Banken im Zentrum der Transformation
Der deutsche Bankenmarkt steht vor einer Transaktionswelle. Wer profitiert und wer auf der Strecke bleibt.
Der deutsche Bankenmarkt steht vor einer Transaktionswelle. Wer profitiert und wer auf der Strecke bleibt.
Hauck Aufhäuser Lampe steuert kurz vor der Übernahme durch ABN Amro auf ein starkes Ergebnis zu. Was drin ist, wie der Zeitplan des Closings jetzt ausschaut und welche Gerüchte es um die digitale Vermögensverwaltung gibt.
Der Verkaufsprozess für M.M. Warburg ist nach unseren Informationen weiter fortgeschritten als bislang bekannt. Demnach deutet sich eine „hanseatische Lösung“ an.
Mit guten operativen Ergebnissen versucht die neue Aareal-Führung um Christan Ricken in den Verhandlungen mit der Aufsicht über die Ausschüttung der Aareon-Milliarden zu punkten. Netto 2 Mrd. Euro hat der Verkauf der IT-Tochter im Sommer gebracht.
Die Finanzkompetenz der Deutschen ist im internationalen Vergleich gut, jedoch mit klaren Lücken, zeigt eine Studie des Bundesfinanzministeriums. Banken lassen diese Lücken zunehmend durch externe Experten füllen, die der gewünschten (jüngeren) Kundengruppe oft näher stehen: den Finfluencern.
Für die Liechtensteinische Landesbank (LLB) ist es ein bedeutender Schritt: Seit Anfang des Jahres drängt sie auf den deutschen Private Banking-Markt, den größten in Europa.
An diesem Mittwoch (6.11.) findet nach unseren Informationen in Frankfurt ein Treffen der wichtigsten BayWa-Gläubiger mit Unternehmensvertretern statt. Einige Banken aus dem Kreditkonsortium drängen demnach auf baldige Entscheidungen über die weiteren Rettungsschritte. Genannt wird dabei u.a. die LBBW. Zum Konsortium gehören zudem Unicredit/HVB, Deutsche Bank, DZ Bank, Commerzbank und RBI.
Das deutsche Private Banking steht vor einem Umbruch. Ausländische Institute wie die LGT und LLB aus Liechtenstein, die Zürcher Kantonalbank und andere drängen in den Markt. Große Institute wie BNP, JP Morgan oder ABN Amro expandieren stark. Doch wie stehen die Erfolgschancen? In einer neuen Private Banking-Serie beleuchtet PLATOW die Strategien der Herausforderer und etablierten Häuser.
Fast hätte es in Washington, auf quasi neutralem Boden, zu einem persönlichen Treffen von Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp und Unicredit-Verwaltungsratschef Pietro Carlo Padoan kommen können. Die IIF-Regie hatte Orlopp für ihren ersten Auftritt beim Jahrestreffen des internationalen Bankenverbands ausgerechnet auf dem Podium platziert, das unmittelbar vor der Diskussionsrunde mit Padoan und Deutsche Bank-Chef Christian Sewing stattfand. Doch Padoan ließ sich lediglich via Bildschirm zuschalten. Für mehr als einen freundlichen Händedruck und den Austausch von Höflichkeiten wäre bei dem fliegenden Wechsel auf der IIF-Bühne allerdings ohnehin kaum Zeit gewesen.
Datensicherheit und unkomplizierte Bezahlung sind deutschen Verbrauchern beim Online-Einkauf besonders wichtig. Nun wollen die Anbieter von Kredit- und Debitkarten einen neuen Online-Bezahlvorgang etablieren, der Daten und Einkäufe im Netz besser schützen und bequemer machen soll. Vor allem Visa rührt die Werbetrommel für das Bezahlverfahren Click to Pay. Debit- und Kreditkartenkunden können damit online zahlen, ohne weitere Daten – etwa die 16-stellige Kartennummer – eingeben zu müssen.
Befürchtet hatte es der BdB schon länger. Auf der IWF-Tagung in Washington verdichteten sich nun die Hinweise, dass die USA bei der Umsetzung der Basel III-Reform wohl nicht mitmachen werden, unabhängig davon, wer nach der US-Wahl ins Weiße Haus einziehen wird.
Apple und Goldman Sachs (GS): Da sollten allein schon die Namen die Kunden in Scharen anziehen, dachten sich die Verantwortlichen wohl, als sie 2019 die AppleCard in den USA auf den Markt schmissen. Apple wollte mit dem Angebot das Bezahlen für seine eigenen Produkte einfacher machen, GS seine Retail-Ambitionen weiter ausbauen, die 2016 mit dem Start der Online-Bank „Marcus” begonnen hatten. Doch das gemeinsame Projekt wurde ein Flop, nicht genug Kunden, nicht genug Rendite. Anfang 2023 musste GS einen Verlust von einer Mrd. Dollar im Bereich „Plattform Solutions” verbuchen, deren Hauptprodukt die AppleCard war.
Aktuell ist es (noch) ein lukratives Geschäft. Dank massiver Zinserhöhungen der EZB haben viele Geldinstitute ihre Gewinne deutlich gesteigert. Allen voran die Sparkassen und Genossenschaftsbanken (Genos). Es ist allerdings noch nicht lange her, dass Bankenaufseher vor einer zu starken Abhängigkeit der Institute von Zinserträgen warnten und sie dazu aufforderten, ihre Geschäftsmodelle zu überarbeiten.
Wenn Christine Lagarde und ihre Vorgänger an der EZB-Spitze Fehler gemacht haben, dann lag es meist daran, dass sie zu langsam reagiert haben. So erhöhte die EZB zwei Monate vor der Pleite von Lehman Brothers die Zinsen. Umgekehrt wartete sie während des Inflationsschubs in der Pandemie länger als die US-Notenbank Fed und andere damit, die Zinsen anzuheben.
Mike Kammann, Chef von Schwäbisch Hall, Deutschlands größter Bausparkasse, sieht klare Anzeichen, dass der Immobilienmarkt dreht. Aus seiner Sicht prägen vor allem drei Entwicklungen das Geschäft.
Mit der Übernahme der HSBC Private Banking will die Großbank BNP Paribas zu den Top 5-Privatbanken in Deutschland aufschließen. Dabei zielen die Franzosen vor allem auf Unternehmerfamilien des gehobenen Mittelstands.
Das Bankhaus Metzler steht nicht nur für Tradition, sondern sieht sich auch als Vorreiter bei der Tokenisierung von Wertpapieren. Dazu wurde bereits 2022 eigens das Digital Assets Office gegründet, das die Blockchain-Technologie für die Metzler-Kunden nutzbar machen soll.
Noch wehrt sich die Commerzbank gegen eine Übernahme durch UniCredit. Die Konkurrenz hingegen sieht eine mögliche Fusion positiv.
Seit Jahren fordern Politiker und Aufseher größere und vor allem auch grenzüberschreitende europäische Banken. Jetzt versucht Unicredit, die Commerzbank zu schlucken, die immerhin zweitgrößte private Bank Deutschlands.
Für PLATOW-Leser, aber auch Gäste unserer „Falkensteiner Perspektiven“ ist die VP Bank spätestens seit dem Sommer 2023 keine Unbekannte. Inzwischen sind die Liechtensteiner allerdings in Turbulenzen geraten.
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