Mario Draghi – Keine Experimente
Mit einiger Sorge dürfte EZB-Präsident Mario Draghi auf den schwierigen Wahlausgang in seinem Heimatland Italien (s. S. 4) blicken. Auch der momentan ziemlich raue Wind an den Aktienmärkten sowie die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle auf Stahl und Aluminium sorgen im Frankfurter EZB-Tower für Bauchgrimmen. Dort trifft sich am Donnerstag (8.3.) der EZB-Rat, um über den weiteren geldpolitischen Kurs zu entscheiden. Der noch zu Jahresbeginn vorherrschende Konjunktur-Optimismus in der Euro-Zone ist denn auch mittlerweile etwas gedämpft. Das dürfte die von der EZB geplante Neujustierung ihrer Kommunikation an die Kapitalmärkte nicht gerade erleichtern.
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