HCOB – Vorstandschef auf Bewährung
Fast ein Dreivierteljahr hatte der Aufsichtsrat der Hamburg Commercial Bank (HCOB) Zeit, um einen Nachfolger für den scheidenden Vorstandschef Ian Banwell zu präsentieren.
Fast ein Dreivierteljahr hatte der Aufsichtsrat der Hamburg Commercial Bank (HCOB) Zeit, um einen Nachfolger für den scheidenden Vorstandschef Ian Banwell zu präsentieren.
Für Geschlossene Immobilienfonds könnten durchaus schwierige Zeiten anbrechen, wenn die Mietverträge im Laufe der nächsten Jahre auslaufen oder die finanzierenden Banken den Mietvertragsauslauf antizipieren. Erfahrungsgemäß führt der Blick auf Nachvermietungsrisiken und anstehende ESG-Investitionen schnell zu einem vorsorglichen Ausschüttungsstopp oder zu Bitten um Eigenkapitalnachschüsse.
Während man am Immobilienmarkt noch darauf hofft, dass der Absturz eines Tages endlich vorbei ist, meldet die Fondsbranche für 2023 schon wieder eine spürbare Erholung.
Als Claudia Buch im vergangenen Herbst als neue Chefin der EZB-Bankenaufsicht nominiert wurde, gab es in der Finanzbranche durchaus skeptische Stimmen. Hinter vorgehaltener Hand kritisierten einige, dass sie wenig Erfahrung in der Aufsicht habe.
Ein großer internationaler Asset Manager nach dem anderen verstärkt sich im Private-Markets-Geschäft.
Überraschend positive Ergebnisse zeigt der brandaktuelle Bulwiengesa-Immobilienindex, die nur schwer mit der Markterfahrung in Einklang zu bringen sind. Der Gesamtindex für 2023 sieht segmentübergreifend eine nominale Seitwärtsbewegung von 0,0%.
Warnsignale aus dem US-amerikanischen Regionalbanken-Sektor.
Die Commerzbank zählte im vergangenen Jahr zu den größten Profiteuren der EZB-Zinswende und hängte bei der Kursperformance an der Börse sogar die Deutsche Bank ab. Doch seit sich an der Zinsfront der Wind zu drehen beginnt, mehren sich bei Analysten und Investoren die Zweifel, ob Vorstandschef Manfred Knof seine ehrgeizigen Renditeziele (11,5% bis 2027) erreichen und die voluminösen Ausschüttungspläne umsetzen kann.
An 2023 werde man sich als „ein volatiles Jahr“ für die Finanzbranche erinnern, schreiben die Marktanalysten des Datenanbieters PitchBook in ihrem (vorläufigen) Jahresrückblick mit Fokus auf Private Equity in Europa. In der Tat zeigen ihre Zahlen ein grundlegend anderes Bild als in den Vorjahren.
Für viele Banken sind sie ein Ärgernis: Die strikten Kapitalanforderungen der EZB. Die meisten Institute erfüllen sie zwar deutlich, würden aber gerne mehr Kapital an die Aktionäre ausschütten.
Mit Claudia Buch hat die EZB-Bankenaufsicht seit Jahresbeginn nicht nur eine neue Chefin, mit der ein anderer Wind einkehrt. Auch die Prioritäten sollen sich ändern.
Börsennotierte Unternehmen hätten gegenüber privat gehaltenen Firmen mit enormen Nachteilen zu kämpfen, beklagte Elon Musk sich vor Kurzem bitterlich in einem Livestream-Interview mit der Tech-Investorin Cathie Wood von Ark Invest.
Schwerer noch als andere Private-Markets-Sparten hat es seit der Zinswende die Wagniskapitalbranche. Nur logisch, dass die Start-up-Finanzierung durch Fonds, die mit Geldern der öffentlichen Hand arbeiten, eine immer größere Rolle spielt.
Als sich in den 1990er-Jahren der Frankfurter Immobilien-Unternehmer Jürgen Schneider bei Nacht und Nebel in die USA absetzte, bebte die um ihre Kredite bangende deutsche Bankenbrache.
Man kann es sicher „Durchwursteln“ nennen, aber manchmal ist ein bisschen mehr Flexibilität nur positiv. Weil das lang erwartete „Wachstums-chancengesetz“ zwischen Bund und Ländern festhing und die Notverhandlungen zwischen Olaf Scholz, Christian Lindner und Robert Habeck samt Entouragen über den Bundeshaushalt für neue Unsicherheit sorgten, schnallte man in Berlin einige zeitkritische Punkte aus dem geplanten Entlastungspaket für die Wirtschaft einfach einem anderen Gesetz auf den Rücken.
Wer Vertreter deutscher Banken auf die Palme bringen will, braucht dafür nur ein Stichwort zu nennen. Dieses lautet: Mindestreserve.
Der Blick in den deutschen Spiegel lenkt oft vom Gesamteindruck ab. Die deutsche immobilienwirtschaftliche Perspektive hatten wir Ihnen schon zu Beginn der Zinswende vor 15 Monaten prognostiziert. Die Entwicklung in Europa oder sogar global ist auch eher ernüchternd. Darauf wies bereits Susanne Eickermann-Riepe, RICS Europa Board, bei der Verleihung der PLATOW Awards hin. Das könnte auch noch auf Deutschland ausstrahlen.
Ein bisschen freuen können sich die Unternehmen im Euro-Raum schon über die Zinswende, wenn sie auf ihre Cash-Bestände schauen.
Oft reichen wenige Worte von Fed-Chef Jerome Powell aus, um die Kurse zu beeinflussen. Aktuell aber verhallen seine Warnungen vor einer weiter straffen Geldpolitik. Investoren setzen auf baldige Zinssenkungen. In Europa hat sich die EZB zuletzt den Märkten angenähert.
Seit der Zinswende gehen die Neukreditvolumina je nach Branche teils massiv zurück, auch die Konditionen werden strenger. Das betrifft nicht nur die spärlich gewordenen fremdfinanzierten Übernahmen (Leveraged Buy-outs), sondern auch die laufende Corporate-Finanzierung und Refinanzierung. Zwar haben sich viele in den Jahren der Niedrigzinspolitik langfristig und zu günstigen Konditionen finanziert – aber eben nicht alle. Wer heute auf die Suche nach frischem Geld geht, muss sich in einem grundlegend anderen Umfeld zurechtfinden.
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