wasserburg am Inn gefolgt. Nicht nur die sommerlichen Temperaturen sorgten für aufgeheizte Stimmung bei der Veranstaltung, die von 18.30 Uhr bis weit nach Mitternacht dauerte. Die amtierenden Vorstände der RSA, Klaus Hatzel und Oliver Müller, warben wortreich für die Fusion, ebenso der stellvertretende Vorsitzende der VBRB, Mirko Gruber.
Debatten und Wortbeiträge, die Vorstellung und Feststellung des desaströsen Jahresabschlusses 2025, die Abstimmung über die Übernahme sowie die Wahlen von Aufsichtsmitgliedern zogen sich in die Länge. Die Bank steht mit dem Rücken zur Wand und musste schon das zweite Jahr in Folge von der Sicherungseinrichtung des BVR gestützt werden.